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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

19. Juli / Länder des Baltikum und Lehrstunden über den Holocaust

19 Juli 2011

Vom 16. bis zum 19. Juni besuchte die Präsidentin des Fonds „Holocaust“ und Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer Russlands Alla Gerber zusammen mit Sergej Rjachowskij und Aleksander Brod Lettland und Estland. Ziel der Reise war es in Zusammenarbeit mit dem Zentrum „Holocaust“ und der Unterstützung des Projekts Grant des russischen Präsidenten das Bewusstsein der Staaten und Zivilgesellschaften zum Thema Holocaust, Antisemitismus und Xenophobie in Russland, den GUS-Staaten und dem Baltikum zu stärken.



Am 90. Jahrestag des Entstehungsjahres der jüdischen Partisanen, der Kommandant Leonid Berenstein

17 Juli 2011

Israel. Am 90. Jahrestag des Entstehungsjahres der jüdischen Partisanen, der Kommandant Leonid Berenstein, der einer speziellen Partisanengruppe, Posharsky genannt angehörte und mit Orden aus der UdSSR, Polen, Tschechien, Slowakei, Kroatien, der Ukraine und natürlich Yad Vashem ausgezeichnet wurde, erhielt aus Russland ein Gratulationsschreiben von Professor Ilya Altman, Vizevorsitzenden des Zentrums „Holocaust“ in Moskau.

Ilya Altman schrieb, dass sich in der kürzlich in Russland (2011) erschienenen Encyclopedia „Holocaust auf dem Gebiet der UdSSR“ zwischen all den Persönlichkeiten auch ein wissenschaftlicher Artikel über Leonid Berenstein befindet. Außerdem wünschte Professor Altman ihm im Namen des Russischen Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust“ eine gute Gesundheit, alles Gute sowie die Möglichkeit das Wissen über die Zeit unter dem Naziregime an die folgenden Generationen weiterzugeben, und damit die Errinnerung zu bewahren.



Am 7. Juli fand im UNESCO Hauptquartier in Paris die 7. Präsentation von Studenten statt, die an einem internationalen Wettbewerb zum Thema Holocaust teilnahmen.

07 Juli 2011

Am 7. Juli fand im UNESCO Hauptquartier in Paris die 7. Präsentation von Studenten statt, die an einem internationalen Wettbewerb zum Thema Holocaust teilnahmen. Geleitetet wurde die Veranstaltung von Alla Gerber, Präsidentin des Fonds „Holocaust“, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Zentrums „Holocaust“ Ilya Altman. Es traten vier Studenten aus Russland an: Anna Vitkina und Ekaterina Zlochevskaya aus Moskau, Wladimir Karpov aus Novgorod sowie Anastasia Rogova aus Nizhnij Novgorod. Außerdem war auch Nikita Dunez, Vertreter aus Belarus anwesend.

Am ersten Tag in Paris besuchten die Studenten die Gedenkstätte in Sorbonne, die vor allem über die Hoffnung und den Glauben der französischen Juden erzählt. Anschließend an die Exkursion, die einen bleibenden Eindruck bei den Studenten hinterließ, hatten sie noch die Gelegenheit sich mit einem Mitarbeiter aus dem Museum, Phillipe Bukara, zu unterhalten.

Die Präsentation fand am darauf folgenden Tag im UNESCO Hauptquartier statt. Dort wurden die Teilnehmer auch Irina Bokova, der Generaldirektorin von UNESCO, sowie der russischen UNESCO Botschafterin Eleonora Mitrofanova vorgestellt. Auf der Konferenz waren auch verschiedene bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens anwesend, so zum Beispiel der Chef des Simon Wiesenthalcenter Shimon Samuels und Professor Michael Gurfinkel, Autor mehrer Bücher über das Gedenken an den Holocaust.

Besonderer Dank gilt vonseiten der russischen Vertretung der französischen Botschaft in Russland, insbesondere Hugo de Chabanki, der die Visa arrangierte.



In der Zeit zwischen dem 27. und dem 30. Juni lud das „Shoa Memorial“ in Paris zum Seminar „Geschichte des Holocaust unterrichten“ ein. Zur vom Russian Research and Educational Center „Holocaust“ orga

30 Juni 2011

In der Zeit zwischen dem 27. und dem 30. Juni lud das „Shoa Memorial“ in Paris zum Seminar „Geschichte des Holocaust unterrichten“ ein. Zur vom Russian Research and Educational Center „Holocaust“ organisierten Veranstaltung kamen 13 Pädagogen aus den verschiedensten Regionen Russlands und der Republik Belarus.

Vor den russischen Pädagogen kamen die führenden französischen Historiker zum Wort, die detailreich das Problem des Unterrichts bei einem so schwierigen und noch dazu komplizierten Thema in Frankreich beschrieben. Von besonderen Interesse für die russischen Zuhörer war der Vortrag des führenden französischen Spezialisten über die historische Geschichte des XX. Jahrhunderts, Nikolas Berta. Er führte die Ergebnisse seiner Studie vor, die zeigt, dass sich Stalins Terror und dessen Repressionsmechanismen maßgeblich von jenen unterschieden haben, mithilfe derer die Nazis die Juden auslöschten.



Konferenz "Yadovno 1941"

25 Juni 2011

Vom 23. bis zum 25. Juni fand in Banja Luka, der Hauptstadt der Republik Srpska, die eine Entität von Bosnien-Herzegowina darstellt, zum ersten Mal die internationale Konferenz “Yadovno, 1941” statt, bei der auch Dr. Kyrill Fefereman, Vertreter des Zentrums “Holocaust” teilnahm. Der Name der Konferenz bezieht sich auf die Lager die im Gebiet Yadovno, heutiges Kroatien, vom pro-nazistischen und ultranationalen Regime Ustasha in der Zeit zwischen April und Mai 1941 errichtet wurden. In jenen Lagern wurden vom neuen “Unabhängiger Staat Kroatien“ (USK) tausende Juden und Serben ermordet. Erst als Italien Ansprüche auf diesen Teil des USK erhob wurden die Lager geschlossen.

Für die Konferenz reisten viele angesehene Wissenschaftler aus Serbien, Russland, Israel, den USA und Italien an, vor den Dr. Fefereman einen Vortrag über „Gemeinsamkeiten und Differenzen in der nationalsozialistischen Politik über „Teile und Herrsche“ in der UdSSR und Jugoslawien im Jahr 1941“ mit besonderer Betonung auf die Ähnlichkeiten bei dem Umgang der Deutschen mit der „Judenfrage“. Anschließend an den Vortrag die wurde noch eine Gedenkzeremonie an der Stelle des Lagers in Yadovno gehalten, bei welcher Serbiens Präsident ein Denkmal für die Opfer enthüllte.

Für Russland und die Konferenz an sich, und im weiteren Sinne auch für die übrigen Gedenkveranstaltungen in „Yadovno“, ist es von besonderen Interesse, dass die Konferenz nicht von einer NGO  beziehungsweise von einem professionellem Historiker oder Sozialaktivist organisiert wurde, sondern von einer Bürgeriniatative, allem voran der äußerst aktiven Zahnarzt Duschan Bastaschitsch. Seine Organisation wurde speziell für die Gedenkveranstaltungen gegründet, und sie haben auch den serbischen Präsidenten eingeladen (im Jahr davor war Croatiens Präsident anwesend).

In Belgrad referierte Dr. Kyrill Fefereman am 29. Juni am Institut für Moderne Zeitgeschichte über die Arbeit des Zentrums „Holocaust“. Unter anderem besuchte er auch das Holocaust Museum, das eine engere Zusammenarbeit der beiden Institute befürwortete. Zu guter Letzt präsentierte Dr. Fefereman vor der jüdischen Gemeinde von Belgrad die Aktivitäten des Zentrums Holocaust in Russland und der ehemaligen UdSSR.


23./22. Juni, fand in der Gedenksynagoge zum eine Zeremonie zum Gedenken des Holocaut auf dem Gebiet der UdSSR und des 70. Jahrestags des Anfang des Großen Vaterländischen Kriegs statt.

23 Juni 2011

Die Zeremonie eröffnete Ilya Altman, Leiter des Museums und Co-Vorsitzender des Zentrums „Holocaust“, woraufhin die Teilnehmer der Opfer durch eine Gedenkminute gedachten. Vorsitzender des Kongresses jüdischer religiöser Vereinigungen, Rabbi Zinovy ​​Kogan, hielt eine Trauerrede, und Kantor der Moskauer Choral-Synagoge sang ein Gedenkgebet. Im Verlauf der der Zeremonie wurde Aleksej Karpow, Direktor des Russisch-Jüdischen Kongresses, auf die Tatsache aufmerksam, dass sich im Saal Menschen unterschiedlichster Herkunft, Alters und Religionen befinden, die jedoch alle zusammen ein Wunsch eint: Das Gedächtnis an die größte Tragödie des zwanzigsten Jahrhunderts, in welcher die Nazis und ihr Verbündeten nahezu alle Juden in Europa und der UdSSR auslöschten, zu bewahren.



19. Juni. Die Baltischen Staaten und Holocaustaufklärung Vom 16. bis zum 19

19 Juni 2011

Vom 16. bis zum 19. Juli besuchte die Präsidentin des Fonds „Holocaust“ und Mitglied der Gesellschaftliche Kammer Russlands Alla Gerber zusammen mit Sergej Rjachowskij und Aleksander Brod Lettland und Estland. Ziel der Reise war es in Zusammenarbeit mit dem Zentrum „Holocaust“ und der Unterstützung des Präsidenten der Russischen Förderation das Bewusstsein der Staaten und der Zivilgesellschaften zum Thema Holocaust Antisemitismus und Xenophobie in Russland, den GUS-Staaten und dem Baltikum zu stärken.



18.Juni/ „Limud“ in Winnyzja

18 Juni 2011

Ilya Altman nahm in der Zeit zwischen 17. und 19. Juli an der bereits zum vierten Mal stattfindenden Konferenz „Limud“ in der Ukraine teil. Zur Veranstaltung, die dem 70. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Kriegs gewidmet war, kamen nicht nur einige hundert Teilnehmer aus der Ukraine und Russland, sondern auch aus Moldawien und Israel. Während der Trauerfeier, gehalten vom Künstler Е. Vitorgan, wurde dem Massaker an den Juden von Winnyzja gedacht, wobei unter anderem auch die Vertreter der Stadt, sowie Abgesandte des Knesset und der israelischen Regierung auftraten. Anschließend an die Gedenkfeier hielt Ilya Altman einen Vortrag, der mitunter auch Diskussionen zu den Themen „Gedenken des Holocaust: Was kannst du persönlich machen?“ sowie „Holocaust und der Krieg: Eine Chronik der Sinne“ beinhaltete. Als Gastredner kamen auch Boris Maftsir (aus Yad Vashem), Aaron Weiss (vom Joint) sowie Juri Tabak (aus Moskau) zu Wort.



12. Mai / Präsentation eines neuen Buches über den Holocaust und jüdischen Widerstand

12 Mai 2011

12. Mai / Präsentation eines neuen Buches über den Holocaust und jüdischen Widerstand
Am 12. Mai fand eine Präsentation eines neuen Buches über den jüdischen Widerstand in Moskau statt (Jack Kagan, Dov Cohen: Der Holocaust und den Widerstand der Heimat von Adam Mickiewicz / / Übersetzt aus dem Englischen Tamara Vershitskaya, 2011). Bei der Präsentation durch den Sohn einer der Autoren nahmen Wissenschaftler aus Jerusalem, Autoren und der Co-Vorsitzender des Holocaustzentrums Ilya Altman teil. Das Buch übermittelt Erinnerungen von Holocaustüberlebenden und wurde bereits in viele Sprachen übersetzt. Der erste Teil des Buches beinhaltet die Memoiren von Dov Cohen in Israel. Im zweiten Teil werden die Erinnerungen von J. Kagan erzählt. Seine Memoiren spiegeln die Geschichte des Ghettos, den Alltag, den Widerstand und die Vernichtung der Juden in Novogrudok, Dyatlova, Korelichi, Slonim, Baranawitschy und anderen Orten im Westen Weißrusslands wieder. Das Herzstück des Buches ist eine detailierte Beschreibung der Flucht von mehreren hundert Häftlingen aus dem Arbeitslager in Nowogrudok im Herbst 1943. In der Nowogrudok Region überlebten etwa 10% der Juden und ist damit die größte Zahl der Überlebenden im Nazi-besetzten sowjetischen Territorium. Ilya Altman erwähnte, dass diese Publikation nicht nur für Forscher sondern auch für Lehrer von Interesse ist.



4. Mai / Konferenz der Moskauer Universität MGIMO über russischen Geschichte

04 Mai 2011

4. Mai / Konferenz der Moskauer Universität MGIMO über russischen Geschichte
Am 4. Mai nahm der Leiter des Archives des Holocaustzentrums L. Terushkin an einer wissenschaftlich-praktischen Konferenz des Moskauer Staatlichen Instituts „Probleme der russischen Geschichte“ teil und sprach auf einer Plenarsitzung über die Nürnberger Prozesse. Das Thema seiner Rede was „Briefe, Tagebücher, und Zeugnisse über den Holocaust von Nazi-Kriegsverbrechern nach 1945“.




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