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Новости

Erfahrungen über Holocaust-Education in Russland wurden mit Teilnehmern der Internationalen Konferenz in Yad Vashem geteilt

09 Juli 2014

Vom 8. bis 10. Juli fand in Yad Vashem die 9. Internationale Konferenz zum Thema Holocaust-Education statt. An der Konferenz nahmen etwa 450 LehrerInnen aus mehr als 50 Ländern teil.

Der Vorsitzende des Zentrums „Holocaust“ I. Altman hielt eine Powerpoint Präsentation über die Geschichte des Zentrums und seiner Aktivitäten, insbesondere die internationalen Fortbildungen für russische Lehrer in Yad Vashem an denen auch überlebende des Holocausts teilnehmen.
Den Teilnehmern wurde der zur Konferenz eingeladene Emil Siegel vorgestellt, der den Holocaust im Nordkaukasus überlebte und sich nun dafür einsetzt, dass sein Retter die Auszeichnung des Gerechten unter den Völkern erhält.

I. Altman berichtete außerdem über die Einführung des Thema Holocausts in den russischen Lehrplan und antwortete auf zahlreiche Fragen des Publikums.


Seminar für russische Pädagogen in Frankreich

06 Juli 2014

In der Hauptstadt Frankreichs ist eine turnusmäßige Fortbildung für russische Pädagogen erfolgreich beendet worden. Die Delegation setzte sich aus Lehrkräften von Universitäten, Schulen und Instituten für Weiterbildung aus Kemerowo, Tomsk, Orel, Rostow, Wolgograd, Jaroslawl, dem Brjansker Gebiet, Moskau sowie eine Vertreterin aus Moldawien (Belzy).

Veranstaltungen fanden im Schoa Museum (gegründet 1956) sowie im Bildungszentrum der Stadt Drancy statt, wo sich während des Krieges eines der größten Sammel- und Durchgangslager befand.
Es wurde ein breites Spektrum an Themen behandelt, von der Geschichte der Juden und des Antisemitismus in Frankreich bis zu modernen Lehrmethoden. Am Ende fand ein runder Tisch mit russischen und französischen Methodisten statt.


Präsentation der Arbeiten der Gewinner des Internationalen Holocaust Geschichtswettbewerbs bei der UNESCO

02 Juli 2014

Am 2. Juli fand im Hauptsitz der UNESCO in Paris die Vorstellung von 5 Präsentationen der Sieger des Internationalen Holocaust Geschichtswettbewerbs statt.
Unter den Rednern waren Julia Fastowskaja (RGGU), Julia Sinelnik (Staatliche Pädagogische Universität St. Peterburg), Alexander Nekrasow (Technische Universität Orlow), Irina Wasilewa (Staatliche Universität St. Petersburg), sowie eine Masterstudentin der Staatlichen Pädagogischen Universität Witebsk (Belarus).

Ihre Arbeiten behandelten ein breites Spektrum an Themen: Historiographie des Holocaust, künstlerische Symbole der Schoa, Widerstand der Gesetzgebung gegen die Holocaustleugnung, das Schicksal jüdischer Intellektueller während der Schoa, die Bearbeitung des Themas mit Schülern.
Die russischen und belarussischen Studenten, sowie die Organisatoren des Wettbewerbs (vertreten durch Alla Gerber und Ilja Altman) wurden von der Generaldirektorin der UNSECO Irina Bokowa, Leiterin der diplomatischen Vertretungen Russlands, Belarus´, Israels, Deutschlands und den Niederlanden bei der UNESCO.


Jährliche, 15. Sommertagung Internationaler Kurse zum Thema „Lektionen des Holocaust – Weg zur Toleranz

29 Juni 2014

Vom 26. bis 29. Juni 2014 hat die jährliche, mittlerweile 15. Sommertagung Internationaler Kurse zum Thema „Lektionen des Holocaust – Weg zur Toleranz“ in Moskau und im Moskauer Umland stattgefunden.  Für viele Teilnehmer war dies eine glückliche Gelegenheit sich mit den regionalen Vertretern des Zentrums „Holocaust“, Lehrkräften von Hochschulen, Pädagogen und Mitarbeitern von Museen und Bibliotheken aus 20 Regionen Russlands auszutauschen.

Das Programm der Kurse beinhaltete reichhaltiges theoretisches und informatives Material, vielseitige Arbeitsformen und Treffen mit interessanten Menschen.


Treffen im Bildungs- und Wissenschaftsministerium der Russischen Förderation

04 Juni 2014

04. Juni

Am 4. Juni trafen sich die Vorsitzenden des Zentrums und der Stiftung „Holocaust“ im Bildungs- und Wissenschaftsministerium der Russischen Förderation mit dem stellvertretenden Minister Marat Kambolow. Alla Gerber und Ilja Altman informierten den Stellvertreter des Ministers über Bildungsprojekte zum Thema Holocaust und gemeinsame Tätigkeiten des Zentrums mit Abteilungen des Ministeriums in Bezug auf die Vorbereitung von methodischen und normativen Dokumenten zum 10. Jahrestag der Tragödie in Beslan. Marat Arkadewitsch Kambolow bemerkte, dass die Tätigkeiten des Zentrums und der Stiftung „Holocaust“ dem Ministerium gut bekannt wären und unverändert dessen Unterstützung genießen.

Außerdem wurden organisatorische und praktische Fragen zur Vorbereitung und Durchführung des Zweiten internationalen Forums „Kinder – Opfer des Terrors in der Neuesten Geschichte: Probleme der Memorialisierung“ welches vom 2. bis 5. September 2014 in Wladikawkas stattfinden wird geklärt. Zur Realisierung des Projektes werden staatliche finanzielle Mittel verwendet, entsprechend der Verfügung des Präsidenten der RF vom 29.03.2013 Nr. 115-rp.


Moskau. Jährliche Lesung in Erinnerung an F.D. Swedlow „Juden – Teilnehmer des Zweiten Weltkriegs und Helden des Widerstandes.

30 Mai 2014

30 Mai

Am 29. Mai fand im Holocaustzentrum eine Lesung in Erinnerung an den Kriegshistoriker F.D. Swedlow (1921-2002) statt. Seit 2003 bringt diese Veranstaltung jährlich Historiker, Pädagogen, Kriegsveteranen und ehemalige Ghettoinsassen zusammen.

Traditionsgemäß wurde zu Beginn der Lesung F.D. Swedlow gedacht. Die Mitglieder des Holocaustzentrums, ehem. Ghettoinsassen und Veteranen S. Dodik und W. Gecht erzählten über ihre Begegnungen mit F.D. Swedlow und über seinen großen Beitrag zu den Forschungsfeldern jüdischer Widerstand und Heroismus.

Es folgten Vorträge zum Thema des jüdischen Widerstandes:
Mitglied der Komission der Gerechten unter den Völkern von YadVashem und des Zentrums „Holocaust“ Dr. Kirill Feferman trat mit seinem Vortrag „Thema des jüdischen Heroismus in der westlichen und israelischen Historiografie“ auf.

Der Co-Vorsitzende des Zentrums Ilja Altman untersuchte die Widerspiegelung des jüdischen Widerstands im „Schwarzbuch“ von Ilja Erenburg und Wasilij Grossman.
Die Historiker Dmitrij Zhukow und Iwan Kowtun erzählten über ihr neues Projekt, der Untersuchung antisemitischer Propaganda auf dem Gebiet Russlands während des Holocaust.
Der Direktor des Archivs des Holocaustzentrums Leonid Terushkin stellte Dokumente über Korrespondenzen jüdischer Soldaten in der Sammlung des Zentrums vor. Bald soll auf Grundlage dieser Materialien eine 4. Ausgabe des Reihe „Verwahre meine Briefe…“ herausgegeben werden.
Der Vorsitzende der Gesellschaft für jüdischen Museen Russlands Efim Ulizkij erzählte über die Planung und Konzeption einer Ausstellung, die bald in Moskau eröffnet wird.
Der Direktor der Stiftung „STMEGI“ Daniil Danilow präsentierte eine Veranstaltung der Stiftung in Zusammenhang mit dem in diesem Jahr eingeführten „Tag der Rettung und Befreiung“.


Krakau. Konferenz „Dokumente zur Geschichte des Holocaust in Osteuropa“

21 Mai 2014

21. Mai

In Krakau endete die dreitägige Konferenz „Dokumente zur Geschichte des Holocaust in Osteuropa“. Die Veranstaltungen fanden in den Räumen des Museums der Geschichte der Juden in Galizien, im Institut für Jüdische Studien der Jagellonskij Universität und im staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau statt.

Über das Informationspotenzial und den Zugang zu archivarischen und Museumsbeständen zur Geschichte des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs berichteten Historiker und Archivare aus Russland, Belarus, Litauen, Moldawien, Österreich, Belgien, Deutschland, Israel, Kanada, den Niederlanden, Polen, Tschechien und den USA auf. Ilja Altman stellte in seinem Vortrag „Die Rote Armee und der Holocaust“ die Besonderheiten der Dokumentation des Vernichtungsprozesses und der Rettung der sowjetischen Juden durch die Politische Abteilung der Roten Armee vor, welche in Echtzeit stattgefunden hat.

Kirill Feferman berichtete über die Möglichkeiten und Einschränkungen der Arbeit in russischen staatlichen und amtlichen Archiven für ausländische Historiker.
Über die Bestände der RGASPI erzählte der Direktor des Archivs Andrej Sorokin.
Über die Resultate und Perspektiven der Holocaustforschung in Osteuropa sprachen berühmte Historiker wie Jan Grabowski (Ottawa University) und Dieter Pohl (Universität Klagenfurt). Arkadi Selzer (Institut Yad Vashem) machte eine Analyse der Reaktionen sowjetischer Soldaten und Offiziere auf den Holocaust.

Vertreter der Archive Yad Vashems, des Holocaustmuseums in Washington und der Archive von Museen und Gedenkstätten in Polen stellten ihre Erfahrungen vor.
David Fischman aus den USA stellte die Ergebnisse des vor 25 Jahren begonnen gemeinsamen Projektes des Theologischen Seminars (New York) und der RGGU (Moskau) vor. Ziel ist es, in russischen und ukrainischen Archiven Führungen zur jüdischen Geschichte anbieten zu können.
Die Teilnehmer der Konferenz besuchten außerdem das außergewöhnliche Museum der ehemaligen Fabrik Oskar Schindlers in Krakau und die vor kurzem eröffnete russisch-israelische Ausstellung im Museum von Auschwitz.

Die Konferenz wurde vom Europäischen Netzwerk für Holocaustforschung (EHRI) organisiert.


Jekaterinburg. Städtische Konferenz „Menschenrechte und der Holocaust im Dokumentarkino“

20 Mai 2014

17. Mai

Vom 15. bis 16. Mai 2014 fand in Jekaterinburg die städtische Konferenz „Menschenrechte und der Holocaust im Dokumentarkino“ statt. Organisatoren der Veranstaltung waren die Stadtverwaltung für Bildung der Administration Jekaterinburgs. Partner der Konferenz war das Holocaustzentrum mit Unterstützung durch eine Beihilfe des Präsidenten der RF. Teilnehmer waren gesellschaftliche Persönlichkeiten, Lehrkräfte weiterführenden Schulen und Colleges und Methodisten aus Jekaterinburg und anderen Regionen Russlands. Die Konferenz hatte dank der Teilnahme von Gästen aus Moskau, Orenburg, Tscheljabinsk und Nowosibirsk fast einen allrussischen Maßstab.

Die Hauptthemen, welche in Diskussionsforen und Workshops der Konferenz besprochen wurden, sind die inhaltlichen und methodischen Aspekte der Nutzung von Dokumentarfilmen für die Bildung eines toleranten Bewusstseins im jugendlichen Milieu, dem Entgegenwirken und Vorbeugen von Fremdenfeindlichkeit und der Bewahrung der Erinnerung an die Opfer von Genoziden und Terror.

Die Teilnehmer stellten vor und analysierten regionale und internationale Erfahrungen bezüglich Einbeziehung von Dokumentarfilmen in das Curriculum von Schulen, Universitäten und Colleges.


Wladiwostok: Seminar „Lektionen des Holocaust – Weg zu Toleranz“

16 Mai 2014

16. Mai /

Am 16. Mai 2014 ist in Wladiwostok das Seminar für Lehrkräfte erfolgreich beendet worden. Organisiert wurde es vom Holocaustzentrum in Zusammenarbeit mit dem Institut für Entwicklung in der Bildung der Region Primorje. An der Veranstaltung nahmen ungefähr 300 Lehrer für Geschichte und Gesellschaftslehre, Russische Sprache und Literatur teil. Außerdem kamen Vertreter der Region, Studenten der Fernöstliche Förderalen Universität und Schüler Wladiwostoks.

Das Seminar begann mit begrüßenden Worten des Rektors der PK IRO E. Grigorewa.
Im Vortrag Ilja Altmans „Der Holocaust und nazistische Besatzerregime“ ging es um Spezifika des Besetzung auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und Ländern Westeuropas. Er erzählte außerdem über die Widerstandsbewegung und Formen des Kampfes gegen den Nationalsozialismus.

Besonderes Interesse der Pädagogen rief das Schicksal und die Tätigkeiten des japanischen Diplomaten Chiune Sugihara hervor, welcher während des Zweiten Weltkriegs über 2000 Visa für jüdische Flüchtlinge aus Polen ausgestellt hatte. Ihr Transit über das Gebiet der UdSSR endete genau in Wladiwostok. Bezeichnenderweise nahm dieses Thema eine Schlüsselrolle im weiteren Verlauf des Seminars ein.

 


Wladiwostok: Seminar „Lektionen des Holocaust – Weg zu Toleranz“

16 Mai 2014

16. Mai

Am 16. Mai 2014 ist in Wladiwostok das Seminar für Lehrkräfte erfolgreich beendet worden. Organisiert wurde es vom Holocaustzentrum in Zusammenarbeit mit dem Institut für Entwicklung in der Bildung der Region Primorje. An der Veranstaltung nahmen ungefähr 300 Lehrer für Geschichte und Gesellschaftslehre, Russische Sprache und Literatur teil. Außerdem kamen Vertreter der Region, Studenten der Fernöstliche Förderalen Universität und Schüler Wladiwostoks.

Das Seminar begann mit begrüßenden Worten des Rektors der PK IRO E. Grigorewa.
Im Vortrag Ilja Altmans „Der Holocaust und nazistische Besatzerregime“ ging es um Spezifika des Besetzung auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und Ländern Westeuropas. Er erzählte außerdem über die Widerstandsbewegung und Formen des Kampfes gegen den Nationalsozialismus.

Besonderes Interesse der Pädagogen rief das Schicksal und die Tätigkeiten des japanischen Diplomaten Chiune Sugihara hervor, welcher während des Zweiten Weltkriegs über 2000 Visa für jüdische Flüchtlinge aus Polen ausgestellt hatte. Ihr Transit über das Gebiet der UdSSR endete genau in Wladiwostok. Bezeichnenderweise nahm dieses Thema eine Schlüsselrolle im weiteren Verlauf des Seminars ein.




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