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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Schülerkonferenz erfolgreich beendet

27. Januar 2014

Am 25. Januar wurde im Russischen Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust” die 17. Internationale Schülerkonferenz „Holocaust - Erinnerung und Mahnung“ eröffnet. Bei der Veranstaltung traten 20 Schülerinnen und Schüler aus Moskau, dem Ural, Sibirien, dem Wolga-Gebiet, Zentralrussland und dem Nordkaukasus, sowie eine Abiturientin aus Hannover auf.

Vor den Sitzungen der Schülerkonferenz besuchten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Ausstellung ‚Auschwitz – Tragödie des 20. Jahrhunderts“ und erhielten Informationen über das Archiv und die Bibliothek des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“.

Die erste Sitzung der Konferenz war der Geschichte des Holocaust gewidmet. Matwei Rudenko, Elftklässler der 1199. Schule Moskaus stellte seine Arbeit „Schulen im Ghetto in der Zeit des 2. Weltkriegs“ und formulierte die Frage, inwieweit illegale Schulen ein Faktor des Widerstandes auf den besetzten Gebieten der UdSSR darstellten. Der zweite Vortrag wurde von seiner Altersgenossin Valeria Komkowa gehalten, die die 2. Schule in Rschew besucht. Ihr Vortrag „Holocaust in Rschew“ erhielt lobenden Zuspruch und regte zum diskutieren an. Beide griffen wenig erforschte Themen auf und stützten ihre Thesen auf Quellen aus Stiftungen, Archiven und Museen.

„Besonders wichtig ist die regionale Erforschung des Holocausts z.B. anhand kleinerer Städte. Dank Valeria weiß jetzt die Mehrheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mehr über den Holocaust in ihrer Heimatstadt,“ merkte Ilja Altman an. Am 26. und 27 Januar wurde die Konferenz fortgesetzt.

 
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