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Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
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Новости

Vorträge über den Holocaust auf dem Gebiet der Sowjetunion und über die Gerechten unter den Völkern durch Wissenschaftler des Russische Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“

03 April 2014

03. April 2014

Auf dem Seminar zur Weiterbildung russischer Lehrerinnen und Lehrer in Yad Vashem hielt Ilja Altman einen Vortrag über den Holocaust auf dem Gebiet der Sowjetunion und Kiril Feferman sprach über die Gerechten unter den Völkern.


Zweiwöchiges Weiterbildungsprogramm für russische Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Holocaust in Israel gestartet

31 März 2014

31. März 2014

20 Lehrerinnen und Lehrer aus 17 Regionen Russlands fanden sich in der Gedenkstätte Yad Vashem zusammen, um in einem zweiwöchigen Seminar ihr Wissen über den Holocaust zu erweitern. Nach der Präsentation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprach die Leiterin des Bildungsprogramms Masha Pollack-Rosenberg einführende Worte zum Seminar.

Am ersten Tag sprach Dr. Ilja Lurie (Hebräische Universität Jerusalem) über das Schicksal von Jüdinnen und Juden vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Dr. Mordechai Yushkovsky (Bar-Ilan-Universität) verdeutlichte anhand seines Vortrags das Schicksal der jiddischen Sprache und Kultur. Dr. Arkady Seltzer (Yad Vashem) widmete sich in seinem Vortrag dem Schicksal sowjetischer Jüdinnen und Juden in der Zwischenkriegszeit. Das Seminar wird bis zum 9. April andauern.

Dr. Ilja Altman, der Co-Vorsitzende des Russischen Forschungs-und Bildungszentrums „Holocaust“, wird während des Seminar Vorträge über den Holocaust in der UdSSR und die Memorialisierung des Holocaust in Russland halten.


Internationale Konferenz: Die ost- und westeuropäische Verfolgung von Verbrechen des Nationalsozialismus auf dem Gebiet der Sowjetunion

29 März 2014

29. März 2014

Die internationale Konferenz „Die ost- und westeuropäische Verfolgung von Verbrechen des Nationalsozialismus auf dem Gebiet der Sowjetunion“ fand vom 27. bis 29. März am Marc-Bloch-Institut Berlin statt. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer befanden sich der Leiter des Archivs des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Leonid Terushkin und ein weiterer Mitarbeiter des Zentrums Dr. Kiril Feferman. Leonid Terushkin stellte seine Forschung zu Aleksandr Pecherski als Schauspieler und Zeuge des Prozess gegen die Aufseherinnen und Aufseher des Konzentrationslagers Sobibor vor. Seine 30-minütige Präsentation war Bestandteil des Panels über die juristische Zusammenarbeit zwischen Ost- und Westeuropa. Dr. Kiril Feferman begleitet das Panel „Erweiterung von Raum und Zeit in den juristische Verfahren zu Kriegsverbrechen“ als Diskutant. Unter folgendem Link ist das Programm der Konferenz einsehbar: http://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/1862/files/2014/03/berlin-2014-Web-bis-1.pdf


Dr. Ilja Altman sprach auf der Internationalen Konferenz „Historische Formen des Antisemitismus in Russland und der Sowjetunion“ über die Geschichtsschreibung des Holocaust in Russland

26 März 2014

26. März 2014

Auf der vom 24. bis zum 25. März in Budapest stattfindenden Konferenz, untersuchte der Co-Vorsitzender des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Dr. Ilja Altman in seinem Vortrag, wie der Holocaust im Zusammenhang mit dem Großen Vaterländischen Krieg in Russland dargestellt wird. Die Konferenz wurde durch die Abteilung für die Geschichte Osteuropas und des Center for Russian Studies der Eötvös-Loránd-Universität Budapest veranstaltet. Viele Beiträge durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch neu zugängliche Dokumente in russischen Archiven möglich.


Schülerinnen und Schüler erforschen den Holocaust in den Niederlande und Belgien

16 März 2014

16. März 2014

Als Vorbereitung auf eine Exkursion in die Niederlande und nach Belgien Ende April 2014 besuchten Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen Moskaus das Russische Forschungs- und Bildungszentrum ‚Holocaust’. Ziel der Exkursion wird es sein den Schülerinnen und Schüler ein breiteres Wissen über den Holocaust in den beiden Staaten zu vermitteln. Als Vorbereitung hielt Dr. Ilja Altman, Co-Vorsitzender des Russischen Forschungs- und Bildungszentrum ‚Holocaust’, einen Vortrag über die Geschichte des Holocaust in den Niederlanden und Belgien und forderte die Teilnehmenden gleichzeitig auf, sich beim Gerschichtswettbewerb des Zentrums zu engagieren. Dieser findet jedes Jahr unter dem Titel “Erinnerung an den Holocaust – Weg zur Toleranz“ statt. Wettbewerbsbeiträge können bis zum 01.November 2014 eingereicht werden.


Ilja Altman sprach in Los Angeles auf der 44. Internationalen Konferenz „Der Holocaust und die Kirche“

11 März 2014

11. März 2014

In Los Angeles wurde die 44. Internationale Konferenz „Der Holocaust und die Kirche“ beendet. Der Co-Vorsitzende des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ hielt in diesem Rahmen eine Vortrag über die Holocaust-Erziehung in Russland, um damit auch eine Zusammenarbeit mit ausländischen Kolleginnen und Kollegen über die Erstellung von gemeinsamen Lehrbüchern und pädagogischen Seminaren vorzubereiten. An der Konferenz nahmen unter anderem Prof. Michael Berenbaum (USA) und der Leiter der internationalen Aktivitäten des Simon Wiesenthal Zentrums Dr. Shimon Samuel. Zum Abschluss der Konferenz erklärte Prof. Michael Berenbaum, dass eines der Ziele dieser Konferenz sei, die Genozid-Forschung zu stärken und zukünftig auszubauen.


8. Internationaler Konferenz von Studierenden, Promovierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: „Holocaust – Erinnerung und Mahnung”

29 Januar 2014

29. Januar 2014

Am 29. Januar 2014 wurde die 8. Internationale Konferenz der Studierenden, Promovierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Holocaust – Erinnerung und Mahnung“ beendet. Das Programm der Konferenz umfasste einen Besuch des Archivs der Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität Moskaus und des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“.

Auf der Konferenz wurde Fragen zu der Geschichte des Holocaust, Historiographie und zu kulturellen und historischen Erinnerungen an den Holocaust diskutiert.Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Ukraine, Belarus und Russland – insgesamt aus 14 Forschungs- und Lehranstalten – präsentierten ihre gegenwärtigen Forschungsarbeiten. Außerdem wurde auf der Konferenz die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgewählt, die als Abordnung an der Holocaustkonferenz der UNESCO in Paris teilnehmen werden. Die Vorträge werden in dem Sammelband „Wir können nicht schweigen“ Mitte 2014 veröffentlicht.

‚Diese Konferenz ermöglicht einen Austausch unter jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, bietet die Möglichkeit auch einmal unkonventionelle Fragen zu stellen und profitiert von der gedanklichen Freiheit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Solche Ideen werden von Dr. Ilja Altman, Professor der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Moskaus und Co-Vorsitzender der Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ unterstützt, in dem er Forschungsargumentationen hinterfragt und methodische Hilfestellung leistet,“ sagte der Leiter des Jungendzentrums des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Dimitri Alekseew.


Russland – Moskau – Zentrales Haus der Literaten. Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

27 Januar 2014

27. Januar 2014

Am 27. Januar fand im großen Saal des Zentralen Haus der Literaten eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee statt. Der internationale Gedenktag geht auf eine Resolution der Vereinten Nationen vom 01. November 2005 zurück, in der beschlossen wurde den Opfern des Holocaust an diesem Tag weltweit zu gedenken.

Der Abend wurde vom Forschungs- und Bildungszentrum Holocaust durchgeführt, unterstützt durch die Stadt Moskau, der Botschaft Israels in Russlands, dem Russisch-jüdischen Kongress Russlands und der Föderation jüdischer Gemeinden in Russland. An der Veranstaltung nahmen Kriegsveteranen, ehemalige Konzentrationslagerinsassen, staatliche und gesellschaftliche Persönlichkeiten Russlands, Vertreterinnen und Vertreter über 20 ausländischer Botschaften, Künstlerinnen und Künstler, Studierende und Pädagoginnen und Pädagogen.

Ein Befreier des Vernichtungslagers, der Veteran der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front Iwan Martynuschkin, berichtete über die Ereignisse des 27. Januars 1945 in Auschwitz. Die Botschafterin Israels Frau Dorin Golender übergab die Medaille für die Gerechten unter den Völkern an die Enkel und Urenkel Kamila Matuls, einer Retterin von Jüdinnen und Juden in der Zeit des Holocausts in Daugavpils (Lettland).

An dem Abend traten als Gäste auf: Der mehrmalige Schachweltmeister Anatoli Karpow, das Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation Nikolai Swanidge, der Präsident des Russisch-jüdischen Kongress' Juri Kanner, der Geschäftsträger Deutschlands in Russland Herr Georg Birgelen, der jüdische Männerchor des Russisch-jüdischen Kongress' unter der Leitung Aleksandr Zaljuk. Wäherend des Abends wurden historische Filmaufnahmen der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gezeigt.

Zusätzlich wurden die 12 Preisträgerinnen und Preisträger des 12. Internationalen Wettbewerbs von Schülerinnen und Schüler, Lehrenden und Studierenden „Erinnerung an den Holocaust – Weg zur Toleranz“ ausgezeichnet. Durch den Abend führte das Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation und Vorsitzende des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Alla Gerber.

Gerahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Ausstellungen im Foyer des Zentralen Haus der Literaten. Zu sehen waren Plakate über den Holocaust, angefertigt von russischen Studierenden, und Zeichnungen des ehemaligen Konzentrationslagerinsassen Josef Bau. Die Tochter Josef Baus präsentierte seine Zeichnungen, die als Leihgabe der Israelischen Botschaft gezeigt werden konnten.


Schülerkonferenz erfolgreich beendet

27 Januar 2014

27. Januar 2014

Am 25. Januar wurde im Russischen Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust” die 17. Internationale Schülerkonferenz „Holocaust - Erinnerung und Mahnung“ eröffnet. Bei der Veranstaltung traten 20 Schülerinnen und Schüler aus Moskau, dem Ural, Sibirien, dem Wolga-Gebiet, Zentralrussland und dem Nordkaukasus, sowie eine Abiturientin aus Hannover auf.

Vor den Sitzungen der Schülerkonferenz besuchten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Ausstellung ‚Auschwitz – Tragödie des 20. Jahrhunderts“ und erhielten Informationen über das Archiv und die Bibliothek des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“.

Die erste Sitzung der Konferenz war der Geschichte des Holocaust gewidmet. Matwei Rudenko, Elftklässler der 1199. Schule Moskaus stellte seine Arbeit „Schulen im Ghetto in der Zeit des 2. Weltkriegs“ und formulierte die Frage, inwieweit illegale Schulen ein Faktor des Widerstandes auf den besetzten Gebieten der UdSSR darstellten. Der zweite Vortrag wurde von seiner Altersgenossin Valeria Komkowa gehalten, die die 2. Schule in Rschew besucht. Ihr Vortrag „Holocaust in Rschew“ erhielt lobenden Zuspruch und regte zum diskutieren an. Beide griffen wenig erforschte Themen auf und stützten ihre Thesen auf Quellen aus Stiftungen, Archiven und Museen.

„Besonders wichtig ist die regionale Erforschung des Holocausts z.B. anhand kleinerer Städte. Dank Valeria weiß jetzt die Mehrheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mehr über den Holocaust in ihrer Heimatstadt,“ merkte Ilja Altman an. Am 26. und 27 Januar wurde die Konferenz fortgesetzt.


Ein Vertreter des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ erzählte in Yad Vashem über jüdische Partisaninnen und Partisanen in Russland

14 Januar 2014

14. Januar 2014

Am 14. Januar endete das zweitägige internationale, wissenschaftliche Seminar unter dem Namen „Sowjetische Partisanen und der Holocaust – neue Erkenntnisse und neue Ansätze“ in der jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem. Es wurde organisiert mit der Unterstützung der Genesis Philanthropy Group and European Jewish Stiftung und der Gutwirth Family Stiftung.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten Vorträge über Themen wie „Vergleich von weißrussischen und jüdischen Erzählungen über Partisanenerfahrungen“, „Minsker Juden in partisanischen Bewegungen“, „Jüdische Frauen in den Reihen sowjetischer Partisanen“ und weitere. Dr. Kiril Feferman präsentierte Resultate der gemeinsamen Arbeiten mit dem Archivleiter des Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Leonid Teruschkin, die den jüdischen Partisaninnen und Partisanen auf den zeitlich besetzten Gebietens der UdSSR durch die Nationalsozialisten (Smolensker, Brjansker und Pskower Oblast) gewidmet ist.

Die beiden Wissenschaftler analysierten für ihren Beitrag Archivmaterialien des Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ und Tagebücher und Briefe jüdischer Kämpferinnen und Kämpfer, die in den Partisanenkommandos kämpften. Der Beitrag stellte vor allem regionale Besonderheiten des Holocausts vor und beleuchtet die Integration von Jüdinnen und Juden in dörfliche Strukturen.




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