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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Neuigkeiten über das Projekt „Rückgabe der Würde“

07 September / 
Am 7. September 2016 fand in der kleinen Ortschaft Sunda Tolga in der Kalmückischen Republik die Eröffnung eines Denkmals an die Opfer des Holocausts statt. An der Gedenkveranstaltung nahm Ilja Altman, der Vizevorsitzende des „Holocaust“ Zentrums und Berater des Präsidenten des Russisch Jüdischen Kongresses teil. Seinen Worten  zufolge ist es symbolisch, dass dieses Denkmal in der Nähe des Denkmals der Soldaten der Roten Armee, die bei der Befreiung von Arsgir ihr Leben ließen, errichtet wurde. Bei der Veranstaltung nahmen die Nachkommen des geretteten Flüchtlingssohnes aus Chisinau und seine Lebensretter sowie SchülerInnen und LehrerInnen der örtlichen Schule teil. Die Initiative das Denkmal zu errichten wurde vom aus Arsgir stammenden Heimatforscher Anatoliy Karnauch in die Wege geleitet. Er konnte Namen von Verwandten der Retter und ebenso die Namen der Hingerichteten finden. Bei der Veranstaltung nahmen auch die Direktorin des Kalmückischen Institutes zur Weiterbildung für ArbeiterInnen im Bereich der Bildung Lilia Muntschinovaya und VertreterInnen des Bildungsministeriums teil.
Auf dem Foto: Ilja Altman und Anatoliy Karnauch

 
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