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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

10 Jahre Geschichte zum Anfassen

02 November 2009


 Die Zusammenarbeit zwischen russischen und schwedischen Lehrer begann genau vor 10 Jahren. Das letzte Seminar wurde von 30 Lehrern besucht, die aus verschiedenen Regionen Russlands angereist sind. In den letzten 10 Jahren haben 13 Seminar unter diesem Projekt statt gefunden.

Das letzte Seminar, das in Moskau statt gefunden hat, wurde organisiert vom russischen Forschungs- und Bildungszentrum Holocaust und Stiftung (Moskau, Russland), Forum für Geschichte zum Anfassen (Stockholm, Schweden) und von der Staatsbibliothek für ausländische Literatur (Russland) mit der Unterstützung von Russisch-Jüdischen-Kongress.

Die Teilnehmer sahen in der Staatsbibliothek für ausländische Literatur die Präsentationen von Ekaterina Genieyva, Direktorin der Bibliothek, Alla Gerber, Präsidentin der Holocaust-Stiftung und Diana Fadeyeva, Laborleiterin des Institutes für freie Bildung in Moskau.

Viel Interesse zeigten die Teilnehmer an den Präsentation von Eva Fried und Stefan Andersson, die erläutert haben, warum es wichtig ist, schwedischen Schulkindern was über den Holocaust zu erzählen. Alexander Asmolov, Professor an der Moskauer Staatsuniversität und Leiter des föderal Projektes von 2002 bis 2005, begeisterte die Teilnehmer mit seiner Präsentation „ Holocaust als Herausforderung für moderne Bildung“.


“Enzyklopädie des Holocaustes in den Gebieten der UdSSR“- Erste Präsentation

15 Oktober 2009

    Am 15. Oktober 2009 wurde ein einzigartiges Projekt des Holocaust-Zentrums (Russland) und dem Verlag ROSSPEN im Yad Vashem Institut für Holocaust-Forschung vorgestellt. Es handelt sich dabei um die "Enzyklopädie des Holocaustes in den Gebieten der UdSSR“. Die Präsentation wurde zum 20. Jahrestag der Zusammenarbeit zwischen israelischen und russischen Forschern zum Thema Holocausts festgelegt. Die Präsentation wurde von einem Mitglied des Herausgeberausschusses der Enzyklopädie, Prof. Dan Mihman, eröffnete. Er teilte dem Publikum mit, dass man sieben Jahre gebraucht hat, um dieses Buch mit Hilfe von Forschern aus vielen Ländern vorzubereiten.

Ilya Altman hat in seiner Präsentation speziellen Wert auf den Beitrag seiner Kollegen aus Israel gelegt, die nicht nur Mitglieder des Herausgeberausschusses waren, sondern auch viele wertvolle Artikel zur Verfügung stellten. Fast 100 Autoren aus 12 Ländern arbeiteten an dieser Veröffentlichung. Dokumente aus 70 Archiven Russlands, und anderen Ländern, wurden verwendet, um dieses Projekt umzusetzen.

Dr. Yitzhak Arad, Nathan Eitan und Dr. Ilya Altman


Rezension im Journal des United States Holocaust Memorial Museum

29 Juli 2009

Im regelmäßig erscheinenden Journal des Museums in Washington wurde in der neusten Ausgabe eine Rezension über Dr. Ilya Altmans „Unknown Black Book“ veröffentlicht.
Sehen sie die Rezension von David M.Crowe auf unserer englischsprachigen page.
 


Internationale Konferenz zum vermögensrechtlichen Aspekt des Holocaust in Prag

30 Juni 2009

26.-30. Juni

Internationale Konferenz zum vermögensrechtlichen Aspekt des Holocaust in Prag

 Die internationale Konferenz fand in Prag statt, es kamen mehr als 550 Teilnehmer aus 49 verschiedenen Ländern. Die Teilnehmer waren unter anderem Diplomaten, Direktoren verschiedener Holocaust-Museen Europas und der USA, sowie verschiedene Historiker. 

Die Russische Delegation bestand unter anderem aus der Präsidentin des Holocaustfonds Alla Gerber, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Holocaustzentrums Dr. Ilya Altman und dem Präsidenten der Organisation für kulturelle Zusammenarbeit, Michail Shvydkoj. Dieser sagte in seinem Vortrag, dass die wichtige Rolle der Sowjetunion bei der Befreiung der Konzentrationslager und bei der Entscheidung des Krieges häufig heruntergespielt werde und dass die Tendenz dazu in den letzten Jahren wachse.

Dr. Ilya Altman sagte dazu in seinem Vortrag, dass das Holocaustzentrum auch aus diesem Grund seit einiger Zeit an der Veröffentlichung einer Enzyklopädie über den Holocaust auf den besetzten Gebieten der Sowjetunion arbeite.

 


24. Juni – Internationale Schülerkonfrenz, Brest

24 Juni 2009

 Zum neunten Mal fand im Juni die jährlich vom Holocaustzentrum organisierte internationale Konferenz zum Thema: “Holocaust-Erinnerung und Mahnung” in Brest (Weißrussland) statt.
16 Jugendliche aus Russland (Moskau und Region, Samara und Tobolsk), der Ukraine, Moldawien und Weißrussland hielten Vorträge und Präsentationen.
Zur Eröffnung der Konferenz sprachen neben dem stellvertretenden des Holocaustzentrums, Dr. Ilya Altman, auch der Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bildung über die Geschichte des Holocaust, Anatolij Podolskij und die Direktorin des jüdischen Museums Tamara Vershitskaja.
Besonders tiefen Eindruck hinterließ bei den Teilnehmern wie immer die Begegnung mit dem Überlebenden des Ghettos Brest,  dem Autor Roman Levin.
Viele der Teilnehmer sagten, dass sie erst durch die Konferenz die Dimension der Katastrophe besser verstanden hätten. Viele waren sehr berührt von den Zeremonien und konnten kaum in Worte fassen, was sie erlebt hatten und viele möchten sich auch im kommenden Jahr für die Konferenz bewerben.


Eröffnung der Anne Frank Ausstellung im Holocaustzentrum Moskau.

15 Juni 2009

   Die Wander-Ausstellung des Anne Frank Hauses, Amsterdam, die schon erfolgreich in verschiedenen Regionen der Ukraine und in unterschiedlichen Moskauer Schulen zugast war, ist nun bis Mitte Juli im Holocaustzentrum zu sehen.
An der Eröffnungsfeier nahmen die Organisatorin der Ausstellung, Ksenia Shiryaeva, Dr. Ilya Altman, Vertreter der niederländischen, israelischen und deutschen Botschaft, sowie Lehrer von Moskauer Schulen teil.
Nach der Eröffnungszeremonie führte eine Schülerin durch die Ausstellung, so wie es in diesem Pilot-Projekt vorgesehen ist. Schüler werden zu Guides ausgebildet, um ihr Wissen an ihre Klassenkameraden weiterzuvermitteln.


Eröffnung der Anne Frank-Ausstellung im Holocaustzentrum Moskau

09 Juni 2009

 Am Montag, den 15. Juni wird im Holocaustzentrum die Anne Frank-Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Anne Frank Stiftung in Amsterdam und besonders auf Schüler zugeschnitten und vermittelt nicht nur Einblicke in das Schicksal Anne Franks, sondern gibt auch reichhaltige Informationen zu den Ereignissen in Nazi-Deutschland insgesamt.

Anwesend sein werden Mitglieder der niederländischen und israelischen Botschaft.


Seminar in Yad Vashem

29 Mai 2009

  Vom 18. bis zum 28. Mai fand in der internationalen Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem, ein Seminar zum Thema “Unterrichten des Themas Holocaust” für 13 Studenten und Lehrer aus Russland statt.

Die Teilnehmer wurden begleitet von 19 Pädagogen russischer Universitäten sowie Mitarbeitern großer russischer Verlage aus Moskau, St. Petersburg, Yekaterinburg, Kaliningrad uva.

Die Teilnehmer führten zahlreiche Gespräche und Diskussionen mit den den Pädagogen und mit den Mitarbeitern des Instituts Yad Vashem und erfuhren viel Neues über die verschiedenen Lehrmethoden und Herangehensweisen an das Thema “Holocaust”. Alle Teilnehmer bestätigten hinterher, dass ihnen die neu gewonnen Informationen ihre zukünftige Arbeit sehr erleichtern werden.


24.4. Marathon der Erinnerung

24 April 2009

  25.4. Marathon der ErinnerungAm 24. April organisierte das Holocaustzentrum einen “Marathon der Erinnerung” für Schüler und Studenten der Stadt Moskau in der Synagoge auf dem "Поклонная гора" (Begrüßungsberg).
Die Schüler und Studenten hatten die Möglichkeit mit überlebenden des Minsker Ghettos, mit Partisanen und mit einem “Gerechten unter den Völkern” zu sprechen.
Desweiteren gab der stellvertretende Vorsitzende des Holocaustzentrums Dr Ilya Altman Führungen durch das Museum der Synagoge und Alla Gerber, die Vorsitzende des Zentrums sprach über ihre eigene Geschichte und stellte die Frage, “…wie ein ganzes Volk glauben konnte, dass die Schuld an allem Übel bei den Juden lag”. Viele der Jugendlichen waren sehr berührt, besonders als der Chor Lieder verschiedener Völker und Länder sang.
“Wir und unsere Kinderhaben die Aufgabe, dass der Holocaust nicht vergessen wird. Es geht darum, den Holocaust nicht zu vergessen und gegen jede Art von neuem Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus anzukämpfen”, sagte Dr Ilya Altman.
An diesem Tag hatten fast 300 Schüler und Studenten die Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.


Russische und weißrussische Lehrer besuchen Berlin

29 März 2009

  Anlass für den Besuch war das erste internationale Seminar speziell für Pädagogen, das vom Russischen Forschungs-und Bildungszentrum „Holocaust“ und dem Haus der Wannsee-Konferenz organisiert wurde.
Die Teilnehmer besuchten während ihres Aufenthalts in Berlin mehrere Museen und beschäftigten sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema „Holocaust“.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Einheit über die Wannsee-Konferenz, bei der am 20. Januar 1942 die „endgültige Lösung der Judenfrage“ entschieden wurde. Hierzu hielten Dr. Wolf Kaiser, der Vorsitzende des Hauses der Wannsee-Konferenz und andere Historiker, Vorträge. Neben anderen Themen wie der Entwicklung des Nationalsozialismus in Deutschland, hielt ein Mitarbeiter des deutsch-russischen Museums Karlshorst einen Vortrag über jüdischen Widerstand auf den Gebieten der UdSSR und den Holocaust auf jenen Gebieten.
Mitarbeiter der Freien Universität Berlin führten die Teilnehmer des Seminars in die Arbeit mit Video-Materialien, besonders Interviews, ein. Die Universität ist im Besitz der einzigen europäischen Sammlung von Interview-Aufnahmen von Zeitzeugen, die von der Spielberg-Foundation finanziert wurden.
Neben dieser und anderen Arbeiten in Haus der Wannsee-Konferenz besuchten die Teilnehmer verschiedene Museen in Berlin und Umgebung, sowie die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen und das jüdische Museum in Berlin. Es gab zu jeder Zeit russischsprachige Führungen.
Besonders hilfreich und interessant war das Treffen mit Lehrern aus zwei Schulen in Ostberlin. Es gab einen Austausch über verschiedene Lehrmethoden. Besonders interessant war der Dialog mit den Lehrern dieser Schulen, da dort Russisch unterrichtet wird und die Kollegen russisch sprachen und somit ein direkter Dialog möglich war.
Zum Abschluss der Konferenz verständigten sich Dr. Kaiser und Dr. Altman, der Vorsitzende des Holocaustzentrums, darauf, dass solche Treffen möglichst regelmäßig wiederholt werden sollten. Sie sind nicht nur ein Gewinn für die russischen Lehrer, die die neuen Methoden im Unterricht einsetzen können, sondern sie fördern auch den interkulturellen Austausch zwischen beiden Ländern.




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