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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Moskau. Jährliche Lesung in Erinnerung an F.D. Swedlow „Juden – Teilnehmer des Zweiten Weltkriegs und Helden des Widerstandes.

Am 29. Mai fand im Holocaustzentrum eine Lesung in Erinnerung an den Kriegshistoriker F.D. Swedlow (1921-2002) statt. Seit 2003 bringt diese Veranstaltung jährlich Historiker, Pädagogen, Kriegsveteranen und ehemalige Ghettoinsassen zusammen.

Traditionsgemäß wurde zu Beginn der Lesung F.D. Swedlow gedacht. Die Mitglieder des Holocaustzentrums, ehem. Ghettoinsassen und Veteranen S. Dodik und W. Gecht erzählten über ihre Begegnungen mit F.D. Swedlow und über seinen großen Beitrag zu den Forschungsfeldern jüdischer Widerstand und Heroismus.

Es folgten Vorträge zum Thema des jüdischen Widerstandes:
Mitglied der Komission der Gerechten unter den Völkern von YadVashem und des Zentrums „Holocaust“ Dr. Kirill Feferman trat mit seinem Vortrag „Thema des jüdischen Heroismus in der westlichen und israelischen Historiografie“ auf.

Der Co-Vorsitzende des Zentrums Ilja Altman untersuchte die Widerspiegelung des jüdischen Widerstands im „Schwarzbuch“ von Ilja Erenburg und Wasilij Grossman.
Die Historiker Dmitrij Zhukow und Iwan Kowtun erzählten über ihr neues Projekt, der Untersuchung antisemitischer Propaganda auf dem Gebiet Russlands während des Holocaust.
Der Direktor des Archivs des Holocaustzentrums Leonid Terushkin stellte Dokumente über Korrespondenzen jüdischer Soldaten in der Sammlung des Zentrums vor. Bald soll auf Grundlage dieser Materialien eine 4. Ausgabe des Reihe „Verwahre meine Briefe…“ herausgegeben werden.
Der Vorsitzende der Gesellschaft für jüdischen Museen Russlands Efim Ulizkij erzählte über die Planung und Konzeption einer Ausstellung, die bald in Moskau eröffnet wird.
Der Direktor der Stiftung „STMEGI“ Daniil Danilow präsentierte eine Veranstaltung der Stiftung in Zusammenhang mit dem in diesem Jahr eingeführten „Tag der Rettung und Befreiung“.

 
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