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Soiree zum Internationalen Holocaustgedenktag im Moskauer Haus des Kinos

24. Januar 2012
Die israelische Botschaft in Moskau und  Zentrum und Fonds „Holocaust“ veranstalteten im Vorfeld des internationalen Holocausttages einen Gedenkabend im Haus des Kinos, der von der israelischen Botschafterin eroeffnet wurde, gefolgt vom Verlesen eines Gebetes fuer die Verstorbenen und des 83. Psalmes durch hohe religioese Repraesentanten. Neben dem stellvertretenden russischen Aussenminister Michail Bogdanow und dem Vorstand von Fonds und Zentrum „Holocaust“ Alla Gerber und Ilja Altman nahmen auch die Sieger des 10. Holocaustwettbewerbs an der Zeremonie teil.
Im Mittelpunkt stand der Bericht des Filmemachers Boris Mafzir ueber das  Yad-Vashem-Projekt, die Namen der Ermordeten zu sammeln. Mafzir zeigte zu diesem Thema seinen neuen Dokufilm „Auf den Spuren des  verlorenen Gedenkens“
Der Generalsekretaer des Euro-Asiatischen Juedischen Kongresses (EAEK) Prof. Michail Tschlenow stellte fest “Fuer uns ist unbedingt wichtig, dass in Russland wie in der gesamten zivilisierten Welt  der Internationale Tag der Holocaustopfer offiziell anerkannt wird. In Russland ist eine bedeutende Zahl von Juden umgekommen und gibt es hunderte  Orte der Massenvernichtung wie die Schlangenschlucht bei Rostow. Moeglicherweise sollte ein Staatsfeiertag zum Gedenken an die Shoah-Opfer eingefuehrt werden, wie es in andern Laendern geschehen ist. Dies koennte eine Schutzwirkung gegen  Antisemitismus und Xenophobie sein, die keineswegs uebefluessig waere.“
 
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