In Moskau fand an diesem Tag im Haus
der Literaten eine Gedenkveranstalung statt. Diese wurde organisiert
vom Holocaustzentrum, der israelischen Botschaft in Moskau sowie
zahlreichen anderen jüdischen Organisationen.
Neben Alla Gerber sprach an diesem Abend ein Vertreter des
Aussenministäriums über die Tragödie des 20. Jahrhundert sowie darüber,
dass die Welt wegsah und schwieg während Millionen von Menschen ihr
Leben verloren. Die Botschafterin Israels in Moskau, Anna Asari las aus
dem Buch von Lizzie Doron vor, in dem Doron über ihre Mutter; eine
Überlebende des Holocausts, schreibt.
Einen besonderen Teil der Veranstaltung widmete die Botschafterin Israels den Gerechten unter den Völkern.
Auch ein Vertreter der deutschen Botschaft erschien und betonte in
seiner Rede, dass man von deutscher Seite alles tun wird, damit das
Geschehene nicht vergessen wird. Er sagte weiter: “Wir sind entschieden
gegen jedwede Art der Leugnung des Holocaust und werden uns weiter
dafür einsetzen, dass Juden in Israel in Frieden leben können. Mein
Land wird weiterhin die Stimme gegen jede Art von Unterdrückung und
Rassismus erheben.”
Gegen Ende des Abends folgte die Preisverleihung zum siebten
internationalen Wettbewerb von Schülern und Studenten zum Thema “Lehren
des Holocaust – Wege zur Toleranz”. Die Preisverleihung wurde von
Mitgliedern des Simon Wiesenthal Centers sowie der UNESCO durchgeführt.
Die Gewinner werden selbst nach Paris zur UNESCO fahren um ihre
Ergebnisse vorzustellen.





