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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

“Von Moskau bis zu den fernsten Grenzen…”

19 März 2012

19th March 2012
Lehrer, Dozenten, Vorsitzende von Bildungsprogrammen und Museumsangestellte aus ganz Russland werden am naechsten Seminar in Yad Vashem teilnehmen.

Es wird ein umfangreiches Programm geben, bestehend aus intensiven Studien des Holocaust selbst, des Umgangs mit dem Holocaust an israelischen Schulen, Treffen mit Zeugen der Shoah, Veteranen des zweiten Weltkriegs, sowie der Geographie und Geschichte des Landes Israel.


Eine Einladung an alle Lehrer weiterfuehrender Schulen und Bildungseinrichtungen, sowie alle, die interessiert sind

16 März 2012

16th March 2012
Wir bieten einen Lehrgang zu den Wahlkursen “Die Herausbildung von Toleranz durch Lehren ueber den Holocaust” an. Der Lehrgang ist als zusaetzliche, professionelle Massnahme gedacht, um die Qualitaet der Lehre zu verbessern. Die Vollversion des Moduls kann auf unserer Webseite eingesehen werden(Word): http://www.holocf.ru/pages/83


Bryansk-Region nimmt an “Staffel der Erinnerung” teil

16 März 2012

16th March 2012
Lily Skok, Geschichtslehrerin aus Surazh (Bryansk) und Absolventin des Moskauer Holocaust-Zentrums und Yad Vashem, organisierte Treffen von Schuelern mit Veteranen und nicht-juedischen Zeugen des Holocaust in Surazh.


Schirinowski und der Holocaust: ein gefaehrliches Wortspiel

02 März 2012

2. Maerz 2012
 In einem programmatischen Aufsatz „ Wenn es dem russischen Volk gut geht, geht es allen gut“, der am  1. Maerz in der „Russlaendischen Zeitung“ publiziert wurde, schlug der Praesidentschaftskandidat und Fuehrer der LDPD vor, in unserem Land ein „Institut des russischen Holocaust im XX. Jahrhundert“ zu gruenden . Dazu Ilja Altman: „Dieser Vorschlag entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn der „Sohn eines Juristen“ seinen Aufsatz mit der Bemerkung beendet dass er keine Fremdwoerter akzeptiert“ ( wie Konstitution, Praesident usw) Aber die Anwendung  des Terminus „Holocaust“ auf  den Tod  von Millionen von Menschen unseres Landes nach 1918 ist ebenso unwissenschaftlich  wie die Anwendung dieses Begriffs auf die Indianer Amerikas“  Es sei daran erinnert, dass „Schirinowski Ende der 90ger Jahre den Tag des Holocaustgedenkens als merkwuerdigen Feiertag bezeichnete und eine Schweigeminute fuer die Opfer ablehnte. Er sprach sich im Gegensatz zu den anderen Praesidentschaftskandidaten nicht fuer den Vorschlag des REK aus, die Foderung nach Einfuehrugn eines Gedenktages fuer die Holocaustopfer und  Befreier in das Wahlprogramm aufzunehmen. Es ist fuer uns keine Grund zur Freude, dass dieser Begriff, der vor 20 Jahren eingefuehrt wurde nun eine so absurde Interpretation erfaehrt.


Gemeinsames Projekt “Staffel der Erinnerung” von REK und Holocaust-Zentrum begonnen

02 März 2012

2th March 2012
Mitte Februar lud der Russisch-Juedische Kongress (REK) die Koepfe verschiedener juedischer Organisationen in Russland dazu ein, sich an einem neuen Projekt zu beteiligen.

Im Rahmen der „Staffel der Erinnerung“ wird das Holocaust-Zentrum in Moskau versuchen, verschiedene Materialien aus den Archiven in Moskau besser zugaenglich zu machen. Zusaetzlich wurde die „Enzyklopaedie des Holocaust“ vorgestellt, in der gerade auf der Region um Smolensk ein Fokus liegt.

Ebenfalls sind ein Film ueber den Holocaust in der Region um Pskov, weitere Recherchen zur Identitaet der Opfer des Holocaust in Russland und zu Menschen, die Juden retteten, geplant.


Erste Arbeitsergebnisse 2012 der Projektgruppe „ Dier Wuerde zurueckgeben“

28 Februar 2012

28 Februar 2012
Die erste Arbeitssitzung  der Projektgruppe fand im Rahmen des christlich-juedischen Dialogs im der Gedenksynagoge auf dem Poklonnaja Huegel statt. Der Vorsitzende des Eben-Ezer Fonds in Russland, Jurij Wasjukow, stellte die Forschungsergebnisse der protestantischen Organisationen zur Memoralisierung des Holocaust in Russland  vor.
Mit Hinblick auf die Errichtung des Denkmals in Ljubawitschi wies er auf den Erfolg der Bildungsprogramme, die gemeinsam mit dem Museum und  Holocaustcentrum durchgefuehrt werden und den Besuch einer Gruppe von protestantischer Lehrer inYad Vashem hin.
Zu den besonders wichtigen Aufgaben rechnete er die Mitwirkung russischer Protestanten bei der Errichtung aller Holocaustgedenkstaetten  in Russland, die Erweiterung der internationalen Zusammenarbeit und die Fortfuehrung von Bildungsprojekten.
In diesem Rahmen wurde das Projekt der Gedenktafeln an den Grabstellen vorgestellt und eroertert, wie Jugendliche in das Projekt einbezogen werden koennen. Ilja Altman, der das REK in Fragen des Holocaust beraet, teilte mit, dass folgende Aufgaben fuer 2012 vorgesehen sind:_Die Errichtung einer „Allee der Gerechten“ in Ljubawitschi, die Durchfuehrung von Gedenkveranstaltungen in Smolensk und Rostow, die Errichtung einer Gedenkstaette an die Erschiessungen in Mineralnije Wody (unter Mithilfe von studentischen Freiwilligen aus Deutschland). Zu diesem Thema wurde ein Ausschnitt aus einem neuen Doku-Film ueber das Denkmal in Ljubawitschi gezeigt.
Die Leiterin des Museumsfonds Natalja Anisina berichtete von einem neuen  Fernstudienprojekt fuer russische Protestanten, das gemeinsam mit dem Holocaustzentrum druchgefuehrt wird
An dem Treffen nahmen ausser Mitarbeitern des  Museums und des Holocaustcentrums Vertreter der wichtigsten protestantischen Kirchen in Moskau und Petersburg, der Vereinigung ehemaligher Ghettohaeftlinge und Kriegsveteranen teil.




srael: Veteranen – Befreier und Traeger lebendiger Erinnerung an den Holocaust – mit der “Erinnerung an die Volksmiliz”-Medaille ausgezeichnet

27 Februar 2012

March 27, 2012

In Yad Vashem wurde Veteranen der Roten Armee aus dem zweiten Weltkrieg die Medaille “Erinnerung an die Volksmiliz” verliehen. Die Medaille zusammen mit einer Urkunde wurde den heuten in Israel lebenden Veteranen von Alex Ekimtsev verliehen. Er ist Vorsitzender der Bryansker Abteilung der „Staffel der Erinnerung“ und vor Ort als Stellvertreter der Vereinigung „Revival“.

Als Erster wurde Leonid Jankowski ausgezeichnet. Jankowski ist „das perfekte Beispiel fuer einen kaempfenden Juden“ (G. Reikman, Abgesandter des Holocaust-Zentrums). Jankowski war einer der etwa 500.000 Juden in der Roten Armee, die zu Befreiern und Zeugen des Holocaust und eben auch des juedischen Heldentums wurden.

Auch nach seinem jahrelangen Einsatz in der Roten Armee setzt er sich gegen das Vergessen ein, so uebergab er einige Dokumente an das Moskauer Holocaust-Zentrum, trifft immer wieder Schulkinder, unterstuetzt die Errichtung von Mahnmaelern und ist organisiert in der „Vereinigung beschaedigter Veteranen gegen die Nationalsozialisten“.

 

 

 


Die „Stafette der Erinnerung: der Russisch-juedische Kongress(REK) und das Holocaust Zentrum praesentieren eine neue Methode, um die Namen der Holocaustopfer zu sammeln

22 Februar 2012

22. Februar 2012
Der REK hat sich mit einem Aufruf an die Leiter der weltlichen und religioesen juedischen Organisationen, der kulturellen regionalen Selbstverwaltungen, der Wohlfahrtsverbaende und juedischer Schulen und die Rabbiner gewandt, die Namen der Holocaustopfer  zu sammeln um sie Yad Vashem zu uebergeben. Dazu sollten auch nicht-juedische Zeitzeugen nach den Namen ihrer juedischen Freunde, Kollegen und Nachbarn befragt werden.
Es wurde vorgeschlagen, im Rahmen der „Stafette der Erinnerung“, die gemeinsam mit dem Holocaust Zentrum und dem Namenprojekt von Yad Vashem durchgefuehrt wird,  den Film „Auf den Spuren des verlorenen Gedenken“ einzusetzen und Initiativgruppen in den Regionen zu bilden. Zur Ausarbeitung der Empfehlungen fuer die Durchfuehrung dieser Massnahmen sollten   Paedagogen,   Lokalhistoriker, Mitarbeiter von Museen und Archiven und Vertreter von Veteranen- und anderen gesellschaftlichen und religioesen  Organisationen herangezogen werden.
Es wird vorgeschlagen, die Arbeitsergebnisse Yad Vashem  am Gedenktag  der juedischen Opfer des Nationalsozialismus und der Helden des Widerstanden (Jom Shoah) zu ueberreichen, der in diesem Jahr auf den 19 April faellt,.
Fuer die Durchfuehrung der „Stafette des Erinnerung „  stelllt der REK Foedergelder im Umfang von 150 000 Rubel zur Verfuegung, um Gedenk- und Publikationsprojekte zum Thema Holocaust in der Russischen  Foederation zu unterstuetzen.



Der Repraesentant des Holocauszentrums in Israel informiert ehemalige Haeftlinge ueber Gedenkprojekte

22 Februar 2012

22. Februar 2012
Grigorij Reikhman nahm an einer Jubilaeumsveranstaltung  zum 20 Jahrestag der Gruendung der Aschkeloner Organsation ehemaliger Haeftlinge „Sichrton Shoa“ (Gedaechtnis der Shoa) teil, in deren Verlauf ihm die Urkunde der allisraelischen Organisation  „Ueberlebende der Konzentrationslager und Ghettos“  fuer seine Publikationen zum Thema Holocaust und juedisches Heldentum ueberreicht wurde.
G. Reikhman informierte die Teilnehmer ueber die Prorekte des Russischen Holocaustzentrums u.a. ueber das gemeinsame Projekt mit dem REK „ Die Wuerde zurueckgeben“ Er ging auf die Vorgaenge um die „Schlangenschlucht“ ein und konstatierte, dass die gut informierten ehem aligen Haeftlinge solidarisch im Kampf fuer die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit  hinter den russischen Juden und besonders der Juedischen Gemeinde Rostows stuenden.


Fernkurse des Holocaust Zentrums

19 Februar 2012

19. Februar 2012
Ein besonderes Bildungsprojekt wurde vom Moskauer Holocaust Zentrum und  und dem  Museum fuer juedisches Erbe und Holocaust fuer russische Protestanten gestartet. Zur Erinnerung: im Jahr 2011 nahmen 25 Vertreter  des Bundes der evangelischen Christen (Baptisten) an einem Fernkurs teil und legten ihre Abschlussarbeiten vor: 15 von ihnen besuchten im Dezember 2011 einen einwoechigen Kurs in der internationalen Schule von Yad Vashem.
In diesem Jahr wurde beschlossen, eine Fernstudiengruppe von Einwohnern  aus Moskau  und den Staedten des Goldenen Ringes zu bilden. Am 12.  und 19. Februar  erhielten die Kursteilnehmer Lernmaterialien und wurden von Ilja Altman und Natalja Anisina in das Thema eingefuehrt .Drei Absolventen des letzten Kurses berichteten von ihren Eindruecken. Als Thema der Abschlussarbeiten wurde „Widerstand gegen Antisemitismus und Xenophobie in Russland und die Erfahrungen des Holocaust“ vorgeschlagen.
Im ersten Halbjahr 2012 wird eine weitere Gruppe russischer Protestanten an einem Fernkurs teilnehmen.



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