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Konferenz: Schwerpunkte historischer Erinnerung in Russland und Deutschland

25th May 2012
Der stellvertretende Vorsitzende des Holocaust-Zentrums, Ilya Altman, nahm teil an der russisch-deutschen akademischen Konferenz “Erinnerung an Diktatur und Krieg: Schwerpunkte der historischen Erinnerung in Russland und Deutschland nach 1945”. Die Konferenz fand im Institut fuer Zeitgeschichte in Muenchen, im Rahmen des „Russisch-deutschen Jahres der Bildung, Forschung und Innovation“ statt.

Am ersten Teil der Konferenz, der im Maerz in Moskau stattfand, nahmen Historiker aus beiden Laendern, sowie der Schweiz und aus Oesterreich teil. Die russische Delegation wurde angefuehrt vom Direktor des Instituts fuer Allgemeingeschichte an der Akademie der Wissenschaften in Moskau, Alexander Chubarian.

Prof. Altmans Vortrag mit dem Titel „Die historische Erinnerung an den Holocaust in Russland“ eroeffnette das erste Podium. Das Thema des Holocaust griff auch Dr. Arkady Tsfasman (Deutschland) auf, er sprach ueber die Erinneruntgen juedischer Emigranten aus der Sowjetunion, die Kinder waehrend der nationalsozialistischen Besetzung waren.

Schwerpunkt der Konferenz waren die Problematiken zwischen individueller und kollektiver Erinnerung, Filme und Denkmaeler fuer die Opfer der beiden Diktaturen.

Ilya Altman konnte die Konferenz ebenfalls nutzen um Kontakte nach Deutschland, wie auch in Russland selbst, herzustellen und zu
 
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