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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“

13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“ 

Die Ausstellung in der Moskauer Gedenksynagoge wurde mit Unterstützung des UN Information Centre in Moskau ermöglicht und wurde von einem der führenden Holocaust-Museen der Welt konzipiert – dem Pariser Mémorial de la Shoah. Unterteilt in 20 Etappen mit Bildern und Erklärungen in russischer Sprache gibt sie dem Besucher Aufschluss über die Geschichte des Holocaust – von den Anfängen mit den Nürnberger Rassengesetzen von 1934 bis hin zu weniger bekannten Aspekten des Geschichte. Geografisch umfasst die Ausstellung alle Länder, in denen der Genozid an den Juden stattgefunden hat, und stellt somit eine wertvolle Ergänzugng zur Dauerausstellung des Museums dar, die insbesondere den Holocaust auf den sowjetischen Gebieten thematisiert.

 

Der Eröffnung wohnten der Direktor des UN Information Centres Alexander Gorelik, die Botschafterin des Staates Israel Dorit Golender und der Vizepräsident des Russisch-Jüdischen Kongresses Alexei Karpov bei. Alexander Gorelik bedankte sich in seiner Ansprache für die Unterstützung der Projektpartner und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Museum nun von noch mehr Schülern und Studierenden aus Moskau besucht werde. Alle Redner unterstrichen die Bedeutung und den Aktualitätsbezug der Ausstellung, insbesondere im Lichte der nach wie vor stattfindenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf der Welt. 

 Das Museum, 1998 vom Russisch-Jüdischen-Kongress erbaut, zählte im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Besucher aus über 20 Ländern. In seinen Räumlichkeiten finden Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Treffen mit Zeitzeugen und Seminare zur Problematik der Völkerverständigung statt, die dieser Tage für Russland besondere Aktualität haben.

 

 
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