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Новости

Am 29. April fand bei der Moskauer Gedenksynagoge der bereits zur Tradition gewordene „Gedenkmarathon“ statt. Der Zeitpunkt der Veranstaltung richtet sich jedes Jahr nach dem Jahrestag des Aufstands i

29 April 2011

Am 29. April fand bei der Moskauer Gedenksynagoge der bereits zur Tradition gewordene „Gedenkmarathon“ statt. Der Zeitpunkt der Veranstaltung richtet sich jedes Jahr nach dem Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto und dem Holocaust-Gedenktag Jom haScho'a.  Die Initiatoren des Gedenkmarathons sind das Holocaustzentrum und der Russisch-Judische Kongress.
 Ungefahr 500 Schuler und Lehrer von 24 Schulen und Universitaten aus Moskau und Umgebung nahmen an der Veranstaltung teil. Dabei besuchten sie nicht nur die Dokumentationsausstellung, sondern sprachen auch mit ehemaligen Ghettobewohnern, Partisanen und Befreiern des KZ Auschwitz-Birkenau. Eine kleine Besonderheit der diesjahrigen Veranstaltung waren die Auftritte der beiden deutschen und osterreichischen Zivildiener des Holocaustzentrums, die mit den Schulern uber den Bedeutung des Holocaustgedenkens und den Umgang mit historischem Erbe in Deutschland und Osterreich sprachen.
Nach einer kurzen Gedenkzeremonie und mehreren Reden von Mitarbeitern des Holocaustzentrums, der Gedenksyngagoge, judischer und protestantischer Organisationen aus Moskau und St. Petersburg, fand eine Schweigeminute statt. Der „Marathon“ ging mit dem Auftritt des Regisseurs Alexander Marutjan und der Auffuhrung seines Dokumentarfilms „Arithmetik der Freiheit“ zu Ende.
Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Thematik auf breites Interesse sto?t: ein gro?er Teil der Teilnehmer waren Schuler Berufsbildender Hoherer Schulen aus den Bereichen Bauwesen, Bankwesen und Padagogik.


22. April / Tomsker Seminar "Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust"

22 April 2011

22. April / Tomsker Seminar "Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust"

   Zwichen dem 21. und 22.  April fand im regionalen Tomsker Bildungszentrum ein zweitägiges Seminar zum Thema „Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg und der Holocaust“ gemeinsam mit dem Holocaustzentrum statt. Das Projekt konnte durch die staatliche finanzielle Unterstützung realisiert werden. An dem Seminar nahmen neben dem Co-Präsidenten des Holocaustzentrums auch die Berater des Gouverneurs des Tomsker Oblasts, Medien, NGOs, S.I. Nikoforov, Rabbi Levi von Tomsk und der außerordentliche Professor der TGU S.V. Wolfson. Das Seminar wurde von mehr als 80 Lehrern und Schülern aus der Region besucht. Während des Besuchs in Tomsk stellten Ilya Altman und der Leiter des Archivs des Holocaustzentrums Leonid Terushkin eine Zusammenstellung von Briefen und Tagebüchern vor. Außerdem besuchten sie eine neueröffnete Synagoge und das gemeindezentrum von Tomsk.

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27. März / Abschluss des dritten Seminars russischer Pädagogen in Berlin

27 März 2011

27. März / Abschluss des dritten Seminars russischer Pädagogen in Berlin
Zusammen mit 5 ukrainischen Kollegen haben russische Pädagogen innerhalb von 5 Tagen verschiedene Lehrtechniken über das Thema Holcoaust für die Schule kennengelernt. Des Weiteren hat der derzeitige deutsche Freiwillige im Holocaustzentrum Till Spanke (Aktion Sühnezeichen Friendensdienste) auch an der Veranstaltung in Berlin teilgenommen. Während des Seminars haben die Lehrer das Haus der Wannseekonferenz, die Gedenkstätte Sachsenhausen, das Museum Karlshorst, die Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas, die Gedenkstätte Grunewald (Ort der Deportationen der Juden aus Berlin), sowie das kürzlich eröffnete Museum „Topographie des Terrors“ besucht. Außerdem haben sich die Pädagogen mit Videozeugnissen von Überlebenden des Holocaust beschäftigt. Abschließend sprachen die Workshopleiter Dr. Wolf Kaiser (Zuständig für die Ausbildungsprogramme des Hauses der Wanseekonferenz) und Ilya Altman (Co-Vorsitzender des Zentrums „Holocaust“) ihr Vertrauen aus, dass dieses Seminar regelmäßig stattfinden wird.


26. März / Treffen mit dem Internationalen Suchdienst

26 März 2011

26. März / Treffen mit dem Internationalen Suchdienst

Am 26. März fand in der deutschen Stadt Bad Arolsen im berühmten Archiv des Rotten Kreuzes ein Treffen und Gespräch zwischen Ilya Altman und dem Direktor der Organisation und dem Leiter der Forschungs- und Bildungsprogramme Jean-l. Blondelem und Dr. Susanne Urba. Des Weiteren gab es Treffen mit Mitgliedern des Archives, der Public Relations, sowie dem Chefkurator des Museums des Holocaust und jüdischen Erbes Natalia Anissina. Die beiden Seiten tauschten Informationen über die Zusammenarbeit von Dokumenten zwischen deutschen und russischen Archiven und diskutierten mögliche Beteiligungen an gemeinsamen Projekten. Den russischen Gästen wurde ein einzigartiges Archiv gezeigt (einschließlich der Registrierungskarten für Häftlinge des KZ Buchenwald).



13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“

13 März 2011

13. März: Ilja Altman leitet die feierliche Eröffnungszeremonie der Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“ 

Die Ausstellung in der Moskauer Gedenksynagoge wurde mit Unterstützung des UN Information Centre in Moskau ermöglicht und wurde von einem der führenden Holocaust-Museen der Welt konzipiert – dem Pariser Mémorial de la Shoah. Unterteilt in 20 Etappen mit Bildern und Erklärungen in russischer Sprache gibt sie dem Besucher Aufschluss über die Geschichte des Holocaust – von den Anfängen mit den Nürnberger Rassengesetzen von 1934 bis hin zu weniger bekannten Aspekten des Geschichte. Geografisch umfasst die Ausstellung alle Länder, in denen der Genozid an den Juden stattgefunden hat, und stellt somit eine wertvolle Ergänzugng zur Dauerausstellung des Museums dar, die insbesondere den Holocaust auf den sowjetischen Gebieten thematisiert.

 

Der Eröffnung wohnten der Direktor des UN Information Centres Alexander Gorelik, die Botschafterin des Staates Israel Dorit Golender und der Vizepräsident des Russisch-Jüdischen Kongresses Alexei Karpov bei. Alexander Gorelik bedankte sich in seiner Ansprache für die Unterstützung der Projektpartner und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Museum nun von noch mehr Schülern und Studierenden aus Moskau besucht werde. Alle Redner unterstrichen die Bedeutung und den Aktualitätsbezug der Ausstellung, insbesondere im Lichte der nach wie vor stattfindenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf der Welt. 

 Das Museum, 1998 vom Russisch-Jüdischen-Kongress erbaut, zählte im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Besucher aus über 20 Ländern. In seinen Räumlichkeiten finden Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Treffen mit Zeitzeugen und Seminare zur Problematik der Völkerverständigung statt, die dieser Tage für Russland besondere Aktualität haben.

 


Österreichischer Autor und Schauspieler Miguel Herz-Kestranek zu Besuch in Moskau

16 Februar 2011

  Miguel Herz-Kestranek besuchte am 16. Februar gemeinsam  mit Lebensgefährtin Evelin Riedl (Rote Nasen) und Andrea Dockter (Volontärin an der Österreichischen Botschaft in Moskau) die Ausstellung über die Geschichte des Judentums in Russland und den Holocaust in der UdSSR in der Gedenksynagoge am Pokolonnaya Hügel. Herz-Kestranek war nach eigenen Angaben sehr beeindruckt vom Besuch der Synagoge, insbesondere da die Thematik des Holocaust in den besetzten sowjetischen Gebieten in Österreich weitgehend unbekannt ist. In seiner Funktion als Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung verständigte er sich mit Ilya Altman über eine Zusammenarbeit.



03. Februar / Holocaustcenter: Teilnahme an der 18. Internationalen Konferenz über Jüdische Studien „Sefer“

03 Februar 2011

03. Februar / Holocaustcenter: Teilnahme an der 18. Internationalen Konferenz über Jüdische Studien „Sefer“

 Am 3. Februar endete die 18. Jährliche internationale Konferenz über Jüdische Studien „Sefer“ in Moskau. Die Veranstaltung dauerte drei Tage. Auf der Plenartagung präsentierte Ilya Altman die neue Buchserie der „Russischen Holocaustbibliothek“, darunter die zweite Auflage der Enzyklopädie „Der Holocaust auf dem Territorium der UdSSR“. Die Sitzung der Sektion „Geschichte des Holocaust“, die Arkadi Zeltner (Yad Vashem) und Ilya Altman leiteten, hörten die Teilnehmer 21 Vorträge, darunter auch die Präsidentin der Holocauststiftung Alla Gerber. Über den Einfluss des Holocaust in die Weltgeschichte und über die Rolle des Holocaust im Kaukasus hielt Dr. Kiril Feferman einen Vortrag. Die Veranstaltung wurde von etwa 40 Wissenschaftlern aus Russland, der Ukraine, Belarus, Israel und den USA besucht. Während einer Sitzung im Jüdischen Museum sprach Ilya Altman über den Holocaust auf dem Gebiet Russlands: die Quellen, die Historiographie und die Erinnerung.



31. Januar / Königsberg. Internationaler Holocaustgedenktag

31 Januar 2011

31. Januar / Königsberg. Internationaler Holocaustgedenktag

Am 30. Januar wurde ein Denkmal zur Erinnerung an die letzte Massenerschießung von Juden durch deutsche Truppen in Kaliningrad eröffnet. Ilja Altman betonte bei der Veranstaltung an der auch Vorsitzende der Regionen und jüdischer Organisationen teilnahmen, dass es wichtig ist, dass dieser Ort von Studenten und Schülern aus der Region und aus anderen Städten Russlands besucht würde. Ein Beweis für die gute Lehrerausbildung war die hohe aktive Beteiligung von Jugendlichen an der Zeremonie, die der Erhaltung des Gedächtnisses an den Holocaust diente. Um die 130 Lehrer und Schüler nahmen an der Einweihung des Denkmals des Bildhauers Frank Meyslerom teil. Auch der Leiter des Archives im Holocaustzentrum, Leonid Terushkin hielt einen Vortrag auf der internationalen Konferenz. Er sprach unter anderem über die Briefe und Tagebücher von jüdischen Soldaten während der Kämpfe in Ostpreußen.


28. Januar / Moskau. Zentrales Haus der Schriftsteller. Gedenkabend anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktags

28 Januar 2011

28. Januar / Moskau. Zentrales Haus der Schriftsteller. Gedenkabend anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktags

Gestern, am Abend des 27. Januar, wurde dem Internationalen Holocaustgedenktag eine Gedenkveranstaltung in der großen Halle des Zentralen Hauses der Schriftsteller gewidmet. Die Veranstaltung wurde von etwa 500 Personen besucht; darunter Kriegsveteranen und ehemalige Häftlinge aus Auschwitz und anderen Lagern und Ghettos, sowie Mitglieder der Gesellschaftskammer, Vorsitzende jüdischer Organisationen, Studenten und Lehrer.

Der Abend wurde von der Holocauststiftung und dem Holocaustzentrum unter Beteiligung der Moskauer Stadtregierung, der Botschaft des Staates Israel, des Russischen Jüdischen Kongresses (RJC) und der Föderation der jüdischen Gemeinden in Russland organisiert.

An der Feier nahmen die Botschafter der Türkei und der Slowakei sowie Botschaftsmitarbeiter Polens, Deutschlands, Kanadas, der USA, Finnlands, Lettlands, Estlands, Rumäniens, Italiens, Österreichs und anderen Ländern teil. Der Vorsitzende des Ausschusses des Föderationsrates und der Präsident des Weltkongresses des russischen Judentums Boris Spiegel, sowie Russlands Oberrabiner Berel Lazar, der 1. Sekretär der Botschaft Israels Yossi Tavor, Präsident des RJC Yuri Kanner, Rudolf Adam von der Deutschen Botschaft, Dirketor Andron Kontschalowski und Alexander Borisov hielten jeweils Reden.

Während der Veranstaltung wurde auch eine Zeremonie für die Gewinner des 9. Internationalen Wettbewerbs für die Arbeit von Lehrern, Schülern und Studenten „Lehren aus dem Holocaust – der Weg zur Toleranz“ (an dem Wettbewerb nahmen mehr als 1000 Einsendungen aus 57 Regionen Russlands und 7 anderen Ländern) veranstaltet.

Durch den Abend führte Alla Gerber, Mitglied der Gesellschaftskammer Russlands und Präsidentin der Stiftung „Holocaust“.


27. Januar / 9. Jahrestagung der Internationalen Studentenkonferenz „Holocaust: Gedenken und Warnung“

27 Januar 2011

27. Januar / 9. Jahrestagung der Internationalen Studentenkonferenz „Holocaust: Gedenken und Warnung“

Die Konferenz fand in der Gedenksynagoge im Moskauer Siegesparks statt und wurde vom Holocaustzentrum und –fond mit der Unterstützung der „Dinastiya“-Stiftung, des Russisch-Jüdischen Kongress und des Euro-Asiatischen Jüdischen Kongress organisiert. Die Teilnehmer wurden von Semyeon Dodik, einem ehemaligen Gefangenen eines Ghettos in Transnistrien, begrüßt: „Vor 15 Jahren habe ich vom Holocaustzentrum in Moskau erfahren und von diesem Tag an habe ich über den Holocaust erzählt. Ich bin froh, dass so junge Menschen ein Interesse an dem Thema haben, und dass Sie alles tun, um zu verhindern, dass diese Gräueltaten wieder geschehen.“

Einer der Teilnehmer, der 17-jährige Alexander Alexeev, widmete seine Präsentation einem relativ unbekanntem Teil der Geschichte des Holocaust: Die Situation der Juden aus Nordafrika in den von Italien und Vichy-Frankreich kontrollieren Gebieten. Er betonte eine sehr interessante Besonderheit: Wenn Italien (trotz antijüdischer Gesetzte) Juden nicht einsperren wollte, wurden sie zu den Lagern in Algier geschickt – auch ohne Nazibeteiligung. Diese Lager waren noch nach der Befreiung Afrikas durch die Alliierten in Betrieb.

Ruslan Farkhutdinov behandelte den Fall Eichmann und die verschiedene Ansichten des Staates Israel und der Philosophin Hanna Arendt. Israel nutzte den Prozess gegen Eichmann auch, um die Weltöffentlichkeit über den Holocaust zu informieren. Für Arendt war der Fall Eichmann, laut Farkhutdinov, ein Beispiel für einen durchschnittlichen Beamten der zum Massenmörder wird in dem er danach strebt deine Aufgaben zu erfüllen und auf der Flucht vor seiner eigenen Verantwortung.

Die 16-jährige Anne Korneeva aus St. Petersburg präsentierte ihre zwei Kurzgeschichten über den Holocaust sowie verschiedene Techniken des Schreibens, die von ihr und anderen Autoren verwendet wird.





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