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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Gemeinsamer Gedenkabend zur Erinnerung an die Opfer des Genozids an den Armeniern und des Holocaust

22. April. Jedes Jahr begehen Juden und Armenier im April Gedenkabende zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust und die Helden des Widerstandes in Verbindung mit dem Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto am 19. April 1943 und den Genozid an den Armeniern im Jahre 1915 (24. April).

In Moskau fand der Gedenkabend am 22. April in der Zentralen universalwissenschaftlichen N.A. Nekrasova Bibliothek statt. Zum ersten Mal wurde er gemeinsam, mit Unterstützung durch die Stadt Moskau, vom Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust“, der Armenischen Kultur-und Bildungsgesellschaft „Ararat“ und der Moskauer Organisation „Russisch-Armenische Gemeinschaft“ durchgeführt

Das 20. Jahrhundert, Epoche des ungestümen Fortschritts in der menschlichen Zivilisation, „schenkte“ uns zwei Weltkriege und eine in der Geschichte neue Erscheinung der Vernichtung von Menschen durch seinesgleichen – den Genozid, der Versuch einer massenhaften, zielgerichteten Vernichtung von ganzen Völkern.
Versuche einer „Endlösung“ der armenischen Frage in der osmanischen Türkei und der Liquidierung des europäischen Judentums durch das nationalsozialistische Deutschland führten zur ungeheuerlichen Vernichtung von 1,5 Mio. Armeniern und 6 Mio. Juden.
An der Gedenkveranstaltungen nahmen Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und politischen Lebens teil. Im künstlerischen Teil ertönten klassische Werke von Komponisten unterschiedlicher Länder.
Im Rahmen des Abends wurde die Ausstellung des jungen Künstlers Watschagan Pogosjan aus Gjumri (Armenien) eröffnet, welche sowohl dem Genozid an den Armeniern als auch dem Holocaust gewidmet ist.
Fotogalerie: http://www.nor-hayer.ru/gallery/?album=204


 
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