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Die „Stafette der Erinnerung: der Russisch-juedische Kongress(REK) und das Holocaust Zentrum praesentieren eine neue Methode, um die Namen der Holocaustopfer zu sammeln

22. Februar 2012
Der REK hat sich mit einem Aufruf an die Leiter der weltlichen und religioesen juedischen Organisationen, der kulturellen regionalen Selbstverwaltungen, der Wohlfahrtsverbaende und juedischer Schulen und die Rabbiner gewandt, die Namen der Holocaustopfer  zu sammeln um sie Yad Vashem zu uebergeben. Dazu sollten auch nicht-juedische Zeitzeugen nach den Namen ihrer juedischen Freunde, Kollegen und Nachbarn befragt werden.
Es wurde vorgeschlagen, im Rahmen der „Stafette der Erinnerung“, die gemeinsam mit dem Holocaust Zentrum und dem Namenprojekt von Yad Vashem durchgefuehrt wird,  den Film „Auf den Spuren des verlorenen Gedenken“ einzusetzen und Initiativgruppen in den Regionen zu bilden. Zur Ausarbeitung der Empfehlungen fuer die Durchfuehrung dieser Massnahmen sollten   Paedagogen,   Lokalhistoriker, Mitarbeiter von Museen und Archiven und Vertreter von Veteranen- und anderen gesellschaftlichen und religioesen  Organisationen herangezogen werden.
Es wird vorgeschlagen, die Arbeitsergebnisse Yad Vashem  am Gedenktag  der juedischen Opfer des Nationalsozialismus und der Helden des Widerstanden (Jom Shoah) zu ueberreichen, der in diesem Jahr auf den 19 April faellt,.
Fuer die Durchfuehrung der „Stafette des Erinnerung „  stelllt der REK Foedergelder im Umfang von 150 000 Rubel zur Verfuegung, um Gedenk- und Publikationsprojekte zum Thema Holocaust in der Russischen  Foederation zu unterstuetzen.

 
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