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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Die Gewinner des Wettbewerbs sind in Paris

Am 30. Juni fand in Paris die internationale Konferenz statt an der fünf Studierenden und jungen Nachwuchsforscher_innen aus Russland, Belarus und Armenien teilnahmen, die mit ihren Arbeiten über den Holocaust Preisträger geworden waren. Die Konferenz fand im Memorial de la Shoah in Paris statt. Unter den Teilnehmer_innen waren bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, berühmte Wissenschaftler_innen Frankreichs sowie Vertreter_innen diplomatischer Missionen der UNESCO (aus Russland, Deutschland, Israel, den USA und Armenien) und Juornalist_innen. Nach der Begrüßung des Präsidenten des Memorial de la Shoah, Baron Eric de Rothschilds, des Leiters des europäischen Simon Wiesenthal Zentrums, Dr. Shimon Samuels, die Leiter des Holocaust Zentrums und des Fond „Holocaust“, Alla Gerber und Ilya Altman und der Diplomat_innen und der Leiter_innen französischer gesellschaftlicher Organisationen, wurden die Vorträge unserer Teilnhemer_innen angehört.
Larissa Weoelowa, Absolventin des Historischen Instituts für Archive der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität, stellte eine Analyse der Darstellung des Holocausts in Sowjetischen Armee-Zeitungen wie zum Beispiel die Zeitung „Roter Stern“ (original: Красная звезда) vor. Ein großes Interesse bekam auch das Referat mit dem Thema „Die Armenier – die Gerechten unter den Völkern“,von Narek Galstjan, Student des Kurses der Medizinischen Fakultät der Staatlichen Medizinischen Universität Yerevan. Alena Seizewa, Absolventin der Sozialwissenschaftlichen Staatlichen Universität von Buryat nahm mit dem Vortrag „Das Vergessen der Leheren aus dem Holocaust in Buryat: Der Blick auf die Probleme“. Anastasia Maksimowna Studentin an der juristischen Fakultät der internationalen Universität in Minsk (Belarus) zeigte die Möglichkeiten des Widerstandes gegen die Holocaust-Verleugner. Nikita Gordejew, Doktorand an der Staatlichen Juristischen Akademie in Saratow, nahm mit einem Vortrag zum Thema „Historischer Revisionismus in der Struktur extremistischer Ideologie: Sozialpolitische und kriminalistische Aspekte“.
Es war schon die 12. alljährliche Fahrt der Gewinner der Konferenz „Die Lehren des Holocaust- der Weg zu mehr Toleranz“ nach Paris. Die Konferenz wurde vom Russischen Holocaust Zentrum, dem Simon Wiesenthal Zentrum, dem Memeorial de la Shoah sowie dem Fond Verbe et Lumiere – Vigilance organisiert.

Foto: Teilnehmer_innen der Konferenz (sitzend), die Organisatoren und Ehrengäste im Memorial de la Shoah

 
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