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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Das Praktikum russischer PädagogInnen in Deutschland

8.-15. Mai /

Am 8. Mai startete in Berlin das diesjährige Seminar für russische PädagogInnen, das alljährlich vom Russischen Holocaust Zentrum und dem Haus der Wannsee-Konferenz organisiert wird. Unter den 16 TeilnehmerInnen des Seminars waren LehrerInnen von Hochschulen und Instituten, sowie  von weiterführenden Schulen, MitabeiterInnen aus Archiven und Museen, aus 6 verschiedenen Regionen Russlands. Traditionell war unter den TeilnehmerInnen  auch ein Vertreter aus einer der Republiken der frühren UdSSR: aus Moldawien (in den vergangenen Jahren waren auch TeilnehmerInnen aus Belarus, der Ukraine und Litauen am Seminar beteiligt).

Im Seminar gewannen die russischen PädagogInnen einen Einblick in die Lehrmethoden zum Thema Holocaust in deutschen Schulen, wie zum Beispiel im Gymnasium „Drei Linden“ (Berlin). Außerdem bekamen sie  Führungen durch die Museen das „Haus der Wannsee- Konferenz“ und dem „Deutsch-Russisches Museum Berlin Karlshorst“, in denen auch über die Aktivitäten der Museen aufgeklärt wurde. Zudem besichtigten die TeilnehmerInnen die Gedenkstätte Sachsenhausen. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die TeilnhemerInnen den Problematiken beim Unterrichten des Holocausts, sowie den verschiedenen Lehrmethoden zu diesem Thema. Die russischen PädagogInnen teilten außerdem noch ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Holocaust mit.

Das Seminar fand in interaktiver Form statt, im Laufe derer wurden die Probleme des psychologischen Empfindens  und die Problematiken des Holocausts angeschnitten  und die methodische Durchführung  dieser Arbeit analysiert.

Foto: vor dem Museum

 

 

 
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