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27. Januar 2010: Internationaler Holocaustgedenktag in Moskau

65 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Arme wurde der Internationale Gedenktag am 27.Januar im Großen Saal im Haus der Literaten abgehalten. Dank der Initiative des Holocaust-Zentrums und Stiftung und der Unterstützung von der Moskauer Stadtregierung, der israelischen Botschaft in Russland, dem Weltkongress der russisch sprechenden Juden und dank einiger führendeк jüdischen Organisationen in Russland findet dieses Ereignis dort schon seit 1995 statt.

In einem der angesehensten Hörsälen Moskaus waren auch Prominente, Minister, Diplomaten, Führungspersonen des russischen Archivs, ehemalige Ghettogefangene und Kriegsveteranen anwesend.

Der Abend wurde eingeleitet vom jüdischen Männerchor „Hasidic Cappella“, der geleitet wurde von Alexander Tsaluk. Anschließend bat Alla Gerber, Präsidentin der Holocaust Stiftung, Mitglied der Öffentlichkeitskammer und Gastgeberin des Abends, um eine Schweigeminute für die Opfer des Holocausts und für die Krieger, die für die Befreiung gekämpft haben.

Anschließend hatte der russische Kultusminister, Alexander Avdeyev, seinen Vortrag gehalten.

Die israelische Botschafterin, Anna Azari, sprach über die Deutschen, die unter der posttraumatischen Wirkung des Völkermords leiden.

Der deutsche und der polnische Botschafter haben auch noch eine Rede gehalten.

Der einzige Auschwitz-Überlebende (Anatoly Vanukevich), der in Russland wohnt, teilte seine Erinnerung mit dem Publikum, das Ihn mit standing ovation empfangen hat.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Sieger des Preisausschreibens „Lehren des Holocausts - Wege zur Toleranz", an den Schüler, Studenten und Lehrer teilgenommen haben, gekürt.

 
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