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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Kundgebung, gewidmet den Holocaustopfern in Smolensk

Der Co-Vorsitzende des Zentrums „Holocaust“ Ilja Altman trat auf der Gedenkveranstaltung, die am Platz der Hinrichtung der Ghettoinsassen stattfand, auf. Am 15. Juli 1942, unweit des Dorfes Wjasowenki erschossen die Nationalsozialisten 2000 Juden. Vertreter der jüdischen Gemeinde Smolensks und Verwandte der ermordeten aus verschiedenen Ecken Russlands und Israels kommen jedes Jahr hier her.

In seiner Rede betonte Ilja Altman, dass im Rahmen des Projekts „Würde zurückgeben“ (gemeinsam durchgeführt mit dem Russisch-jüdischen Kongress und den russischen Protestanten) in Smolenschtschino mit der Unterstützung der Ortsverwaltung und Menschen verschiedener Nationalität die Allee der Gerechten unter den Völkern Smolensks in Ljubawitschi aufgebaut wurde und das Denkmal in Monastyrschtschino wieder aufgebaut wurde.

Er rief dazu auf, am Ort der Ermordung der Insassen des Smolensker Ghettos, welches das größte in ganz Russland gewesen ist (3000 Menschen), Stelen mit den Namen der verstorbenen aufzustellen, sowie die Nationalität der Opfer an anderen Denkmälern der Region zu kennzeichnen.

Zum ersten Mal seit den letzten Jahren nahmen Vertreter der Stadt und der Gebietsverwaltung an der Zeremonie teil.

Medienberichte:

http://smol.kp.ru/online/news/1792693/
http://www.smolensk.rfn.ru/rnews.html?id=53891&cid=7
http://smolsovet.ru/press_slugba/news/detail.php?ID=5792

 
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