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Der Holocaust als Thema beim Kongress russischer Lehrer

12. Dezember 2012

Beim 2. allrussischen Kongress russischer Lehrer fuer Geschichte und Sozialwissenschaften an der russischen Wissenschaftsakademie wurde das Thema der Holocaustbildung in mehreren Sitzungen behandelt. Tatjana Pasman (Koordinatorin der Unterrichtsprogramme des Zentrums fuer Gesellschaftsbildung des regionalen Instituts fuer fortgeschrittene Einweisung in die Bildung und Regionalkoordinatorin des Moskauer Holocaust Zentrums in Pskov) berichtete ueber die Erfahrung von Erfolgen in regionalen und internationalen Wettbewerben, Forschung und kreative Aktivitaeten, sowie Konferenzen ueber die Geschichte des Holocausts. Sie betonte ebenfalls die Notwendigkeit der Verbesserung des Geschichtsunterrichts in der Schule. Als ein Beispiel nannte sie das Lehrbuch: „Der Holocaust: Aus der Sicht eines Lehrers – das methodische Handwerkszeug. Ein Buch mit Beitraegen von Paedagogen aus Russland, Weissrussland und der Ukraine – 2. Edition“.

Die Redner, unter ihnen Efim Pivovar, Direktor der Lomonosov Universitaet und Mitglied der Akademie der Wissenschaften (RAN) und Evgeny A. Yamburg, Direktor eines Moskauer Bildungszentrums und Mitglied der Russischen Bildungsakademie, unterstrichen die Bedeutung des Lehrens des Holocausts, nicht nur fuer ein bessere Verstaendnis der Geschichte unserer Nation, sondern auch um einer Reihe von Lehrautraegen gerecht zu werden.

Der Kongress wurde in Kooperation mit der Gemeinschaft der Lehrer fuer Geschichte und Sozialwissenschaften, dem Ministerium fuer Bildung und Wissenschaft der Russischen Foederation und der Russischen Akademie der Wissenschaften organisiert.

 

 
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