Adresse: 115035, Russland, Moskau, Sadovnicheskaya St. 52/45
Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Die wichtigsten Veranstaltungen 2015

Das Jahr gipfelte in der Inklusion von Holocaust- und Genozid-Themen ins Studien-Programm von russischen Universitäten. Das erste spezialisierte Zentrum eröffnete in der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Moskau. LehrerInnen und SchülerInnen, die  Russland, Armenien, Belarus, Moldawien, die Ukraine und Estland repräsentierten,  nahmen am wissenschaftlichen Wettbewerb für Artikel über den Holocaust, der vom Russischen Ministerium für Bildung und Wissenschaften (ein besonderer Brief wurde am 13. Oktober an die Regionen geschickt) unterstützt wurde, teil.

Unser Zentrum nahm 2015 an acht Seminaren, die von Zuschüssen des Präsidenten der Russischen Förderation und der Claims Konferenz gefördert wurden, teil. Diese wurden in verschiedenen Regionen von Sibirien bis zur Ostsee durchgeführt. Viele Veranstaltungen fanden in Anlehnung zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz statt und wurden von den lokalen Regierungen der verschiedenen Städte unterstützt. Zum ersten Mal wurde der Gedenkabend anlässlich des internationalen Holocaust Gedenktags auf nationaler Ebene und von der Moskauer Führung gefördert und fand in Moskau statt. Der russische Präsident, Vladimir Putin nahm an manchen Veranstaltungen teil. Am 26. Januar fand eine Gedenk Zeremonie im Zentralen Museum des Großen Vaterländischen Krieges statt, dies brachte mehr als 800 russische Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens, Studierende, PädagogInnen und WissenschaftlerInnen zusammen.

Mit der Unterstützung des Präsidenten der Russischen Förderation und des Russische Jüdischen Kongresses konnte das Holocaust Zentrum die neunte internationale Konferenz „Holocaust: Die Lehren und das heutige Russland“ in Moskau durchführen. Der Sitzungsbericht der Konferenz „Holocaust: 70 Jahre später“ wurde auf englisch und russisch veröffentlicht. Die nächste Sammlung von jüdischen Briefen und Tagebüchern aus der Zeit des zweiten Welt Kriegs ist fertig für den Druck.

Repräsentanten mit verschiedenen Konfessionen und mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen nahmen aktiv an der Errichtung eines Denkmals im Gedenken an die Opfer des Holocaust teil. Die Erinnerung an den Gerechten unter den Völkern, Chiune Sugihara wurde ein bedeutender Eckstein im Bezug auf Gedenken in Russland.

 
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