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“Yom Shoah” und juedisches Heldentum

19th April 2012

Ilya Altman nahm waehrend seines Aufenthalts in Yad Vashem an einer Gedenkveranstaltung am Voarbend von “Yom Shoah” vor dem Komplex zur Erinnerung an die Kaempfer im Warschauer Ghetto teil.

Laut Ilya Altman war es “ein unvergesslicher Anblick. Die Zeremonie erzeugte eine spezielle Stimmung, obwohl es ein kuehler Fruehlingsabend war, wurde sie draussen abgehalten. Die Skulpturen der Helden des Aufstandes sahen fast lebendig aus im Licht der roten Lampen.

Es war eine sehr bewegende Zeremonie, es wurden sechs Fackeln von Ueberlebenden aus dem Ghetto und Partisanen entzuendet und es wurde ein Film gezeigt, in dem das wundersame Ueberleben geschildert wurde.

Neben Augenzeugenberichten wurden filmische Berichte, Fotos und andere Dokumente gezeigt. Auch der Themenkomplex des Holocaust in der Sowjetunion wurde mehrfach angesprochen.

Shimon Peres sprach ueber die zerstoerten juedischen Gemeinden in der Sowjetunion und viele der an der Zeremonie Beteiligten haben starke biographische Verbindungen zur ehemaligen Sowjetunion.

Im Anschluss wurde die Hatikva, die israelische Nationalhymne, von Jungen und Maedchen in Uniformen der IDF, israelische Verteidigungsarmee, gesungen.

Am Gedenktag selbst stand das ganze Land um zehn Uhr still und es wurde eine Schweigeminute abgehalten im Gedenken an die sechs Millionen Opfer des Holocaust.

Zur gleichen Zeit begann in Yad Vashem eine Gedenkzeremonie mit ueberlebenden des Ghettos, Widerstandskaempfern, Veteranen des zweiten Weltkriegs und jungen Menschen.
 
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