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Runder Tisch „Der Nuernberger Prozess und die neue Weltordnung“ in Kiew

25. Novermber 2011.Anlaesslich des 65. Jahrestages der Verkuendung der Nuernberger Urteile nahm der Co-Vorsitzende des Holocaust Zentrums, Ilja Altman im Rahmen einer zehnkoepfigen russischen Delegation an einem Runden Tisch „Der Nuernberger Prozess und die neue Weltordnung“ in Kiew im der Diplomatischen Akademie teil, der von grossem Medieninteresse begleitet wurde.
Russland war vertreten u,a. durch Justizminister Konowalow, den Dumaabgeordneten W. Medinski und die Journalisten S. Kudrjaschow, Archangelskij und Wenediktow.
Auf den Nuernberger Prinzipien,  die zur Grundlage fuer die Kodifizierung des Voelkerrechts  und die Schaffung von internationalen  Strafgerichtshoefe in der Nachkriegszeit geworden sind, kann heute ein konstruktiver Dialog ueber die Prioritaet der Menschenrechte und die Herausbildung nationaler Identitaeten aufbauen. Dabei kann die Diskussion ueber den Nuernberger Prozess  einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen historischen Gedaechtnis der GUS-Staaten und Europas an den 2. Weltkrieg darstellen.
Eine solche Veranstaltung ist fuer die Ukraine von besonderer Bedeutung, da fuer sie die Urteile  von Nuernberg mit schmerzlichen Erinnerungen verbunden sind
 
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