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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

Eröffnung der Internationalen Konferenz für Schüler, Studenten und junge Wissenschaftler „Holocaust: Erinnerung und Prävention“

27 Januar 2017

27. Januar /
Am 26. Januar wurde die jährliche Internationale Konferenz für Schüler, Studenten und junge Wissenschaftler im Museum für jüdische Geschichte und des Holocausts in der Memorial-Synagoge des Russischen Jüdischen Kongresses eröffnet.
Die Begrüßungsreden hielten Alla Gerber, Präsidentin des Fonds „Holocaust“, Noah Ginosar, erster Sekretär der israelischen Botschaft. Daraufhin las Vladimir Kusnetsow, der Leiter des Informationszentrums der UNO in Moskau den Gruß von Guterres, dem neuen 
UNO-Generalsekretär, vor. Danach fand eine Zeremonie statt bei der die Ergebnisse des internationalen Wettbewerbs verkündet und die Gewinner belohnt wurden. Ekaterina Lasarewa, Mitarbeiterin des Russisch Jüdischen Kongresses und Ilja Altman machten für die Teilnehmer der Konferenz eine Führung durch die Synagoge. Anschließend wurden die Teilnehmer vorgestellt und es gab ein Training, welches von Maria Giljowa und Swetlana Antonowa geleitet wurde.


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

06 Oktober 2016

06 Oktober / 
Im Jahr 2016 jährt sich zum 75. Mal der Anfang des Holocausts in den besetzten Gebieten der UDSSR. In Russland gibt es mehr als 500 Massenhinrichtungsorte von Juden aus den Jahren des Holocausts. An den meisten Orten gibt es nichts, dass an die Opfer des Holocausts gedenken lässt. Das Russische „Holocaust“ Zentrum hat sich gemeinsam mit dem Russisch Jüdischen Kongress zum Ziel gesetzt an jedem dieser Orte ein Denkmal zu errichten. Dieses Ziel ist ein langfristiges Projekt, das den Namen „Rückgabe der Würde“ trägt.
Diese Arbeit vereint die Bemühungen der föderalen und regionalen Mächte, der christlichen Organisation „Even-Eser“, der Föderalen jüdischen, national-kulturellen Autonomie, der jüdischen Gemeinden und Organisationen, des „Projektes der Namen“ der israelischen Gedenkstätte „Yad Vashem“, der Historiker, der ArchivistInnen, der Überlebenden, der ZeitzeugInnen und der Verwandten von Opfern. Das Projekt „Rückgabe der Würde“ findet Interessenten bei vielen privaten Spendern aus verschiedenen Regionen Russlands. Einige Spenden gehen beim Verwaltungsrat „Gedenken an den Holocaust“ des Russisch Jüdischen Kongresses ein. Das Projekt wurde vom Patriarchen Kirill, dem Leiter der Russisch-Orthodoxen Kirche unterstützt.


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

23 September 2016

23 September / 
Am 23. September fand in Novozybkov in der Region Brjansk eine groß angelegte Eröffnung eines Denkmals zu Holocaustopfern statt. Das Denkmal wurde auf einem Gelände errichtet, an dem während dem Krieg eine der größten Erschießungen von Juden in ganz Russland stattfand. Im Jahr 1942 töteten die Nazis und ihre Mittäter in diesem Ghetto 950 Gefangene. Forscher fungierten gemeinsam mit TeilnehmerInnen des Sommerseminars des Russischen „Holocaust“ Zentrums unter der Leitung von Galina Vykotschko, Geschichtelehrerin der Schule №6 als Initiatoren zur Errichtung des Denkmals. Mit der Zusammenarbeit von „Yad Vashem“ wurden 400 Namen von hingerichteten Opfern des Holocausts gefunden. Diese sind jetzt auf 16 Stelen in der Nähe des neuen Denkmals eingraviert. Die Eröffnung der Ausstellung wurde von Ilja Altman, von hochrangigen VertreterInnen der wichtigsten Religionen, von Alexander Bogomaz, dem Gouverneur der Brjansk Region, von Yuri Kanner, dem Präsidenten des Russisch Jüdischen Kongresses, von bekannten, öffentlichen FunktionärInnen und HistorikerInnen sowie von örtlichen BewohnerInnen begleitet. Besondere Aufmerksamkeit galt Sinaida Baskina-Ermolchik, der ältesten Lehrerin der Stadt Novosybkov, die wie ein Wunder den Krieg überlebte. Sie erzählte ihre Geschichte und erinnerte sich daran, wie sich deren einjähriger Bruder und Schwester im Jahr 1942 hingerichtet wurden.
Auf dem Foto: Zu sehen ist Ilja Altman


Neue Freiwillige im Holocaust Zentrum

22 September 2016

Seit September hat das Holocaust Zentrum Moskau zwei neue Freiwillige. Sofia Moerer aus Mönchengladbach (Deutschland) und Richard Schallerl aus Deutschlandsberg (Österreich) werden für ca. ein Jahr das Team des Holocaust Zentrums unterstützen. Richard leistet seinen Gedenkdienst (Zivilersatzdienst) mit dem Österreichischen Auslandsdienst (Link: http://www.auslandsdienst.at/gedenkdienst/  ) im Holocaust Zentrum und Sofia ist Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (Link: https://www.asf-ev.de/ ). Im Laufe ihres Dienstes werden sie Einblicke in die wichtige Arbeit des Zentrums bekommen und selber ihren Teil zu dieser beitragen.
Foto: Sofia Moerer und Richard Schallerl, Freiwillige des Holocaust Zentrums


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

22 September 2016

22 September / 
Am 22. September wurde ein Denkmal im Dorf Spasskoje in der Blagodarnensky Region errichtet. Bei der Veranstaltung kamen viele Persönlichkeiten zu Wort, unter anderem Emil Siegel (Israel), Vertreter der örtlichen Verwaltung und der jüdischen Gemeinde in Stawropol, der Historiker Anatoliy Karnauch (aus Arsgir), der Leiter der Region Sergej Bytschkov, Ataman Petr Naydjonov, sowie Valentin Kovalev, der Bürgermeister des Dorfes Spasskoje und viele andere.


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

21 September 2016

21 September / 
Am 21. September wurde am Weiler Nevdahin im Trunovskij Gebiet der Stawropol Region ein Denkmal mit dem Namen „Opfer des Holocaust“ errichtet, das auf Initiative von Anatoliy Karnauch fertiggestellt wurde. An der Eröffnung nahmen Bewohner des Dorfes Donskiy, des Weilers Nevdahin und SchülerInnen der örtlichen Schule teil. Das Treffen wurde von Vasily Arischin, dem Leiter der örtlichen Verwaltung, eröffnet. Der aus dem besetzten Kislowodsk befreite Kriegsveteran und nun pensionierte Oberst Emil Siegel (Israel) bedankte sich bei allen, die in Ehren an den Holocaust gedachten. An der Veranstaltung nahmen auch Alexander Nesterov, der Oberrabiner der Stawropol Region sowie Tatiana Gogolev, Heimatforscherin aus dem Dorf Donskiy und viele andere teil.
Auf dem Foto: Emil Siegel (im Zentrum) mit den TeilnehmerInnen der Veranstaltung


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

20 September 2016

20 September / 
Am 20. September 2016 wurde in der Region Pskow ein Denkmal aufgestellt. Es befindet sich am Erschießungsort von Juden des 2. und 3. Februars 1942 in der Ortschaft Loknya. An der Veranstaltung nahmen Bewohner der Ortschaft, SchülerInnen, StudentInnen, ZeitzeugInnen und viele andere teil. Das Treffen anlässlich der Eröffnung des Denkmals leitete Stanislav Andreev, der Bürgermeister der Ortschaft Loknya. Unter den TeilnehmerInnen waren auch Ilja Altman, Tatiana Pasman, die regionale Vertreterin des „Holocaust“ Zentrums, Verwandte der Getöteten und Begrabenen an diesem Ort sowie ExpertInnen, die sich lange um das alte Denkmal gekümmert haben.
Auf dem Foto: Eröffnung des Denkmals; ganz links – S. Andreev


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

09 September 2016

09 September / 
Am 9. September wurde in Mineralnyje Wody das ungewöhnlichste Denkmal von allen Denkmälern, die im September errichtet wurden, eröffnet. Vom 6. Bis 9. September 1942 wurde an diesem Ort mehr als 7000 evakuierte Juden, aus allen Republiken der ehemaligen UDSSR hingerichtet sowie auch aus Moskau und Leningrad. Das war das Blut der jüdischen ÄrztInnen, der Menschen aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur, vieler Kinder. Nicht weit vom Hinrichtungsort entfernt wurde kurz nach der Befreiung der Mineralnyje Wody im Jänner 1943 ein Denkmal aufgestellt. Darüber schrieb bereits Ilja Ehrenburg im „Schwarzbuch“ im Jahr 1944. Allerdings lag viele Jahrzehnte lang das Denkmal am Boden. In diesem Jahr fand Michail Akopjan, der regionale Vertreter des Zentrums „Holocaust“ ein Foto im örtlichen Archiv, das aus dem Jahr 1943 stammt. Auf der Grundlage dieses einzigartigen Dokumentes wurde das Denkmal errichtet. „Ehrlich gesagt, ist das eine der ersten, wenn nicht sogar die erste Gedenktafel, in Gedenken an die Opfer des Holocausts, die in der UDSSR errichtet wurde“, sagte Ilja Altman bei der Eröffnung des Denkmals. Bei der Eröffnung des Denkmals waren die Chefs des örtlichen Gemeinderates, Kriegsveteranen und VertreterInnen der jüdischen und christlichen Organisationen vertreten.


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

08 September 2016

08 September / 
Am 8. September wurde im Dorf Arsgir in der Stawropol Region ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet. In diesem Gebiet wurden im Herbst 1942, 675 Evakuierte und Juden hingerichtet sowie 20 Russen und Moldauer. Anlässlich der Veranstaltung hielt Ilja Altman die Wichtigkeit dieses Projektes als Erinnerung an diese Generation fest. Er bedankte sich bei den Behörden und Bewohnern des Dorfes Arsgir für die sorgfältige Erhaltung der Erinnerung an die Opfer des Holocausts. Bei der Veranstaltung nahmen ebenso ein Enkel eines Gerechten unter den Völkern und der Sohn eines damals geretteten jüdischen Kindes teil. Außerdem besuchten die Veranstaltung Alexej Palagut, der Leiter des Bezirkes Arsgir, verschiedene VertreterInnen von Organisationen, ProjektpartnerInnen und sogar Ivan Chipko, der einzige noch lebende Zeitzeuge jener bereits weit zurückliegender Ereignisse. Bei der Öffnung waren ebenfalls Mitglieder der Stawropolschen jüdischen Organisation „Gjeula“ und auch jüdische, christliche Organisationen aus Kislowodsk, Pjatigorsk, Vladikawkas und Stawropol vertreten.
Auf dem 1. Foto: Pastor Sergej Rebrov, Ilja Altman und Evgenija Michailova
Auf dem 2. Foto: Niederlegung von Blumen und Kränzen bei der Gedenkveranstaltung


Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

07 September 2016

07 September / 
Am 7. September 2016 fand in der kleinen Ortschaft Sunda Tolga in der Kalmückischen Republik die Eröffnung eines Denkmals an die Opfer des Holocausts statt. An der Gedenkveranstaltung nahm Ilja Altman, der Vizevorsitzende des „Holocaust“ Zentrums und Berater des Präsidenten des Russisch Jüdischen Kongresses teil. Seinen Worten  zufolge ist es symbolisch, dass dieses Denkmal in der Nähe des Denkmals der Soldaten der Roten Armee, die bei der Befreiung von Arsgir ihr Leben ließen, errichtet wurde. Bei der Veranstaltung nahmen die Nachkommen des geretteten Flüchtlingssohnes aus Chisinau und seine Lebensretter sowie SchülerInnen und LehrerInnen der örtlichen Schule teil. Die Initiative das Denkmal zu errichten wurde vom aus Arsgir stammenden Heimatforscher Anatoliy Karnauch in die Wege geleitet. Er konnte Namen von Verwandten der Retter und ebenso die Namen der Hingerichteten finden. Bei der Veranstaltung nahmen auch die Direktorin des Kalmückischen Institutes zur Weiterbildung für ArbeiterInnen im Bereich der Bildung Lilia Muntschinovaya und VertreterInnen des Bildungsministeriums teil.
Auf dem Foto: Ilja Altman und Anatoliy Karnauch




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