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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

23 September / 
Am 23. September fand in Novozybkov in der Region Brjansk eine groß angelegte Eröffnung eines Denkmals zu Holocaustopfern statt. Das Denkmal wurde auf einem Gelände errichtet, an dem während dem Krieg eine der größten Erschießungen von Juden in ganz Russland stattfand. Im Jahr 1942 töteten die Nazis und ihre Mittäter in diesem Ghetto 950 Gefangene. Forscher fungierten gemeinsam mit TeilnehmerInnen des Sommerseminars des Russischen „Holocaust“ Zentrums unter der Leitung von Galina Vykotschko, Geschichtelehrerin der Schule №6 als Initiatoren zur Errichtung des Denkmals. Mit der Zusammenarbeit von „Yad Vashem“ wurden 400 Namen von hingerichteten Opfern des Holocausts gefunden. Diese sind jetzt auf 16 Stelen in der Nähe des neuen Denkmals eingraviert. Die Eröffnung der Ausstellung wurde von Ilja Altman, von hochrangigen VertreterInnen der wichtigsten Religionen, von Alexander Bogomaz, dem Gouverneur der Brjansk Region, von Yuri Kanner, dem Präsidenten des Russisch Jüdischen Kongresses, von bekannten, öffentlichen FunktionärInnen und HistorikerInnen sowie von örtlichen BewohnerInnen begleitet. Besondere Aufmerksamkeit galt Sinaida Baskina-Ermolchik, der ältesten Lehrerin der Stadt Novosybkov, die wie ein Wunder den Krieg überlebte. Sie erzählte ihre Geschichte und erinnerte sich daran, wie sich deren einjähriger Bruder und Schwester im Jahr 1942 hingerichtet wurden.
Auf dem Foto: Zu sehen ist Ilja Altman

 
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