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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Erste Arbeitsergebnisse 2012 der Projektgruppe „ Dier Wuerde zurueckgeben“

28 Februar 2012
Die erste Arbeitssitzung  der Projektgruppe fand im Rahmen des christlich-juedischen Dialogs im der Gedenksynagoge auf dem Poklonnaja Huegel statt. Der Vorsitzende des Eben-Ezer Fonds in Russland, Jurij Wasjukow, stellte die Forschungsergebnisse der protestantischen Organisationen zur Memoralisierung des Holocaust in Russland  vor.
Mit Hinblick auf die Errichtung des Denkmals in Ljubawitschi wies er auf den Erfolg der Bildungsprogramme, die gemeinsam mit dem Museum und  Holocaustcentrum durchgefuehrt werden und den Besuch einer Gruppe von protestantischer Lehrer inYad Vashem hin.
Zu den besonders wichtigen Aufgaben rechnete er die Mitwirkung russischer Protestanten bei der Errichtung aller Holocaustgedenkstaetten  in Russland, die Erweiterung der internationalen Zusammenarbeit und die Fortfuehrung von Bildungsprojekten.
In diesem Rahmen wurde das Projekt der Gedenktafeln an den Grabstellen vorgestellt und eroertert, wie Jugendliche in das Projekt einbezogen werden koennen. Ilja Altman, der das REK in Fragen des Holocaust beraet, teilte mit, dass folgende Aufgaben fuer 2012 vorgesehen sind:_Die Errichtung einer „Allee der Gerechten“ in Ljubawitschi, die Durchfuehrung von Gedenkveranstaltungen in Smolensk und Rostow, die Errichtung einer Gedenkstaette an die Erschiessungen in Mineralnije Wody (unter Mithilfe von studentischen Freiwilligen aus Deutschland). Zu diesem Thema wurde ein Ausschnitt aus einem neuen Doku-Film ueber das Denkmal in Ljubawitschi gezeigt.
Die Leiterin des Museumsfonds Natalja Anisina berichtete von einem neuen  Fernstudienprojekt fuer russische Protestanten, das gemeinsam mit dem Holocaustzentrum druchgefuehrt wird
An dem Treffen nahmen ausser Mitarbeitern des  Museums und des Holocaustcentrums Vertreter der wichtigsten protestantischen Kirchen in Moskau und Petersburg, der Vereinigung ehemaligher Ghettohaeftlinge und Kriegsveteranen teil.


 
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