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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

Vortrag zu den “Unbekannten Helden” im Holocaustzentrum

04 März 2009

  Am 4. Maerz hielt Evgenij Berkovitsch (Dr. der Physik und Mathematik) einen Vortrag im Holocaustzentrum. Dr Berkovitsch arbeitet zur Zeit in Hannover und ist Mitherausgeber des Internet-Journals “”Notitzen ueber die Juedische Geschichte”. Waehrend seines Vortrags “Unbekannte Helden” sprach er ueber die “Gerechten unter den Voelkern” (Einzelpersonen sowohl als auch ganze Voelker wie Daenemark und Norwegen). Ebenfalls zeigte er einen Film mit dem Titel “Unbekannte Helden”, der von Menschen erzaehlte, die zur Zeit des Nationalsozialismus Juden versteckten und retteten.


29.1.-31.1. 2009 Dritte internationale Jugendkonferenz zum Thema : “Holocaust: Erinnerung und Warnung”

31 Januar 2009

  29.1.-31.1. 2009 In Sankt Petersburg fand die dritte Jugendkoferenz zu diesem Thema statt. Organisiert wurde die Konferenz von Holocaustzentrum und der staatlichen “Herzen”-Universität Sankt Petersburg.
 Auf der Eröffnungsveranstaltung am 29.1. nahmen Vertreter der Universität sowie Alla Gerber und Dr Ilya Altman teil. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der UNESCO und des Simon Wiesenthal Center, denn während der Konferenz wurde ebenfalls die gerade erschienene russische Version des Buches “Antisemitismus: Grundlagen des Hasses” vorgestellt.
Des Weiteren hielten die Jugendlichen aus Moskau und Sankt Petersburg, sowie Mitarbeiter des Holocaustzentrums Vorträge zum Thema Holocaust und über die Blockade Leningrads durch die Deutsche Armee.
Nach der Konferenz besuchten die Jugendlichen die Organisation Ghetto-Überlebender in Sankt Petersburg und sprachen mit dem Leiter Pavel Rubinchik und besuchten den Ausstellungsraum der Organisation. Am folgenden Tag besuchte die Gruppe eine Schule unweit von Sankt Petersburg und nahm an einer Konferenz teil, die Abschluss der dortigen Projekteinheit zum Thema “Holocaust” war. Ebenfalls besuchten die Jugendlichen die jüdische Gemeinde in Sankt Petersburg und besichtigten deren Fachbibliothek.


Buchvorstellung in St. Petersburg

30 Januar 2009

  In St. Petersburg wurde die russische Version des Buches “Antisemitismus: die Konzeption des Hasses – Essays in Gedenken an Simon Wiesenthal” vorgestellt.
 Die Vorsitzende Alla Gerber, ihr Stellvertreter Dr Ilya Altman, eine Vertreterin der UNESCO und Shimon Samuels, der Direktor für internationale Zusammenarbeit des Simon Wiesenthal Center stellten das Buch vor. Zu diesem Anlass erschien ebenfalls die Gouverneurin der Stadt St. Petersburg, Valentina Matvienko, die die Wichtigkeit des Buches besonders für die jüngere Generation, betonte.
Bei der Präsentation sprachen sie und Alla Gerber auch über die Möglichkeit der Eröffnung eines Holocaustmuseums in St. Petersburg.


Gedenkveranstaltung zur 64. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

27 Januar 2009

  In Moskau fand an diesem Tag im Haus der Literaten eine Gedenkveranstalung statt. Diese wurde organisiert vom Holocaustzentrum, der israelischen Botschaft in Moskau sowie zahlreichen anderen jüdischen Organisationen.
Neben Alla Gerber sprach an diesem Abend ein Vertreter des Aussenministäriums über die Tragödie des 20. Jahrhundert sowie darüber, dass die Welt wegsah und schwieg während Millionen von Menschen ihr Leben verloren. Die Botschafterin Israels in Moskau, Anna Asari las aus dem Buch von Lizzie Doron vor, in dem Doron über ihre Mutter; eine Überlebende des Holocausts, schreibt.
Einen besonderen Teil der Veranstaltung widmete die Botschafterin Israels den Gerechten unter den Völkern.
Auch ein Vertreter der deutschen Botschaft erschien und betonte in seiner Rede, dass man von deutscher Seite alles tun wird, damit das Geschehene nicht vergessen wird. Er sagte weiter: “Wir sind entschieden gegen jedwede Art der Leugnung des Holocaust und werden uns weiter dafür einsetzen, dass Juden in Israel in Frieden leben können. Mein Land wird weiterhin die Stimme gegen jede Art von Unterdrückung und Rassismus erheben.”
Gegen Ende des Abends folgte die Preisverleihung zum siebten internationalen Wettbewerb von Schülern und Studenten zum Thema “Lehren des Holocaust – Wege zur Toleranz”. Die Preisverleihung wurde von Mitgliedern des Simon Wiesenthal Centers sowie der UNESCO durchgeführt. Die Gewinner werden selbst nach Paris zur UNESCO fahren um ihre Ergebnisse vorzustellen.


Russische Paedagogen besuchen die USA

08 Dezember 2008




  Im Dezember 2008 fuhren einige Mitglieder des Holocaustzentrums sowie einige russische und weissrussische Lehrer in die USA um eine mehrtaegige Reise nach Washington und New York zu verschiedenen Organisationen zu unternehmen.
Neben dem Besuch des Unites States Holocaust Memorial Museumbesuchte die Gruppedas Institute for Jewish Research (YIVO) in dem e seine Disskussionsrunde mit russischsprachigen Kollegen dem America Holocaust Council gab.
Des Weiteren gab es vielerlei Disskussionen um die Frage “Unterrichten zum Thema Holocaust” und einen Besuch im New York Tolerance Center gegruendet von Simon Wiesenthal und anderen Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen.
Die Fahrt kam durch vielerlei Untertsuetzung zustande, besonders durch die Hilfe von Delta Air Company und TASKFORCE.


Dr. Ilya Altman hält einen Vortrag im Hamburger Institut für Sozialforschung

08 Oktober 2008

 Der stellvertretende Vorsitzende des Holocaustzentrums, Ilya Altman haelt am 8. Oktober im Hamburger Institut fuer Sozialforschung um 20:00 einen Vortrag zum Thema “Holocaust auf den besetzten Territorien der UdSSR”.

Der Vortrag wird vom  Historiker Prof. Dr. Bernd Greiner moderiert und nach einer Einleitung von Prof. Dr. Hans Heinrich Nolte wird es in dem Vortrag vor allem um den Holocaust auf dem Territorium der UdSSR, um die Einstellung der Sowietregierung zur nationalsozialistischen Judenverfolgung und um die Rolle von Kollaborateuren gehen. Diese Themen hat Ilya Altman u.a. in seinem Buch “Opfer des Hasses” beschrieben.

Auch wird Herr Altman von der heutigen Situation der Forschung in Russland zu diesem Themengebiet und ueber die Plaene des Holocaustzentrums, eine Enzycopaedie zu diesem Thema herauszubringen, sprechen.


Treffen mit Studenten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

08 September 2008

  Am 8. September fand im Holocaust Zentrum ein Treffen zwischen einer Gruppe Geschichtsstudenten der Universität Heidelberg und Vertretern des Holocaust Zentrums statt.
Nachdem Prof. Dr. Frank Grüner im Namen der Universität eine Begrüßungsrede hielt, sprach der Leiter der Bildungsabteilung des Holocaust Zentrums, L. M. Pjametsky, über die Bildungsarbeit des Zentrums, insbesondere über die internationalen Wettbewerbe für Schüler, Studenten und Lehrer sowie über die Publikationen des Zentrums.
Der Vorsitzende des Jugendzentrums und Archivmitarbeiter D. A. Alexejewitsch widmete seinen Vortrag der Arbeit des Zentrums zur Vervollständigung des Archivs und der Nutzung von Kriegsdokumenten. Außerdem sprach er über die Publikations- und Ausstellungsarbeit sowie über die sonstige Arbeit des Jugendzentrums.


Das Holocaust Zentrum gratuliert dem Poeten, ehemaligen Kriegsgefangenen und Widerstandskämpfer Abraham Sutzkever zum 95.

16 Juli 2008

  Israel. Tel Aviv. Am 15. Juli wurde der Poet und die Persönlichkeit jüdischen kulturellen Lebens Abraham Sutzkever 95 Jahre alt. Der Jubilar hat nicht nur von seinen Leistungen für die jüdische Kultur erzählt, sondern auch wie er sich nach der Befreiung aus dem Vilnius Ghetto dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus angeschlossen hatte. Am 27. Februar 1947 hat er gegen die Hauptkriegsverbrecher in den Nürnberger Prozessen ausgesagt.

Am Tag des 95. jährigen Jubiläums besuchten der Co-Vorsitzende des Holocaust Zentrums  Ilya Altman und der israelische Journalist Gregory Reikhman die lebende Legende und gratulierten ihm zum Geburtstag.

 


„Über den Holocaust lehren, gegen Rassismus und Diskriminierung ankämpfen“

10 Juli 2008

   Israel. Unter diesem Thema stand die Konferenz in der Yad Vashem Gedenkstätte. Über 700 Teilnehmer aus 52 Ländern kamen innerhalb der drei Tage zusammen und wurden über neue Methoden bei der Weitervermittlung über Themen des Holocaust unterrichtet. Insgesamt wurden über 164 Vorlesungen auf Englisch, Russisch, Französisch und Spanisch abgehalten. Die Vorlesungen beinhalteten beispielsweise folgende Themen: die Ausbreitung des Antisemitismus  im 19. und 20. Jahrhundert, der Beitrag der europäischen überlebenden Juden zur Gründung des Staates Israel oder moderne Formen des Antisemitismus. Die TeilnehmerInnen aus Russland  nahmen  zusammen mit Dr. Ilya Altman an Workshops aktiv teil. Das Seminar war ein Erfolg und hat „viele Fragen, die wir aus aller Welt erhalten, beantwortet“ so der Vorsitzende des Yad Vashem Vorstandes  Avner Shalev.

 


Seminar: Innovative Methoden bei der Bildung zum Thema Holocaust

27 Juni 2008

  Im Holocaust Zentrum fand das jährliche Seminar „Innovative Methoden bei der Bildung zum Thema Holocaust“ für russische Pädagogen (ehemalige TeilnehmerInnen der Studienreise in Yad Vashem 2005-2007) statt. Insgesamt nahmen 28 russische Pädagogen, die auch unabhängig vom unterrichteten Fach aktiv im Holocaust Lehren sind und sich für mehr Toleranz und Bewusstsein für den Holocaust einsetzen, teil.




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