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Dr. Kiril Ferfermans Nachforschungen unterstuetzen die Aufarbeitung der historischen Gerrechtigkeit

20. Dezember 2012

Von 17. bis 20. Dezember fand die internationale Konferenz unter dem Namen : „Das Ende des Jahres 1942: Ein Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs und des Verstaendnises der ‚Endloesung der Judenfrage’“ bei Yad Vashem in Kooperation mit dem „Ben Zvi Institut fuer die Untersuchung juedischer Gemeinden des Ostens“ statt. Die Konferenz war den Geschehnissen vor 70 Jahren gewidmet: der Stalingrader Schlacht und dem Sieg der angloamerikanischen Streitkraefte im Afrikakrieg.

Dr. Feferman repraesentierte das Holocaust Zentrum mit einem Votrag unter dem Titel: „Wegen Stalingrad? – Schwankungen der deutschen Politik in der Judenfrage im Nordkaukasus vom 22. November bis 31. Dezember 1942“. Er stellte seine Ausfuehrungen ueber die Okkupationspolitik gegen die Bergjuden mit Dokumenten, wie dem Propagandamaterial der Wehrmacht und der deutschen Fuehrung dar. Besucht wurde der Vortrag unter anderem von Professor Mordechai Altshuler, einem Experten fuer die Geschichte der russischen Juden und Dr. Fefermans frueherem akademischen Vorgesetzten Itzhak Kuvent, der das Entschaedigungsprojekt fuer die ueberlebenden Bergjuden betribt, sowie David Yadud, dem leitenden Anwalt dieses Projekts. Kuvent betonte, dass Dr. Fefermans Nachforschungen und Aktivitaeten wesentlich zur Aufarbeitung der historischen Gerechtigkeit und zur Beachtung der Bergjuden durch die israelischen Gerichtshoefe, insbesondere der Haeftlinge des Ghettos in Nalchik, beigetragen haben.


 
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