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Новости

5. Oktober: VI. Internationale Konferenz – der Holocaust und das gegenwaertige Russland

05 Oktober 2011

5. Oktober: In St Petersburg fand vom 2 bis 5. Oktober die VI Internationale Konferenz „Die Lehren aus dem Holocaust und das gegenwärtige Russland: Probleme der Memorialization“ statt. An ihr nahmen mehr als 80 Wissenschaftler, Kommunalpolitiker und Lehrer aus Israel, Deutschland, Polen, den Niederlanden, der Ukraine, Moldawien und Litauen teil. Die Konferenz wurde gemeinsam organsiert vom Russischen Holocaust-Zentrum, Yad Vashem, dem Anne-Frank-Haus, dem Haus der Wannsee-Konferenz, der Staatlichen Russischen Pädagogischen Herzen Universität (S Petersburg), dem Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust (Moskau) und dem Petersburger Jüdischen Gemeindezentrum. Im Rahmen der Konferenz fanden zwei Seminare zu pädagogischen Fragen statt , eine für Lehrer aus der Region Petersburg und das andere für Lehrer an jüdischen Schulen in Russland, der Ukraine, Belarus und Litauen. Während der Konferenz wurde die Ausstellung des Anne-Frank-Hauses „Anne Frank Lehren aus der Geschichte“ vorgestellt.

Die Konferenz fand im Gedenken an den 70 .Jahrestag der Ermordung jüdischer Bürger der Stadt Puschkin und den 20 Jahrestages der Errichtung eines Denkmals für die Opfer statt.


27 September: Videokonferenz Moskau – Kiew - Astana zu Babij Jar

27 September 2011

27 September: Eine von der russischen Nachrichtenagentur RIA organisierteVideo-Konferenz Moskau Kiew Astana zum Thema „Die Tragödie von Babij Jar: die Lehren der Vergangenheit“ fand unter Beteiligung von Prof. Altmann und dem Präsidenten des Russisch-jüdischen Kongresses Jurij Kanner statt. Altman hob unterstrich, dass die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg geeignet sei, die Völker, die auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR leben, zu einigen. An der Konferenz nahmen außerdem teil ,der Sekretär des Babij-Jar-Komitees, Witalij Nachmanowitsch, der Direktor des Ukrainischen Zentrums für Holocaust-Forschung, Anatolij Podolskij und der israelische Botschafter in Kasachstan Israel Mei-Ami.



27. September: Babij Jar Gedenken

27 September 2011

Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust fand eine Gedenkveranstaltung für Babij Jar statt., die vom Russisch-Jüdischen Kongress, dem Russischen Zentrum und Fond Holocaust, der Internationalen Vereinigung ehemaliger Lager-- und Ghettogefangenen und der Botschaft der Ukraine in Russland organisiert wurde. Daran nahmen u.a.die Botschafterin Israels in Russland, Dorit Golender, der deutsche Botschafter Ulrich Brandenburg, der ukrainische Botschafter Vladimir Elchenko, der Präident der Internationalen Vereinigung der ehemaligen Lager- und Ghettogefangegen Efim Gologorsky, der ehemalige Ghettogefangene und Partisan Semeon Dudik teil. An dem Abend, der unter Leitung des Ko-Vorsitzenden des Holocaust-Zentrums I. Altman stand, wurden Filme und andere Dokumente zu den Ereignissen von Babij Jar vorgestelt. Das Russische Fernsehen berichtete über die Veranstaltung.



23 September: Gedenkveranstaltung fuer die Opfer des Holocaust in Litauen

23 September 2011

  Im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust fand eine Gedenkveranstaltung für die litauischen Holocaustsopfer mit Blick auf das Holocaust Jahr in Litauen statt, die von Prof. I. Altman geleitet wurde. Unter den mehr als120 Teilnehmern befanden sich ehemalige Ghettogefangene, Diplomaten und Vertreter des öffentlichen Lebens. Die israelische Botschafterin in Moskau Dorit Golender wies in ihrem Beitrag auf die Geschichte ihrer Familie in Litauen hin und dankte den Litauern., die während des Krieges versuchten, Juden zu retten.Der litauische ausserordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister in Moskau, Andrjus Pulokas ging in seiner Rede auf die Jahre des Holocaust in Litauen ein. Bewegend war der Beitrag von Samuil Klebansky, der als Kind das Ghetto von Kaunas überlebte, Jan Erick Dubbelmann vom Anne-Frank Haus (Amsterdam) hob die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit mit demRussischen Holocaust-Zentrum hervor. Der Vertreter des UN-Informationszentrums in Moskau unterstrich die Bedeutung des Zentrums für den Prozess der Memoralisierung des Holocaust in Russland.


5.September: Runder Tisch Holocaust-Memoralisation und Erziehung

05 September 2011

Eine Gruppe von Studenten der Heidelberger Universität traf sich im Rahmen eines Runden Tisches unter Leitung von Prof I. Altman im Museum für Jüdisches Erbe und Holocaust. Die deutschen Studenten konnten sich darüber informieren, wie das Gedenken an und das Lernen über den Holocaust in Russland gestaltet wird dabei wurde besonders der Studentenwettbewerb zu diesem Thema hervorgehoben, dessen Gewinner ihre Ausarbeitungen auf einer UNESCO-Konferenz präsentieren.

17-19.August: 12. Jahrestagung der Sommerhochschule fuer Holocaust-Erziehung in Moskau

19 August 2011

 Die 12. Jahrestagung der Sommerschule für Holocaust-Erziehung, die gemeinsam vom Russischen Holocaust-Zentrum und Yad Vashem organisiert wurde, fand in Moskau im Museum fuer Juedisches Erbe und Holocaust statt .Daran nahmen 42 Lehrer aus 24 Regionen Russlands teil. Die Vorlesungen hielten neben Spezialisten des Zentrums Fachwissenschaftler anderer Organisationen.



12.August: Gedenkveranstaltung fuer Juedisches Antifaschistisches Komitee

12 August 2011

Die Vorsitzenden des Russischen Holocaust-Zentrums, Alla Gerber und Prof Ilja Altman nahmen an einer Gedenkveranstaltung für die Führer des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAK) teil, die 1952 in der Sowjetunion liquidiert wurden



10.August: „Holocaust“ wird Pruefungsinhalt an russischen Schulen

10 August 2011

Der Föderationskontrolldienst des Russischen Erziehungsministeriums setzte das Russische Holocaust-Zentrum davon in Kenntnis, dass beginnend mit diesem Jahr das Thema Holocaust zum Prüfungsinhalt der zentralen Examen für höhere Schulklassen gehört.


26. Juli: Buch „Russische Gerechte unter den Voelkern“ in Knesset vorgestellt

26 Juli 2011

26.Juli: Der Vertreter des Russischen Holocaust-Zentrums, Gregory Reikhmann, überreichte das 2005 vom Zentrum herausgegebene Buch „Russische Gerechte unter den Völkern „der israelischen Parlamentsabgeordneten Marina Solodkina im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Knesset für Raoul Wallenberg.



Israel – Russland. Eine Zeremonie stattfinden wird, die der Aufstellung der Gedenktafel für den Held der Sowjetunion, Leonid Buber gewidmet ist.

21 Juli 2011

Israel – Russland. Über elektronische Medien wurde die jüdische Gemeinschaft bereits darüber informiert das zeitgleich im Israelischen Zentrum für Kultur der Israelischen Botschaft in Moskau und in Jerusalem im Nationalen Gedenkkomplex „Givat ha-Tachmoshet“ eine Zeremonie stattfinden wird, die der Aufstellung der Gedenktafel für den Held der Sowjetunion, Leonid Buber gewidmet ist.

In Moskau trat Leonid Terushkin, Leiter des Archivs im Russischen Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust“, auf und erzählte über das Leben Leonid Bubers, welcher nahezu 90 Jahre alt wurde. Als junger Leutnant kämpfte er bereits im finno-sowjetischen Krieg und erhielt aufgrund seiner Leistungen die Auszeichnung „ Held der Sowjetunion“. Laut L. Terushkina war dies eine Leistung, denn in jenem Krieg wurden nur äußerst wenige Soldaten ausgezeichnet. Später nahm Buber auch im Großen Vaterländischen Krieg teil, wo er einem „jüdischen“ Kontingent angehörte. Während der Schlacht bei Orel-Kursk wurde er schwer verletzt und erhielt anschließend den „Roten Stern“ als Auszeichnung für seine Taten.

Im April 1944 schaffte es Buber dann durch seine Mitarbeit beim Jüdischen Antifaschisten Komitee Stalins Säuberungen zu entkommen. Nach seiner Pensionierung arbeitete Leonid Buber als Militärausbilder in Moskau und starb 2005 im Alter von 89 Jahren.

Ende 2005, Anfang 2006 der Fond und das Zentrum „Holocaust“ veröffentlichten einzigartige Fotos aus der Zeit zwischen 1930 bis 1990, welche bisher in litauischen Archiven lagen, die Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees in der UdSSR zeigen. Die Fotos wurden der Tochter Bubers, Ljubov Leonidovna zugesandt.

Während der feierlichen Eröffnungszeremonie der Gedenktafel für Leonid Buber in Jerusalem, trat der Direktor des „Givat ha- Tachmoshet“ auf. Shimon „Katscha“ Kaganer war früher Offizier in drei Kriegen. „ Ich habe in vielen Kriegen gekämpft, unter anderem auch im Befreiungskrieg um Jerusalem und wurde dabei auch mehrere Male angeschossen. Ich hab versucht hochzuhalten, was mir über den jüdischen Heroismus während dem Zweiten Weltkrieg erzählt wurde. Die Geschichte über Leonid Buber, ist davon nur ein kleiner Teil.“, erzählte Kaganer vor den versammelten Menschen. Anwesend waren unter anderem auch der Leiter der Jugendorganisation des NDI Kirill Rabin, der Pressesprecher der Union der Veteranen des Zweiten Weltkriegs und Kämpfer gegen Nazismus David Tribelskij und viele weitere.

David Tribelskij betonte in einer Rede auch, wie wichtig es ist die Erinnerung an Leonid Buber aufrechtzuerhalten, denn bis vor kurzem wussten die meisten Veteranen kaum etwas über die Taten der Sowjethelden. Aus diesem Grund wurde beschlossen Leonid Buber posthum zum Ehrenmitglied der Union der Veteranen zu ernennen. Dafür erhält dessen Familie und Verwandten ein vom Vorsitzenden der Union unterzeichnetes Zertifikat. Die Rede von Tribelskij zeigt auch sehr deutlich wie sich die Sicht der Israeli gegenüber den sowjetischen Juden geändert hat. Früher wurden sie oft nur als Holocaustopfer betrachtet, doch die heutige Generation besteht aus den Kindern jener Soldaten, die in Berlin einmarschierten. Seiner Meinung nach, war die Einführung der Veteranen des Zweiten Weltkriegs in Israel ein sehr wichtiger Schritt für das Bewusstsein der israelischen Öffentlichkeit. Die Entscheidung die Gedenktafel an einem Ort des nationalen Erinnerns aufzustellen, ist für ihn eine besondere Ehre, denn sie würdigt einen Helden, der dafür kämpfte dass es Israel einmal geben wird.

Dankbar für die Erinnerung an den jüdischen Soldaten, erinnert sich die Großenkelin des Helden, Julia Schreiber, dass ihr Bruder erzählte, dass das gesamte Kontingent, Offiziere und Soldaten einen besonderen „jüdischen Charakter“ besaß, denn alle unterhielten sich in einer Sprache… auf Jiddisch! Jedoch hat auch die Familie Buber etwas aus ihrer Heimat in Israel bewahrt, nämlich die russische Sprache. In diesem Sinne ist die Erinnerung in jenen Generationen über die Geschichte ihrer Familie immer noch am Leben.

Der Veranstalter der Gedenkfeier und Leiter der Bewegung „Shacher“ Ilya Lipetsker, sowie der stellvertretende Direktor des „Givat ha-Tapchmoshet“ Rafi Geltzer hoffen, dass es vielleicht einmal einen „Wall of Fame“ der sowjetischen Juden in Jerusalem geben wird.





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