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Gedenkveranstaltung zur 64. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

In Moskau fand an diesem Tag im Haus der Literaten eine Gedenkveranstalung statt. Diese wurde organisiert vom Holocaustzentrum, der israelischen Botschaft in Moskau sowie zahlreichen anderen jüdischen Organisationen.
Neben Alla Gerber sprach an diesem Abend ein Vertreter des Aussenministäriums über die Tragödie des 20. Jahrhundert sowie darüber, dass die Welt wegsah und schwieg während Millionen von Menschen ihr Leben verloren. Die Botschafterin Israels in Moskau, Anna Asari las aus dem Buch von Lizzie Doron vor, in dem Doron über ihre Mutter; eine Überlebende des Holocausts, schreibt.
Einen besonderen Teil der Veranstaltung widmete die Botschafterin Israels den Gerechten unter den Völkern.
Auch ein Vertreter der deutschen Botschaft erschien und betonte in seiner Rede, dass man von deutscher Seite alles tun wird, damit das Geschehene nicht vergessen wird. Er sagte weiter: “Wir sind entschieden gegen jedwede Art der Leugnung des Holocaust und werden uns weiter dafür einsetzen, dass Juden in Israel in Frieden leben können. Mein Land wird weiterhin die Stimme gegen jede Art von Unterdrückung und Rassismus erheben.”
Gegen Ende des Abends folgte die Preisverleihung zum siebten internationalen Wettbewerb von Schülern und Studenten zum Thema “Lehren des Holocaust – Wege zur Toleranz”. Die Preisverleihung wurde von Mitgliedern des Simon Wiesenthal Centers sowie der UNESCO durchgeführt. Die Gewinner werden selbst nach Paris zur UNESCO fahren um ihre Ergebnisse vorzustellen.
 
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