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„Verwahre meine Briefe…” Eine Sammlung jüdischer Briefe aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges (Orginaltitel: „Sokhrani moi pis’ma…“) 3. Ausgabe, 2013, Hrsg: I. A. Altman, 288 S., ISBN 5-8883

„Verwahre meine Briefe…” Eine Sammlung jüdischer Briefe aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges (Orginaltitel: „Sokhrani moi pis’ma…“) 3. Ausgabe, 2013, Hrsg: I. A. Altman, 288 S., ISBN 5-88832-024-2

Dieser Band ist die dritte Ausgabe einer Sammlung von Briefen sowjetischer Juden welche während des Großen Vaterländischen Krieges verfasst wurden. Die Reihe wird zusammengestellt und herausgegeben vom Russischen Holocaustzentrum. Die Teilausgabe beinhaltet etwa 250 schriftliche Dokumente und seltene Fotos, welche vielüber das Leben sowjetischer Juden während des Krieges aussagen. Die meisten von ihnen hat das Russische Holocaustzentrum in den letzten drei Jahren nach der Veröffentlichung der zweiten Ausgabe im Jahr 2010 erhalten und stammen aus Privatarchiven von Verwandten der Autoren und Überlebenden aus den postsowjetischen Staaten, Israel und anderen Ländern. Der Großteil der Sammlung besteht aus Briefen sowjetisch-jüdischer Soldaten von der Front an ihre Familien, dessen Inhalte dem Leser einen Eindruck vom täglichen Leben dort vermitteln. Die Soldaten und Offiziere, unter ihnen bekannte Persönlichkeiten sowie gewöhnlicheSoldaten, schreiben in ihren Briefen über ihre Erfahrungen im Kampf und reflektieren ihre Gedanken in kritischen Momenten, in denen ihr Leben an einem seidenen Faden zu hängen schien. Besonders interessant sind auch jene Briefe, die Licht auf das Leben der evakuierten Juden werfen und neue Details über den Holocaust auf besetzten Gebieten preisgeben. Weitere interessante Aspekte bieten die Berichte der Soldaten über die Befreiung der durch Deutschland besetzten sowjetischen Gebiete durch die Rote Armee, besonders von dort, wo sie nicht enthusiastisch willkommen geheißen wurden (Baltische Staaten, westliches Belarus) und in Deutschland.

 

Die Veröffentlichung dieses Buches wurde durch die Unterstützung des Russisch Jüdischen Kongress’ und der Claims Conference (USA) ermöglicht.

 




 

 

 
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