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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

Holocaustleugnung als Mittel zur Fälschung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges

10 Dezember 2010

10. Dezember / Holocaustleugnung als Mittel zur Fälschung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges
Traditionell organisieren die RREHC und die Philosophische Fakultät des Moskauer Instituts für Freie Bildung gemeinsam die Durchführung eines Seminars über Holocausterziehung für Doktoranden. Trotz der starken Schneefälle und der daraus resultierenden Staus in der Hauptstadt nahmen mehr als 60 Pädagogen an dem Seminar am 10. Dezember teil. Methodiker und namhafte Historiker, die ein Lehrhandbuch zur Aufklärung über den Holocaust verfassten, nahmen auch an dem Seminar teil. Die Erfahrungen aus ihrer Zusammenarbeit mit der RREHC und Yad Vashem gab den Schülern einen besseren Einblick in die pädagogischen Herausforderungen der Holocaustaufklärung.



0. November: Ausstellung „Judentum in Moskau“

30 November 2010

Der Co-Vorsitzende des Holocaustzentrums, Dr. Ilja Altman, betonte bei seiner Rede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Judentum in Moskau: Geschichte, Kultur und Traditionen“ den Wert der ausgestellten Exponate, die größtenteils aus persönlichen Archiven und Sammlungen stammen. Weiters unterstrich er die Notwendigkeit, das gesellschaftliche Bewusstsein für dieses kulturelle Erbe zu stärken. Teil der Ausstellung sind 15 Gegenstände und Schriftstücke aus persönlichen Sammlungen, die mittlerweile im Holocaustzentrum aufbewahrt werden. Dazu zählen vor allem Fotos und persönliche Gegenstände aus dem Bürgerkrieg und den beiden Weltkriegen.
Die Ausstellung wird von 1. bis 26. Dezember stattfinden.


Ungefähr 170 BesucherInnen versammelten sich am 21. November im Jüdischen Museum der Moskauer Gedenksynagoge auf dem Pokolonnaya Hügel, wo anlässlich des 65. Jahrestages des Beginns der Nürnbergerproz

21 November 2010

Ungefähr 170 BesucherInnen versammelten sich am 21. November im Jüdischen Museum der Moskauer Gedenksynagoge auf dem Pokolonnaya Hügel, wo anlässlich des 65. Jahrestages des Beginns der Nürnbergerprozesse eine Gedenkveranstaltung stattfand.
Neben Ilja Altman, Co-Vorsitzender des Zentrums „Holocaust“, traten u.a. Jurij Kanner (Präsident des Russisch-Jüdischen Kongresses), Dorit Golender (Botschafterin Israels in der RF) und Ulrich Branenburg (Botschafter Deutschlands in der RF) auf.
Gezeigt wurden Originaldokumente und –bilder, die im Staatlichen Archiv der Russischen Föderation aufbewahrt werden sowie Gegenstände aus der persönlichen Sammlung von Valentina Valizkaja, die als Dolmetscherin bei den Nürnberger Prozessen war
Die Organisatoren der Veranstaltung waren der Russisch-Jüdiche Kongress, das Museum und das Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust“.
Auf den Bildern zu sehen sind Ilja Altman und Botschafterin Dorit Golender.





Das Holocaustzentrum in Moskau hat die Ausstellung „Die Tragödie der Völker.

18 Oktober 2010

18.10.2010
Das Holocaustzentrum in Moskau hat die Ausstellung „Die Tragödie der Völker“ mitorganisiert, welche von dem Zentralen Museum des Großen Vaterländischen Krieges vorbereitet wurde und in Straßburg (Frankreich) eröffnet wurde. Die Ausstellung zeigt 32 Dokumente und Fotografien aus dem Archivzentrum. In der Ausstellungsbroschüre schreibt Ilya Altman vom Partnerzentrum „Holocaust“ was es bedeutet, dass zum ersten Mal auf der internationalen russischen Ausstellung ein Teil über den Holocaust auf dem Gebiet der sowjetischen Staaten präsentiert wird.
In Straßburg eröffnet außerdem eine Ausstellung über das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus.
http://er.ru/about/text.shtml?16/3047


Das Holocaust-Center freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Ruprecht-Karls-Universität.

24 Mai 2010

24.Mai 2010. Heute einigten sich die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und das Holocaust-Center über eine engere Zusammenarbeit. Unter anderem wird gemeinsam eine Internationale Symposion zum Thema „Besatzungspresse in der Sowjetunion, 1941-1944“ in Heidelberg durchgeführt.
Das ist ein Ergebnis aus dem letzten Besuch von Dr. Altman in Heidelberg und den Verhandlungen mit Professor Heinz-Dietrich Löwe.
Das Holocaust-Center freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Ruprecht-Karls-Universität.



Notizen vom Redakteur

09 März 2010

Die Veröffentlichung von „Enzyklopädie des Holocaustes in der UdSSR“ wurde durch unsere Stiftung vorbereitet und von dem Verlag ROSSPEN durchgeführt. Eine Präsentation fand schon in Russland, Ukraine, Israel und Deutschland statt. Im März 2010 wird eine Präsentation im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt finden.

Das zweite Mal hintereinander ist unsere Organisation eine Präsidentenbewilligung zuerkannt worden, um Bildungsseminare zum Thema „Holocausts auf den Gebieten Russlands“ durch zu führen. Mehr als 50 Pädagogen besuchten die Schulungen im Yad Vashem Museum (Jerusalem) und im Wannseer Museum (Berlin). Russische Studenten hielten ihre Vorträge im UNESCO-Hauptquartier unter einem gemeinsamen Projekt mit dem Simon-Wiesenthal-Zentrum.

Zum ersten Mal hat das Russische Förderationsministerium für Bildung und Wissenschaft einen Wettbewerb zum Thema Holocaust unterstützt, in Form von Newsletter, die sie in die Regionen verschickt haben.


Das Russische Förderation Ministerium für Bildung und Forschung unterstützt Holocaustprogramme.

03 Februar 2010

 

Ende 2009 wurde im RF Ministerium für Bildung und Forschung besprochen, wie der Holocaust in Zukunft in Schulen gelehrt werden soll. Dank dem Einsatz von Elena Nizenko, Vizehaupt der Abteilung für Bildungsstaatspolitik am RF Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, kam diese Einigung zustande.

Ihre Abteilung hat dem Bundesdienst für Ausbildungs- und Wissenschafts-Kontrolle einige Vorschläge auf dem Gebrauch von Richtlinien zugesandt, die vom Holocaust-Zentrum für die Universale Staatsprüfung entwickelt wurden.

So hat das RF Ministerium für Erziehung und Wissenschaft einen wichtigen Schritt zur Unterstützung der Anstrengungen des Holocaust-Zentrums und Stiftung gemacht, das Thema „Holocaust“ im Bildungslehrplan des Landes einzuschließen, um Toleranz in Schulen und Universitäten zu fördern.


Gru.wort Gedenkveranstaltung der Holocaust-Stiftung, Haus der Literaten

27 Januar 2010

Liebe Frau Gerber,
liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,
Wir gedenken heute der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 65 Jahren durch
die Rote Armee, fur die wir Dank und Anerkennung empfinden. Und wir gedenken am
heutigen Internationalen Holocaust Gedenktag zugleich aller Opfer des Holocaustes. Auch
nach mehr als sechs Jahrzehnten kann der Volkermord an den europaischen Juden nur
Entsetzen, Emporung und Scham hervorrufen. Wir ehren das furchterliche Leiden der
Geschundenen und Ermordeten, wir teilen den Schmerz der Angehorigen und Freunde, wir sind solidarisch mit den wenigen, die uberlebt haben.
Der Holocaust bleibt ein fur immer unausloschlicher, dunkler Teil der Geschichte meines Landes. Wir Deutschen sind uns der besonderen Verantwortung dafur bewu.t, da. sich solch schreckliche Vorgange niemals wiederholen durfen. Wir stehen in der Verantwortung, stets dafur einzutreten, dass das judische Volk in Frieden und Sicherheit in Israel leben kann.
Niemand darf das Existenzrecht Israels in Frage stellen.
Der Holocaust verpflichtet uns, uberall da, wo Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus,
Rassenhass oder nationalistischer Uberlegenheitswahn laut werden, wo Menschen als
zweitklassig oder wurdelos abgetan werden, wo ihnen gar das Recht auf Leben abgesprochen
wird, unsere Stimme zu erheben und den Bedrangten und Bedrohten zur Seite zu stehen.
Gedenken und Erinnerung der Opfer des Holocaust sind unverzichtbar, heute und fur
kommende Generationen. Deshalb ist es von gro.er Bedeutung, dass sich junge Menschen
eingehend mit der Geschichte dieses Verbrechens beschaftigen. Der von der Holocaust-Stiftung ausgerichtete Internationale Wettbewerb „Lehren des Holocaust – der Weg zur Toleranz“ fur Schuler, Lehrer und Studenten spielt hier eine herausragende Rolle. Ich freuemich daher sehr, dass heute Abend schon zum achten Mal Preistrager dieses Wettbewerbs geehrt werden konnen. Die ausgezeichneten Arbeiten sollten uns ein weiterer Ansporn sein, gemeinsam gegen Rassismus und Intoleranz vorzugehen, wo immer sie uns begegnen.


27. Januar 2010: Internationaler Holocaustgedenktag in Moskau

27 Januar 2010

65 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Arme wurde der Internationale Gedenktag am 27.Januar im Großen Saal im Haus der Literaten abgehalten. Dank der Initiative des Holocaust-Zentrums und Stiftung und der Unterstützung von der Moskauer Stadtregierung, der israelischen Botschaft in Russland, dem Weltkongress der russisch sprechenden Juden und dank einiger führendeк jüdischen Organisationen in Russland findet dieses Ereignis dort schon seit 1995 statt.

In einem der angesehensten Hörsälen Moskaus waren auch Prominente, Minister, Diplomaten, Führungspersonen des russischen Archivs, ehemalige Ghettogefangene und Kriegsveteranen anwesend.

Der Abend wurde eingeleitet vom jüdischen Männerchor „Hasidic Cappella“, der geleitet wurde von Alexander Tsaluk. Anschließend bat Alla Gerber, Präsidentin der Holocaust Stiftung, Mitglied der Öffentlichkeitskammer und Gastgeberin des Abends, um eine Schweigeminute für die Opfer des Holocausts und für die Krieger, die für die Befreiung gekämpft haben.

Anschließend hatte der russische Kultusminister, Alexander Avdeyev, seinen Vortrag gehalten.

Die israelische Botschafterin, Anna Azari, sprach über die Deutschen, die unter der posttraumatischen Wirkung des Völkermords leiden.

Der deutsche und der polnische Botschafter haben auch noch eine Rede gehalten.

Der einzige Auschwitz-Überlebende (Anatoly Vanukevich), der in Russland wohnt, teilte seine Erinnerung mit dem Publikum, das Ihn mit standing ovation empfangen hat.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Sieger des Preisausschreibens „Lehren des Holocausts - Wege zur Toleranz", an den Schüler, Studenten und Lehrer teilgenommen haben, gekürt.


Sowjetische Juden kämpften für Auschwitz

27 Januar 2010


 2009 wurden viele neue wertvolle Ausstellungsstücke zum Archiv des Holocaust-Zentrums hinzugefügt. Unsere Entdeckungsreise nach St.Petersburg erwies sich als ziemlich produktiv. Wir trafen uns dort mit Verwandten von Oberstleutnant Semyon Besprozvanny, der der höchste Offizier unter denjenigen war, die während der Befreiung von Auschwitz getötet wurden. Sein Sohn Boris half uns, sich mit dem Kriegskameraden seines Vaters, dem pensionierten Oberstleutnant Pavel Krolevts, zu treffen. Sie beide dienten im Regiment 454 der 100. Gewehr-Abteilung, die Auschwitz befreite. Pavel Krolevts trug viele Fotos  von Soldaten und Offizieren bei, die zusammen mit ihm gedient haben, darunter gab es auch einen hohen Anteil an Juden.

Am 27.Januar 1945 marschierte der Kapitän Usher Margulis mit einer Aufklärungstruppe in Auschwitz ein. Er teilte mit uns seine Erinnerungen und übergab uns Fotographien aus seinem persönlichen Archiv.

Einzigartige Fotos von Schriftsteller Vasily Grossman und Dichter Yevgeny Dolmatovsky aus dem Jahre 1945 wurden von Mark Slavin, ein 2.Weltkriegsveteran, erhalten. Auf den Fotos ist zu sehen, wie sie das Neue-Jahr in Ednits, ein Dorf in der Nähe vom Fluss Oder, begrüßen.

Dem Holocaust-Zentrum wurden Dokumente und Photographien von Schrifstellerin Maria Rolnikite, ehmalige Gefangene im Vilnius Ghetto und im Konzentrationslager Shuthof, die mit ihrem Tagebuch als „sowjetische Anne Frank“ bekannt wurde, beigesteuert.

Im laufe des Jahres wurden viele Dokumente des Archivs auf Ausstellungen gezeigt. Einige wurde sogar für das Fernsehen aufgenommen. Dokumente bezüglich des Sobibor Vernichtungslager wurden in den Nachrichten auf dem nationalen Sender Eins gezeigt.

Die zweite Ausgabe einer Sammlung von Briefen, die Juden aus Russland, Ukraine, Weißrussland, Israel, Deutschland und USA während des 2.Weltkrieges geschrieben haben, wird gerade von uns vorbereitet.

 

 




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