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26. März / Treffen mit dem Internationalen Suchdienst
Am 26. März fand in der deutschen Stadt Bad Arolsen im berühmten Archiv des Rotten Kreuzes ein Treffen und Gespräch zwischen Ilya Altman und dem Direktor der Organisation und dem Leiter der Forschungs- und Bildungsprogramme Jean-l. Blondelem und Dr. Susanne Urba. Des Weiteren gab es Treffen mit Mitgliedern des Archives, der Public Relations, sowie dem Chefkurator des Museums des Holocaust und jüdischen Erbes Natalia Anissina. Die beiden Seiten tauschten Informationen über die Zusammenarbeit von Dokumenten zwischen deutschen und russischen Archiven und diskutierten mögliche Beteiligungen an gemeinsamen Projekten. Den russischen Gästen wurde ein einzigartiges Archiv gezeigt (einschließlich der Registrierungskarten für Häftlinge des KZ Buchenwald).
13. März: Ilja
Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der
Holocaust in Europa“
Die Ausstellung in der Moskauer Gedenksynagoge wurde mit Unterstützung des UN Information Centre in Moskau ermöglicht und wurde von einem der führenden Holocaust-Museen der Welt konzipiert – dem Pariser Mémorial de la Shoah. Unterteilt in 20 Etappen mit Bildern und Erklärungen in russischer Sprache gibt sie dem Besucher Aufschluss über die Geschichte des Holocaust – von den Anfängen mit den Nürnberger Rassengesetzen von 1934 bis hin zu weniger bekannten Aspekten des Geschichte. Geografisch umfasst die Ausstellung alle Länder, in denen der Genozid an den Juden stattgefunden hat, und stellt somit eine wertvolle Ergänzugng zur Dauerausstellung des Museums dar, die insbesondere den Holocaust auf den sowjetischen Gebieten thematisiert.
Der Eröffnung
wohnten der Direktor des UN Information Centres Alexander Gorelik, die
Botschafterin des Staates Israel Dorit Golender und der Vizepräsident des
Russisch-Jüdischen Kongresses Alexei Karpov bei. Alexander Gorelik bedankte
sich in seiner Ansprache für die Unterstützung der Projektpartner und verlieh
seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Museum nun von noch mehr Schülern und Studierenden
aus Moskau besucht werde. Alle Redner unterstrichen die Bedeutung und den
Aktualitätsbezug der Ausstellung, insbesondere im Lichte der nach wie vor
stattfindenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf der Welt.
Das Museum, 1998 vom Russisch-Jüdischen-Kongress erbaut, zählte im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Besucher aus über 20 Ländern. In seinen Räumlichkeiten finden Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Treffen mit Zeitzeugen und Seminare zur Problematik der Völkerverständigung statt, die dieser Tage für Russland besondere Aktualität haben.