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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Die Großtat der Teilnehmer des Aufstands im KZ Sobibor sollte in Russland gewürdigt werden.

Am 14. Oktober veranstalteten der Russisch-Jüdische Kongress (RJC) und das Russische Holocaustzentrum einen Gedenkabend anlässlich des Aufstands im KZ Sobibor vor 70 Jahren. An der Veranstaltung nahmen u. A. Kriegsveteranen, Schüler und Stellvertreter aus der Diplomatie, des russischen Außenministeriums, des russischen Verteidigungsministeriums und der Moskauer Stadtregierung teil.
Durch den Abend führte Ilya Altman. Unter den Rednern befanden sich der Präsident des RJC Yuri Kanner, Nikolai Svadnize als Mitglied der öffentlichen Kammer, der deutsche Botschafter in Russland Ulrich Brandenburg, der bulgarische Botschafter Boiko Kotsev, die tätige israelische Botschafterin Olga Slov und andere Würdenträger. Der Sprecher der Knesset Yuli Edelshtein übermittelte seine Grüße an die Besucher der Veranstaltung. Die Redner betonten, dass der Prozess, den Helden des Aufstands in Sobibor staatliche Anerkennung zu kommen zu lassen in der Endphase sei und es zu konkreten Resultaten kommen werde.
Unter den zu ehrenden Teilnehmern befanden sich Verwandte von Alexander Pecherski und Aleksei Vaitsen, letzterer ist der einzige Teilnehmer des Aufstandes der heute noch in Russland lebt.
Im Laufe der Veranstaltung wurden Teile des Films „Arithmetic of Freedom“ von Alexander Marutyan gezeigt, welcher dokumentarische Aufnahmen von der Befreiung des KZ Sobibor beinhaltet.


 
 
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