Adresse: 115035, Russland, Moskau, Sadovnicheskaya St. 52/45
Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
(map).
Fernruf/Fax: (499) 995-21-82, (495) 953-33-62
E-mail: center@holofond.ru
English Русский

Архив за März 2011

27. März / Abschluss des dritten Seminars russischer Pädagogen in Berlin

27 März 2011

27. März / Abschluss des dritten Seminars russischer Pädagogen in Berlin
Zusammen mit 5 ukrainischen Kollegen haben russische Pädagogen innerhalb von 5 Tagen verschiedene Lehrtechniken über das Thema Holcoaust für die Schule kennengelernt. Des Weiteren hat der derzeitige deutsche Freiwillige im Holocaustzentrum Till Spanke (Aktion Sühnezeichen Friendensdienste) auch an der Veranstaltung in Berlin teilgenommen. Während des Seminars haben die Lehrer das Haus der Wannseekonferenz, die Gedenkstätte Sachsenhausen, das Museum Karlshorst, die Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas, die Gedenkstätte Grunewald (Ort der Deportationen der Juden aus Berlin), sowie das kürzlich eröffnete Museum „Topographie des Terrors“ besucht. Außerdem haben sich die Pädagogen mit Videozeugnissen von Überlebenden des Holocaust beschäftigt. Abschließend sprachen die Workshopleiter Dr. Wolf Kaiser (Zuständig für die Ausbildungsprogramme des Hauses der Wanseekonferenz) und Ilya Altman (Co-Vorsitzender des Zentrums „Holocaust“) ihr Vertrauen aus, dass dieses Seminar regelmäßig stattfinden wird.


26. März / Treffen mit dem Internationalen Suchdienst

26 März 2011

26. März / Treffen mit dem Internationalen Suchdienst

Am 26. März fand in der deutschen Stadt Bad Arolsen im berühmten Archiv des Rotten Kreuzes ein Treffen und Gespräch zwischen Ilya Altman und dem Direktor der Organisation und dem Leiter der Forschungs- und Bildungsprogramme Jean-l. Blondelem und Dr. Susanne Urba. Des Weiteren gab es Treffen mit Mitgliedern des Archives, der Public Relations, sowie dem Chefkurator des Museums des Holocaust und jüdischen Erbes Natalia Anissina. Die beiden Seiten tauschten Informationen über die Zusammenarbeit von Dokumenten zwischen deutschen und russischen Archiven und diskutierten mögliche Beteiligungen an gemeinsamen Projekten. Den russischen Gästen wurde ein einzigartiges Archiv gezeigt (einschließlich der Registrierungskarten für Häftlinge des KZ Buchenwald).



13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“

13 März 2011

13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“ 

Die Ausstellung in der Moskauer Gedenksynagoge wurde mit Unterstützung des UN Information Centre in Moskau ermöglicht und wurde von einem der führenden Holocaust-Museen der Welt konzipiert – dem Pariser Mémorial de la Shoah. Unterteilt in 20 Etappen mit Bildern und Erklärungen in russischer Sprache gibt sie dem Besucher Aufschluss über die Geschichte des Holocaust – von den Anfängen mit den Nürnberger Rassengesetzen von 1934 bis hin zu weniger bekannten Aspekten des Geschichte. Geografisch umfasst die Ausstellung alle Länder, in denen der Genozid an den Juden stattgefunden hat, und stellt somit eine wertvolle Ergänzugng zur Dauerausstellung des Museums dar, die insbesondere den Holocaust auf den sowjetischen Gebieten thematisiert.

 

Der Eröffnung wohnten der Direktor des UN Information Centres Alexander Gorelik, die Botschafterin des Staates Israel Dorit Golender und der Vizepräsident des Russisch-Jüdischen Kongresses Alexei Karpov bei. Alexander Gorelik bedankte sich in seiner Ansprache für die Unterstützung der Projektpartner und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Museum nun von noch mehr Schülern und Studierenden aus Moskau besucht werde. Alle Redner unterstrichen die Bedeutung und den Aktualitätsbezug der Ausstellung, insbesondere im Lichte der nach wie vor stattfindenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf der Welt. 

 Das Museum, 1998 vom Russisch-Jüdischen-Kongress erbaut, zählte im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Besucher aus über 20 Ländern. In seinen Räumlichkeiten finden Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Treffen mit Zeitzeugen und Seminare zur Problematik der Völkerverständigung statt, die dieser Tage für Russland besondere Aktualität haben.

 


 
Druckversion