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Новости

“Staffel des Gedenkens” erreicht Sibirien

25 April 2012

25th April 2012

 Der oertliche Repraesentant des Holocaust-Zentrums ist erfolgreich darin, immer mehr Regionen Russlands in die Suche nach den Namen der Opfer des Holocaust, Gerechter unter den Voelkern und der Befreier der Vernichtungslager, einzubinden. Es konnten viele Doumente aus dem 2. Weltkrieg und zur Errichtung von Denkmaehlern fuer die Opfer des Holocaust gesammelt werden. Nach Pskov, Kostroma, Yaroslavl, Rostov (Don), Smolensk, Surash, Orel, Bryansk und Kirov nimmt nun auch die groesste Universitaetsstadt Sibirien, Tomsk, teil.


Zentrum und Stiftung “Holocaust” zum Beitrag der russischen Protestanten zum Gedenken an den Holocaust

24 April 2012

24th April..2012

Am Abend des israelischen Unabhaengigkeitstages veranstalteten die russischen Protestanten eine Zusammenkunft. In ihrem Grusswort dankten die Vorsitzenden des Holocaust-Zentrums den Tausenden Repraesentanten diverser Organisationen in Russland, die fuer ein Denkmal an die Opfer des Holocaust gespendet haben.

„Wir moechten diese Moeglichkeit nutzen, um unsere tiefe Dankbarkeit fuer den Beginn des juedisch-christlichen Dialogs auszudruecken. Es gibt bereits deutliche Ergebnisse: Wir verstehen und respektieren einander besser, koennen besser auf die Herausforderung des heutigen Antisemitismus eingehen und das Gedenken an die Opfer des Holocaust organisieren.

Das Mahnmal in Lubavitch, gegruendet mit Hilfe tausender evangelikaler Christen in Russland, ist ein wichtiger Schritt in unserer Zusammenarbeit. Wir neigen unser Haupt vor allen, die an diesem grosszuegigen Akt teilhaben und hoffen, dass weitere gemeinsame Projekte zu Erinnerung und Lehre in der Zukunft stattfinden.“

Im Bild: Praesident der Stiftung „Eben Ezner“ in Russland, Boris Vasyukov.
Details: http://callofzion.ru/pages.php?id=871

 

 


Alla Gerber nimmt teil an Buchpraesentation ueber die Helden das Warschauer Aufstands

20 April 2012

20th April 2012

Die “Oval Hall” der russischen Staatsbibiliothek fuer fremdsprachige Literatur organisierte die Praesentation zweier Buecher ueber einen der Anfuehrer des Aufstandes im Warschauer Ghetto – Marek Edelmann. Vorgestellt wurden „And there was love in the ghetto“ von Paula Savitskaya und „To outwit God“ von Hannah Kral. Die Praesidentin der Holocaust-Stiftung Alla Gerber haelt Hannah Krals Buch fuer das beste Werk, zeigt es doch, „dass es Menschlichkeit“ in einer Situation geben kann, in der alles Menschliche vernichtet scheint.


“Yom Shoah” und juedisches Heldentum

19 April 2012

19th April 2012

Ilya Altman nahm waehrend seines Aufenthalts in Yad Vashem an einer Gedenkveranstaltung am Voarbend von “Yom Shoah” vor dem Komplex zur Erinnerung an die Kaempfer im Warschauer Ghetto teil.

Laut Ilya Altman war es “ein unvergesslicher Anblick. Die Zeremonie erzeugte eine spezielle Stimmung, obwohl es ein kuehler Fruehlingsabend war, wurde sie draussen abgehalten. Die Skulpturen der Helden des Aufstandes sahen fast lebendig aus im Licht der roten Lampen.

Es war eine sehr bewegende Zeremonie, es wurden sechs Fackeln von Ueberlebenden aus dem Ghetto und Partisanen entzuendet und es wurde ein Film gezeigt, in dem das wundersame Ueberleben geschildert wurde.

Neben Augenzeugenberichten wurden filmische Berichte, Fotos und andere Dokumente gezeigt. Auch der Themenkomplex des Holocaust in der Sowjetunion wurde mehrfach angesprochen.

Shimon Peres sprach ueber die zerstoerten juedischen Gemeinden in der Sowjetunion und viele der an der Zeremonie Beteiligten haben starke biographische Verbindungen zur ehemaligen Sowjetunion.

Im Anschluss wurde die Hatikva, die israelische Nationalhymne, von Jungen und Maedchen in Uniformen der IDF, israelische Verteidigungsarmee, gesungen.

Am Gedenktag selbst stand das ganze Land um zehn Uhr still und es wurde eine Schweigeminute abgehalten im Gedenken an die sechs Millionen Opfer des Holocaust.

Zur gleichen Zeit begann in Yad Vashem eine Gedenkzeremonie mit ueberlebenden des Ghettos, Widerstandskaempfern, Veteranen des zweiten Weltkriegs und jungen Menschen.


Moskau: Gedenk-Marathon

19 April 2012

19th  April  2012

 Am 19. April fand das erste Mal ein Gedenk-Marathon an der Synagoge am Pokloyanna Huegel statt, organisiert vom Holocaust-Zentrum in Moskau und gewidmet dem  Tag des Gedenkens an Shoa und Heldentum in Israel. Yuri Kanner, Praesident des Russisch-Juedischen Kongresses, eroefnette die Veranstaltung und stellte erste Ergebnisse der “Staffel des Gedenkens”, begonnen im Februar vom JRK, Yad Vashem und dem Holocaust-Zentrum, dar.

Alla Gerber, Praesidentin der Holocaust-Stiftung, betonte die Wichtigkeit des Gedenkens and en Holocaust, gerade vor dem Hintergrund des erstarkenden Neo-Nazismus in Russland.

An der Veranstaltung nahmen die Botschafter von Israel und Polen teil, sowie der Kuenstler Yosif Kobzon.


Brief zum Holocaust-Gedenktag

19 April 2012


19th April 2012

Am Holocaust-Gedenktag erreichte uns der Brief einer Schuelerin, die an der Konferenz 2012 teilgenommen hatte, Irene Golovashina. Sie schreibt: „Ich moechte meine Wertschaetzung fuer Ihre Arbeit ausdruecken. Sie verhindert, dass die jungen Generationen die schrecklichen Ereignisse des Holocaust aus ihrer Erinnerung tilgen. Ich moechte auch fuer die Moeglichkeit danken, an den Programmen des Zentrums teilzunehmen, die einen Anreiz darstellen, sich mit der Geschichte des Holocaust auseinanderzusetzten. Zusammen koennen wir die Schrecken des Holocaust aufarbeiten und verhindern, dass etwas aehnliches geschehe. Moege Ihre wichtige Aufgabe erfolgreich sein, mit neuen Erkenntnissen und vielen neuen, interessierten Teilnehmern.


Absolventin des internationalen Lehrgangs zur Geschichte des Holocausts von Yad Vashem ausgezeichnet als „Verdienstvoller Lehrer der Russischen Foederation“

06 April 2012

6. April 2012

Olga Grigoryeva, Teilnehmerin des Seminars in Yad Vashem erhielt durch den russischen Praesidenten die Auszeichnung ”Verdienstvoller Lehrer der Russischen Foederation”. Das Holocaust Center gratuliert und wuenscht viel Erfolg in ihren weiteren Aktivitaeten.


Seminar im Haus der Wannsee-Konferenz (Berlin)

31 März 2012

31th March 2012

Vom 25. bis zum 31. Maerz nahmen 15 Paedagogen aus Russland und der Ukraine am Seminar „Der Holocaust als Unterrichtsthema“ im Haus der Wannsee-Konferenz teil.

Neben Wissen zum Thema selbst wurde den Teilnehmern auch der Umgang mit neuen Medien im Unterricht, sowie Optionen alternativen Unterrichts vermittelt.

Bei einem Besuch im Schiller-Gymnasium konnten die Besucher sich mit deutschen Geschichtslehrern auseinandersetzen.

Nur wenig Zeit blieb fuer einen Besuch der historischen Orte in Berlin.

Die Gruppe besuchte den Bahnhof Grunewald, die Gedenkstaette Sachsenhausen, das Juedische Museum Berlin, das Museum in Berlin-Karlshorst, die Ausstellung „Topographie des Terrors“ und zuletzt das Stelenfeld.

Der Erfolg des Seminars war nur moeglich dank des aktiven Einsatzes aller Teilnehmer und die perfekte Vorbereitung durch Tatyana Manykina (Holocaust-Zentrum, Moskau).


Russische Lehrer beenden ihre Ausbildung an der internationalen Schule in Yad Vashem

29 März 2012

29th March 2012
In den letzten Jahren haben sich immer mehr Lehrer entschieden, im Unterricht den Holocaust zu behandeln und mit ihren Schuelern ueber die Urspruenge dieser unvergleichlichen Untaten und moegliche Schluesse aus ihrem Geschehen zu diskutieren.

Auf Einladung des Moskauer Holocaust-Zentrums nahmen Lehrer aus 22 Regionen in Russland und Lettland am jaehrlichen Lehrgang in Yad Vashem teil.


56. Ausgabe des Informationsblattes “Holocaust”(Russische Sprache)

23 März 2012

23th March  2012

In seinem Editorial erklaert I. Altman den Schwerpunkt der Ausgabe auf Erinnerung und Bildungsprogramme in Russland. Viele Staedte organisierten Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag des Holocaust auf dem Gebiet der Sowjetunion, der Internationale Holocaustgedenktag wurde vielerorts, wenn auch noch nicht offiziell, begangen und Lehrer und Schueler aus grossen Teilen Russlands nahmen am 11. Wettbewerb des Holocaust-Zentrums teil.

Die Errichtung von Monumenten und Durchfuehrung von verschiedenen Bildungsprogrammen wurde von vielen verschiedenen religioesen oder nationalen Gruppen unterstuetzt, leider wurde aber auch ein Fall bekannt, in dem in Rostov-on-Don eine Gedenkplakette entfernt wurde.

Momentan bereitet das Holocaust-Zentrum die Veranstaltungen zum 70. Jahrestag der Tragoedie in Zmeinoye ushel'e vor. Es wird im August 2012 eine internationale akademische Konferenz stattfinden, sowie eine Reihe von Gedenkveranstaltungen.

Ebenfalls erschien die 55. Ausgabe des Informationsblattes in englischer Sprache.

Beides kann hier heruntergeladen werden: http://www.holocf.ru/pages/7




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