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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

09 September / 
Am 9. September wurde in Mineralnyje Wody das ungewöhnlichste Denkmal von allen Denkmälern, die im September errichtet wurden, eröffnet. Vom 6. Bis 9. September 1942 wurde an diesem Ort mehr als 7000 evakuierte Juden, aus allen Republiken der ehemaligen UDSSR hingerichtet sowie auch aus Moskau und Leningrad. Das war das Blut der jüdischen ÄrztInnen, der Menschen aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur, vieler Kinder. Nicht weit vom Hinrichtungsort entfernt wurde kurz nach der Befreiung der Mineralnyje Wody im Jänner 1943 ein Denkmal aufgestellt. Darüber schrieb bereits Ilja Ehrenburg im „Schwarzbuch“ im Jahr 1944. Allerdings lag viele Jahrzehnte lang das Denkmal am Boden. In diesem Jahr fand Michail Akopjan, der regionale Vertreter des Zentrums „Holocaust“ ein Foto im örtlichen Archiv, das aus dem Jahr 1943 stammt. Auf der Grundlage dieses einzigartigen Dokumentes wurde das Denkmal errichtet. „Ehrlich gesagt, ist das eine der ersten, wenn nicht sogar die erste Gedenktafel, in Gedenken an die Opfer des Holocausts, die in der UDSSR errichtet wurde“, sagte Ilja Altman bei der Eröffnung des Denkmals. Bei der Eröffnung des Denkmals waren die Chefs des örtlichen Gemeinderates, Kriegsveteranen und VertreterInnen der jüdischen und christlichen Organisationen vertreten.

 
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