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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Dezember fand in Yad Vashem eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Methodologische Probleme der Erforschung der Geschichte der russischen Juden im Holocaust“ statt.

Vom 5.-8. Dezember fand in Yad Vashem eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema  „Methodologische Probleme  der Erforschung der Geschichte der russischen Juden im Holocaust“ statt.  Dies war die erste  Konferenz, die das kuerzlich im Rahmen des „Instituts zur Erforschung des Holocaust“ gegruendete  Holocaust-Forschungszentrum“ mit grosszuegiger Foerderung durch die Stiftung „Genesis“, veranstaltete.
An dem Seminar nahmen junge Forscher auch aus den GUS-Staaten teil. Viel beachtet wurde der Beitraeg von Leonid Rein (Israel) ueber methodische Probleme bei der Forschung ueber Kollaboration auf dem Gebiet der UdSSR  und von Aleksej Tschewardin (Ekaterinbug) ueber den Antisemitismus sowjetischer und polnischer Bueger im Ural waehrend des 2. WK. Grosses  Interesse rief die Literatur-Sektion hervor, hier besonders der Beitrag der Doktorantin der Universitat „Paris 8“, Xenia Kowrigina  mit ihrer sorgfaeltieg Analyse der sowjetischen Belletristik ueber den Holocaust. Das russische Holocaust-Zentrum war durch Dr. Kiril Feferman vertreten, der ueber die Auswertung von sowjetischen Augenzeugenberichten noch waehrend des Krieges referierte.
Das Konferenz, die grosses Interesse in der wissenschaftlichen Oeffentlichkeit erweckte, machte deutlich, wie wichtig es ist, die postsowjetische und inbesondere russische Holocaustforschung  der internationalen wissenschaftlichen Oeffentlichkeit zugaenglich zu machen.
 
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