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Antisemitismus des Nachkriegs Russlands unter Stalin

Die vierte Sitzung des Vorlesungsprogramms „Genozid des 20. Jahrhunderts und der Modernen Welt“ fand im Institut für Geschichte und Archive der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität statt. Der führende Forscher des Institust für Russische Geschichte der Russischen Akademie für Wissenschaften, Dr. Gennady Kostyrchenko hielt eine Vorlesung zum Thema „Anti- Jüdische Repressionen im Nachkriegs-Stalinismus: Neue Dokumente und Überlegungen“.

Der bekannte russische Historiker erzählte über neue Dokumente und Interpretationen der letzten Periode des Stalinismus, welcher immer noch viele „weiße flecken“ beinhaltet. Studierende, junge WissenschaftlerInnen, HistorikerInnen, AnwältInnen und RepräsentantInnen der verschiedenen Organisationen besuchten die Vorlesung. Nach dem Vortrag beantwortete Dr. Kostyrchenko viele Fragen.

Der Co-Vorsitzende des Russischen Holocaust Zentrums, Ilya Altman präsentierte eine neue Ausgabe des Buches „Stalins geheime Politik. Macht und Antisemitismus (eine neue Version). In zwei Teilen“ von Dr. Kostyrchenko, welches 2015 erschien.

 
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