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Der Co-Vorsitzenden des Russischen Holocaust-Zentrums nahm an einer Gedenkveranstaltung für die vor 70 Jahren ermordeten 1500 Juden aus Taganrog (Südrussland) teil, die zusammen mit der lokalen Vertretung des Zentrums organisiert wurde. Zu den Teilnehmern gehörte einer der „Gerechten unter den Völkern“ Igor Polugorodnik aus dem Ort. Zusätzlich leitete Prof. Altman ein Seminar zur Holocaust-Erziehung für Lehrer in Taganrog. und am folgen Tag in Rostow/Don.
In Kiew tagte eine vom Ukrainischen Zentrum für Holocaust Forschung und dem Institut francais veranstalte Konferenz zum Thema „Babij Jar Geschichte und Erinnerung an die Vernichtung“ Dr Kirill Feferman vertrat das Moskauer Holocaust-Zentrum mit dem Beitrag „Zwischen Hoffen und Bangen:- die Kiewer Juden in den ersten drei Kriegsmonaten“, Arkadij Setzer (Yad Vashem) referierte über den Bericht des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAK) zu Babij Jar in dessen Zeitung „Ejnigkejt“ und Alexander Kruglov legte unter Berücksichtigung bisher noch nicht ausgewerteter Quellen neue Opferzahlen vor.
Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust fand eine Gedenkveranstaltung an den Holocaust in Belarus statt. An ihr nahmen hochrangige Vertreter aus der belarussischen Botschaft, die Präsidentin des Fonds Holocaust und Parlamentsabgeordnete Alla Gerber u.a. teil .Die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. I. Altman rief die Erinnerung an das Minsker Ghetto wach, eines der grössten, in dem bis zu seine rvollständigen Zerstörung über eine Zeitraum von 27 Monaten mehr als 100 00 Juden aus Polen, Österreich Frankreich, den Niederlanden und Belgien zusammengepfercht waren: Die Schilderung der persönlichen Erlebnisse eines Überlebenden, Boris Srebnik hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Zuhörern.
5. Oktober: In St Petersburg fand vom 2 bis 5. Oktober die VI Internationale Konferenz „Die Lehren aus dem Holocaust und das gegenwärtige Russland: Probleme der Memorialization“ statt. An ihr nahmen mehr als 80 Wissenschaftler, Kommunalpolitiker und Lehrer aus Israel, Deutschland, Polen, den Niederlanden, der Ukraine, Moldawien und Litauen teil. Die Konferenz wurde gemeinsam organsiert vom Russischen Holocaust-Zentrum, Yad Vashem, dem Anne-Frank-Haus, dem Haus der Wannsee-Konferenz, der Staatlichen Russischen Pädagogischen Herzen Universität (S Petersburg), dem Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust (Moskau) und dem Petersburger Jüdischen Gemeindezentrum. Im Rahmen der Konferenz fanden zwei Seminare zu pädagogischen Fragen statt , eine für Lehrer aus der Region Petersburg und das andere für Lehrer an jüdischen Schulen in Russland, der Ukraine, Belarus und Litauen. Während der Konferenz wurde die Ausstellung des Anne-Frank-Hauses „Anne Frank Lehren aus der Geschichte“ vorgestellt.
Die Konferenz fand im Gedenken an den 70 .Jahrestag der Ermordung jüdischer Bürger der Stadt Puschkin und den 20 Jahrestages der Errichtung eines Denkmals für die Opfer statt.