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Новости

Dezember fand in Yad Vashem eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Methodologische Probleme der Erforschung der Geschichte der russischen Juden im Holocaust“ statt.

08 Dezember 2011

8. Dezember 2011
Vom 5.-8. Dezember fand in Yad Vashem eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema  „Methodologische Probleme  der Erforschung der Geschichte der russischen Juden im Holocaust“ statt.  Dies war die erste  Konferenz, die das kuerzlich im Rahmen des „Instituts zur Erforschung des Holocaust“ gegruendete  Holocaust-Forschungszentrum“ mit grosszuegiger Foerderung durch die Stiftung „Genesis“, veranstaltete.
An dem Seminar nahmen junge Forscher auch aus den GUS-Staaten teil. Viel beachtet wurde der Beitraeg von Leonid Rein (Israel) ueber methodische Probleme bei der Forschung ueber Kollaboration auf dem Gebiet der UdSSR  und von Aleksej Tschewardin (Ekaterinbug) ueber den Antisemitismus sowjetischer und polnischer Bueger im Ural waehrend des 2. WK. Grosses  Interesse rief die Literatur-Sektion hervor, hier besonders der Beitrag der Doktorantin der Universitat „Paris 8“, Xenia Kowrigina  mit ihrer sorgfaeltieg Analyse der sowjetischen Belletristik ueber den Holocaust. Das russische Holocaust-Zentrum war durch Dr. Kiril Feferman vertreten, der ueber die Auswertung von sowjetischen Augenzeugenberichten noch waehrend des Krieges referierte.
Das Konferenz, die grosses Interesse in der wissenschaftlichen Oeffentlichkeit erweckte, machte deutlich, wie wichtig es ist, die postsowjetische und inbesondere russische Holocaustforschung  der internationalen wissenschaftlichen Oeffentlichkeit zugaenglich zu machen.

Buecher des Holocaust Zentrums auf der 13 internationalen Messe des Fachbuchs

02 Dezember 2011

2. Dezember 2011. Das Holocaust Zentrum stellte seine Publikationen auf der 13. Internationalen Messe des Fachbuchs, die vom 30 November bis 4. Dezember 20110 im Zentralen Haus der Kuenstler in Moskau stattfand, bei den Verlagen Text und Nowij Xronograf vor.
An der Praesentation des autobiographischen Berichtes von Primo Levi ueber seine in Auschwitz verbrachten elf Monate  „Ist das ein Mensch“  am 15 Dezember, beteiligte sich  u.a. die Praesidentin des Holocaust- Fonds Alla Gerber .
Russischer Foederationsrat beraet ueber nationalen Gedenktag fuer die Opfer des Holocaust

2.Dezember 2011...

02 Dezember 2011

2.Dezember 2011. Am 2. Dezember traf  die Sprecherin des russischen  Foederationsrates, Walentina Matwijenko, mit der Praesidentin des Holocaust-Fonds und Mitglied der Gesellschaftskammer der Russlaendischen Foederation, Alla Gerber zusammen, um die Frage der Schaffung eines nationalen Gedenktages fuer die Holocaustopfer und von Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestages des „russischen Babij Jar“, der  Ermordung  der Rostower Juden 1942,  zu eroertern. Frau Matwijenko, die Russland  auf der internationalen Holocaust-Konferenz 2000 in Stockholm vertreten hat, unterstrich die Notwendigkeit, die Erinnerung an die Opfer der Shoa durch Gedenk- und Bildungsveranstaltungen wach zu halten.
Teilnahme eines Wissenschaftlers des Holcaust- Zentrums an wissenschaftlicher Konferenz in Yad Vashem

Israel: Aschod Unterricht nicht aus dem Lehrbuch

27 November 2011

27.November 2011.Der Repraesentant des Russischen Holocauszentrums in Israel, Gregorij Reikhmann, nahm als Uebersetzer an der Vorstellung eines neuen aussergewoehnlichen Bildungsprojektes zum Studium des Holocaust und  des heldenhaften Widerstandes  in Aschod, Israel teil.
An dem  Projekt „Unterricht nicht aus dem Lehrbuch“ nahmen mehr als 20 Schueler der hoeheren Klassen der dortigen staatlichen Bekenntnisschule „Makif bet“ teil.
Als Lehrer fuer  das  fuer die Herausbildung einer juedischen Identitaet  so wichtige Thema waren anstelle von Wissenschaftlern  ueberlebende Zeugen der Tragoedie eingeladen,   13 Mitglieder  der Vereinigung  „Amut Zikaron“ (Gedaechtnis), in der sich mehr als 500 ehemalige  Insassen von Ghettos und KZs zusammengeschlossen haben, die in Aschod leben. Die meisten von ihnen kamen mit der Massenalijah (Einwanderung nach Israel) Anfang der 90ger Jahre nach Israel.


Runder Tisch „Der Nuernberger Prozess und die neue Weltordnung“ in Kiew

25 November 2011

25. Novermber 2011.Anlaesslich des 65. Jahrestages der Verkuendung der Nuernberger Urteile nahm der Co-Vorsitzende des Holocaust Zentrums, Ilja Altman im Rahmen einer zehnkoepfigen russischen Delegation an einem Runden Tisch „Der Nuernberger Prozess und die neue Weltordnung“ in Kiew im der Diplomatischen Akademie teil, der von grossem Medieninteresse begleitet wurde.
Russland war vertreten u,a. durch Justizminister Konowalow, den Dumaabgeordneten W. Medinski und die Journalisten S. Kudrjaschow, Archangelskij und Wenediktow.
Auf den Nuernberger Prinzipien,  die zur Grundlage fuer die Kodifizierung des Voelkerrechts  und die Schaffung von internationalen  Strafgerichtshoefe in der Nachkriegszeit geworden sind, kann heute ein konstruktiver Dialog ueber die Prioritaet der Menschenrechte und die Herausbildung nationaler Identitaeten aufbauen. Dabei kann die Diskussion ueber den Nuernberger Prozess  einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen historischen Gedaechtnis der GUS-Staaten und Europas an den 2. Weltkrieg darstellen.
Eine solche Veranstaltung ist fuer die Ukraine von besonderer Bedeutung, da fuer sie die Urteile  von Nuernberg mit schmerzlichen Erinnerungen verbunden sind


10. November 2011 Holocaust-Denkmal in Ljubabitsch eingeweiht

10 November 2011

 Ein Denkmal, das an die Ermordung von 483 Juden aus dem Ort durch die deutschen Besatzer und ihre Helfer im November 1941 erinnern soll, wurde in der westrussischen Stadt Ljubawitsch ( Bez. Smolensk) eingeweiht. Dort finden sich die Namen von 74 Opfern, die vom Dokumentationszentrum Yad Vashem identifiziert werden konnten.    Das Denkmal wurde auf Initiative des Moskauer Holocaust Zentrums und des Russisch-Juedischen Kongresses im Rahmen des Projektes „ Die Wuerde zurueck geben“ errichtet, als erstes dieser Art in Zusammenarbeit mit den russischen evangelischen Kirchengemeiden entstanden wurde es in der Woche der Bruederlichkeit eingeweiht. Tausende evangelische Christen haben zu dem Werk des Bildhauers Alexej Samlely und des Archtitekten Wladislaw Kondratjew beigetragen und in einer Granitplatte den Satz „Wir bitten um Vergebung“ eingelassen.

Bei der Einweihung sprachen der Ljubawitscher Rabbi Jitzchak(Isaak?) Kogan und der Leiter der Moskauer Bronnaja Synagoge und Rabbi fuer das Smolensker Gebiet, Levi Mondschein das Kaddisch. An der Zeremonie nahmen neben dem Vertreter des Moskauer Holocaust-Zentrums Ilja Altman, dem Praesidenten des Russisch-Juedischen Kongresses Jurij Kanner, dem stellvertretenden Gouverneur des Smolensker Gebietes Sergej Gorjunow und Vertretern des Diplomatischen Corps und verschiedener Organsationen auch die Augenzeugin Anastasia Poljakowa teil.

Ljubawitsch, in dem ueber 300 Jahre Juden lebten, war eines der wichtigsten Zentren des Chassidismus. Es war von 1813 bis 1915 das Zentrum der Chabad Lubawitscher Bewegung, die von hier aus Rabbis in Gemeinden in i Europa und den US schickten. Dies war ein Grund fuer ein besonders grausames Vorgehen gegenueber der juedischen Bevoelkerung, die erschossen, erschlagen oder lebendig begraben wurde.

Ueber Jahre war am Ort der Exekutionen, einem Hohlweg auf dem Gelaende eines Schlachthofes lediglich ein Rechteck mit einem fuenfzackigen Stern angebracht-ohne Inschrift. Erst 2002 stellten russische und deutsche Studenten dort eine Gedenktafel auf.



26.Oktober: Gedenkzeremonie fuer Holocaustopferin Taganrog

26 Oktober 2011

Der Co-Vorsitzenden des Russischen Holocaust-Zentrums nahm an einer Gedenkveranstaltung für die vor 70 Jahren ermordeten 1500 Juden aus Taganrog (Südrussland) teil, die zusammen mit der lokalen Vertretung des Zentrums organisiert wurde. Zu den Teilnehmern gehörte einer der „Gerechten unter den Völkern“ Igor Polugorodnik aus dem Ort. Zusätzlich leitete Prof. Altman ein Seminar zur Holocaust-Erziehung für Lehrer in Taganrog. und am folgen Tag in Rostow/Don.



25.Oktober: Babij Jar Konferenz in Kiew

25 Oktober 2011

 In Kiew tagte eine vom Ukrainischen Zentrum für Holocaust Forschung und  dem Institut francais  veranstalte Konferenz zum Thema „Babij Jar Geschichte und Erinnerung an die Vernichtung“ Dr Kirill Feferman vertrat das Moskauer Holocaust-Zentrum mit dem Beitrag „Zwischen Hoffen und Bangen:- die Kiewer Juden in den ersten drei Kriegsmonaten“, Arkadij Setzer (Yad Vashem) referierte über den  Bericht des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAK) zu Babij Jar in dessen Zeitung „Ejnigkejt“ und Alexander Kruglov legte unter Berücksichtigung bisher noch nicht ausgewerteter Quellen neue Opferzahlen vor.


23. Oktober: Gedenkveranstaltung fuer Holocaustopfer in Belarus

23 Oktober 2011

 Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust  fand eine Gedenkveranstaltung an den Holocaust in Belarus statt. An ihr nahmen hochrangige Vertreter aus der belarussischen Botschaft,  die Präsidentin des Fonds Holocaust und Parlamentsabgeordnete Alla Gerber  u.a. teil .Die Veranstaltung unter der Leitung von Prof. I. Altman rief die Erinnerung an das Minsker Ghetto wach, eines der grössten, in dem  bis zu seine rvollständigen Zerstörung über eine Zeitraum von 27 Monaten mehr als 100 00 Juden aus Polen, Österreich Frankreich, den Niederlanden und Belgien zusammengepfercht waren: Die Schilderung der persönlichen Erlebnisse eines Überlebenden, Boris Srebnik hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Zuhörern.


18.Oktober: Vorlesungen und Seminare zum Thema Holocaust in Nowosibirsk und Birobidschan

18 Oktober 2011

Prof I. Altman hielt mehrere Vorlesungen über Probleme des Holocaust an  Schulen und Hochschulen in Nowosibirsk. Das Russische Holocaust-Zentrum nahm mit seinen MitarbeiternInnen Natalja Anisina und Leonid Teruschkin zum dritten Mal an einem Seminar über den Holocaust in Birobidschan, der Hauptstadt der Autonomen Jüdischen Region in Russischen Fernen Osten teil.



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