Bei der Einweihung sprachen der Ljubawitscher Rabbi Jitzchak(Isaak?) Kogan und der Leiter der Moskauer Bronnaja Synagoge und Rabbi fuer das Smolensker Gebiet, Levi Mondschein das Kaddisch. An der Zeremonie nahmen neben dem Vertreter des Moskauer Holocaust-Zentrums Ilja Altman, dem Praesidenten des Russisch-Juedischen Kongresses Jurij Kanner, dem stellvertretenden Gouverneur des Smolensker Gebietes Sergej Gorjunow und Vertretern des Diplomatischen Corps und verschiedener Organsationen auch die Augenzeugin Anastasia Poljakowa teil.
Ljubawitsch, in dem ueber 300 Jahre Juden lebten, war eines der wichtigsten Zentren des Chassidismus. Es war von 1813 bis 1915 das Zentrum der Chabad Lubawitscher Bewegung, die von hier aus Rabbis in Gemeinden in i Europa und den US schickten. Dies war ein Grund fuer ein besonders grausames Vorgehen gegenueber der juedischen Bevoelkerung, die erschossen, erschlagen oder lebendig begraben wurde.
Ueber Jahre war am Ort der Exekutionen, einem Hohlweg auf dem Gelaende eines Schlachthofes lediglich ein Rechteck mit einem fuenfzackigen Stern angebracht-ohne Inschrift. Erst 2002 stellten russische und deutsche Studenten dort eine Gedenktafel auf.





