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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Ein Vertreter des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ erzählte in Yad Vashem über jüdische Partisaninnen und Partisanen in Russland

14. Januar 2014

Am 14. Januar endete das zweitägige internationale, wissenschaftliche Seminar unter dem Namen „Sowjetische Partisanen und der Holocaust – neue Erkenntnisse und neue Ansätze“ in der jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem. Es wurde organisiert mit der Unterstützung der Genesis Philanthropy Group and European Jewish Stiftung und der Gutwirth Family Stiftung.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten Vorträge über Themen wie „Vergleich von weißrussischen und jüdischen Erzählungen über Partisanenerfahrungen“, „Minsker Juden in partisanischen Bewegungen“, „Jüdische Frauen in den Reihen sowjetischer Partisanen“ und weitere. Dr. Kiril Feferman präsentierte Resultate der gemeinsamen Arbeiten mit dem Archivleiter des Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Leonid Teruschkin, die den jüdischen Partisaninnen und Partisanen auf den zeitlich besetzten Gebietens der UdSSR durch die Nationalsozialisten (Smolensker, Brjansker und Pskower Oblast) gewidmet ist.

Die beiden Wissenschaftler analysierten für ihren Beitrag Archivmaterialien des Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ und Tagebücher und Briefe jüdischer Kämpferinnen und Kämpfer, die in den Partisanenkommandos kämpften. Der Beitrag stellte vor allem regionale Besonderheiten des Holocausts vor und beleuchtet die Integration von Jüdinnen und Juden in dörfliche Strukturen.

 
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