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Новости

Neues Lehrmaterial vom Holocaust Zentrum ueber die „Gerechten unter den Voelkern“

01 Januar 2012

Zum Jahresbeginn stellt das Holocaust Zentrum den russischen Lehrern neues Lehrmaterial, herausgegeben von I. A. Altman und D.I. Poltorak, zur Verfuegung. Das Lehrpaket “Die Gerechten in Russland 1941-1945“ im Verlag „Russkoe Slovo“ 2011, 56 S. besteht aus einer Dokumentensammlung und methodologischen Empfehlungen.

Der erste Teil enthaelt Dokumente und Augenzeugenberichte, Karten und Fotos, einunddreissig Berichte von den Rettern oder den Geretteten sowie Beschreibung und Fotos der Medaillen und Urkunden.

Der zweite Teil in Form einer separaten Broschuere bietet methodologische Empfehlungen fuer den Gebrauch des Lehrpakets an.

Die Ausgabe umfasst Dokumente und Fotografien ueber die bewegendsten Berichte, wie russische Buerger Juden retteten. Es werden auch einige Dokumente von geretteten Juden, die in Russland lebten oder noch leben aus allen Regionen, die waehrend des Krieges besetzt waren.

Bestellungen koennen gerichtet werden an center@holofond.ru

10. November 2011 Holocaust-Denkmal in Ljubabitsch eingeweiht

10 November 2011

 Ein Denkmal, das an die Ermordung von 483 Juden aus dem Ort durch die deutschen Besatzer und ihre Helfer im November 1941 erinnern soll, wurde in der westrussischen Stadt Ljubawitsch ( Bez. Smolensk) eingeweiht. Dort finden sich die Namen von 74 Opfern, die vom Dokumentationszentrum Yad Vashem identifiziert werden konnten.    Das Denkmal wurde auf Initiative des Moskauer Holocaust Zentrums und des Russisch-Juedischen Kongresses im Rahmen des Projektes „ Die Wuerde zurueck geben“ errichtet, als erstes dieser Art in Zusammenarbeit mit den russischen evangelischen Kirchengemeiden entstanden wurde es in der Woche der Bruederlichkeit eingeweiht. Tausende evangelische Christen haben zu dem Werk des Bildhauers Alexej Samlely und des Archtitekten Wladislaw Kondratjew beigetragen und in einer Granitplatte den Satz „Wir bitten um Vergebung“ eingelassen.

Bei der Einweihung sprachen der Ljubawitscher Rabbi Jitzchak(Isaak?) Kogan und der Leiter der Moskauer Bronnaja Synagoge und Rabbi fuer das Smolensker Gebiet, Levi Mondschein das Kaddisch. An der Zeremonie nahmen neben dem Vertreter des Moskauer Holocaust-Zentrums Ilja Altman, dem Praesidenten des Russisch-Juedischen Kongresses Jurij Kanner, dem stellvertretenden Gouverneur des Smolensker Gebietes Sergej Gorjunow und Vertretern des Diplomatischen Corps und verschiedener Organsationen auch die Augenzeugin Anastasia Poljakowa teil.

Ljubawitsch, in dem ueber 300 Jahre Juden lebten, war eines der wichtigsten Zentren des Chassidismus. Es war von 1813 bis 1915 das Zentrum der Chabad Lubawitscher Bewegung, die von hier aus Rabbis in Gemeinden in i Europa und den US schickten. Dies war ein Grund fuer ein besonders grausames Vorgehen gegenueber der juedischen Bevoelkerung, die erschossen, erschlagen oder lebendig begraben wurde.

Ueber Jahre war am Ort der Exekutionen, einem Hohlweg auf dem Gelaende eines Schlachthofes lediglich ein Rechteck mit einem fuenfzackigen Stern angebracht-ohne Inschrift. Erst 2002 stellten russische und deutsche Studenten dort eine Gedenktafel auf.



26.Oktober: Gedenkzeremonie fuer Holocaustopferin Taganrog

26 Oktober 2011

Der Co-Vorsitzenden des Russischen Holocaust-Zentrums nahm an einer Gedenkveranstaltung für die vor 70 Jahren ermordeten 1500 Juden aus Taganrog (Südrussland) teil, die zusammen mit der lokalen Vertretung des Zentrums organisiert wurde. Zu den Teilnehmern gehörte einer der „Gerechten unter den Völkern“ Igor Polugorodnik aus dem Ort. Zusätzlich leitete Prof. Altman ein Seminar zur Holocaust-Erziehung für Lehrer in Taganrog. und am folgen Tag in Rostow/Don.



25.Oktober: Babij Jar Konferenz in Kiew

25 Oktober 2011

 In Kiew tagte eine vom Ukrainischen Zentrum für Holocaust Forschung und  dem Institut francais  veranstalte Konferenz zum Thema „Babij Jar Geschichte und Erinnerung an die Vernichtung“ Dr Kirill Feferman vertrat das Moskauer Holocaust-Zentrum mit dem Beitrag „Zwischen Hoffen und Bangen:- die Kiewer Juden in den ersten drei Kriegsmonaten“, Arkadij Setzer (Yad Vashem) referierte über den  Bericht des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAK) zu Babij Jar in dessen Zeitung „Ejnigkejt“ und Alexander Kruglov legte unter Berücksichtigung bisher noch nicht ausgewerteter Quellen neue Opferzahlen vor.


23. Oktober: Gedenkveranstaltung fuer Holocaustopfer in Belarus

23 Oktober 2011

 Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust  fand eine Gedenkveranstaltung an den Holocaust in Belarus statt. An ihr nahmen hochrangige Vertreter aus der belarussischen Botschaft,  die Präsidentin des Fonds Holocaust und Parlamentsabgeordnete Alla Gerber  u.a. teil .Die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. I. Altman rief die Erinnerung an das Minsker Ghetto wach, eines der grössten, in dem  bis zu seine rvollständigen Zerstörung über eine Zeitraum von 27 Monaten mehr als 100 00 Juden aus Polen, Österreich Frankreich, den Niederlanden und Belgien zusammengepfercht waren: Die Schilderung der persönlichen Erlebnisse eines Überlebenden, Boris Srebnik hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Zuhörern.


18.Oktober: Vorlesungen und Seminare zum Thema Holocaust in Nowosibirsk und Birobidschan

18 Oktober 2011

Prof I. Altman hielt mehrere Vorlesungen über Probleme des Holocaust an  Schulen und Hochschulen in Nowosibirsk. Das Russische Holocaust-Zentrum nahm mit seinen MitarbeiternInnen Natalja Anisina und Leonid Teruschkin zum dritten Mal an einem Seminar über den Holocaust in Birobidschan, der Hauptstadt der Autonomen Jüdischen Region in Russischen Fernen Osten teil.

5. Oktober: VI. Internationale Konferenz – der Holocaust und das gegenwaertige Russland

05 Oktober 2011

5. Oktober: In St Petersburg fand vom 2 bis 5. Oktober die VI Internationale Konferenz „Die Lehren aus dem Holocaust und das gegenwärtige Russland: Probleme der Memorialization“ statt. An ihr nahmen mehr als 80 Wissenschaftler, Kommunalpolitiker und Lehrer aus Israel, Deutschland, Polen, den Niederlanden, der Ukraine, Moldawien und Litauen teil. Die Konferenz wurde gemeinsam organsiert vom Russischen Holocaust-Zentrum, Yad Vashem, dem Anne-Frank-Haus, dem Haus der Wannsee-Konferenz, der Staatlichen Russischen Pädagogischen Herzen Universität (S Petersburg), dem Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust (Moskau) und dem Petersburger Jüdischen Gemeindezentrum. Im Rahmen der Konferenz fanden zwei Seminare zu pädagogischen Fragen statt , eine für Lehrer aus der Region Petersburg und das andere für Lehrer an jüdischen Schulen in Russland, der Ukraine, Belarus und Litauen. Während der Konferenz wurde die Ausstellung des Anne-Frank-Hauses „Anne Frank Lehren aus der Geschichte“ vorgestellt.

Die Konferenz fand im Gedenken an den 70 .Jahrestag der Ermordung jüdischer Bürger der Stadt Puschkin und den 20 Jahrestages der Errichtung eines Denkmals für die Opfer statt.


27 September: Videokonferenz Moskau – Kiew - Astana zu Babij Jar

27 September 2011

27 September: Eine von der russischen Nachrichtenagentur RIA organisierteVideo-Konferenz Moskau Kiew Astana zum Thema „Die Tragödie von Babij Jar: die Lehren der Vergangenheit“ fand unter Beteiligung von Prof. Altmann und dem Präsidenten des Russisch-jüdischen Kongresses Jurij Kanner statt. Altman hob unterstrich, dass die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg geeignet sei, die Völker, die auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR leben, zu einigen. An der Konferenz nahmen außerdem teil ,der Sekretär des Babij-Jar-Komitees, Witalij Nachmanowitsch, der Direktor des Ukrainischen Zentrums für Holocaust-Forschung, Anatolij Podolskij und der israelische Botschafter in Kasachstan Israel Mei-Ami.



27. September: Babij Jar Gedenken

27 September 2011

Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust fand eine Gedenkveranstaltung für Babij Jar statt., die vom Russisch-Jüdischen Kongress, dem Russischen Zentrum und Fond Holocaust, der Internationalen Vereinigung ehemaliger Lager-- und Ghettogefangenen und der Botschaft der Ukraine in Russland organisiert wurde. Daran nahmen u.a.die Botschafterin Israels in Russland, Dorit Golender, der deutsche Botschafter Ulrich Brandenburg, der ukrainische Botschafter Vladimir Elchenko, der Präident der Internationalen Vereinigung der ehemaligen Lager- und Ghettogefangegen Efim Gologorsky, der ehemalige Ghettogefangene und Partisan Semeon Dudik teil. An dem Abend, der unter Leitung des Ko-Vorsitzenden des Holocaust-Zentrums I. Altman stand, wurden Filme und andere Dokumente zu den Ereignissen von Babij Jar vorgestelt. Das Russische Fernsehen berichtete über die Veranstaltung.



23 September: Gedenkveranstaltung fuer die Opfer des Holocaust in Litauen

23 September 2011

  Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust fand eine Gedenkveranstaltung für die litauischen Holocaustsopfer mit Blick auf das Holocaust Jahr in Litauen statt, die von Prof. I. Altman geleitet wurde. Unter den mehr als120 Teilnehmern befanden sich ehemalige Ghettogefangene, Diplomaten und Vertreter des öffentlichen Lebens. Die israelische Botschafterin in Moskau Dorit Golender wies in ihrem Beitrag auf die Geschichte ihrer Familie in Litauen hin und dankte den Litauern., die während des Krieges versuchten, Juden zu retten.Der litauische ausserordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister in Moskau, Andrjus Pulokas ging in seiner Rede auf die Jahre des Holocaust in Litauen ein. Bewegend war der Beitrag von Samuil Klebansky, der als Kind das Ghetto von Kaunas überlebte, Jan Erick Dubbelmann vom Anne-Frank Haus (Amsterdam) hob die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit mit demRussischen Holocaust-Zentrum hervor. Der Vertreter des UN-Informationszentrums in Moskau unterstrich die Bedeutung des Zentrums für den Prozess der Memoralisierung des Holocaust in Russland.




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