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Новости

Seminar in Snamensk

15 November 2012

15. November 2012

In Snamensk wurde ein Seminar ueber die Geschichte des Holocausts durchgefuehrt, bei dem Ilya Altman das Arbeitsprogramm des Moskauer Holocaust Zentrums praesentierte. Der Direktor der oertlichen Schule, V.S. Ezhigov steuerte seine Lehrerfahrung bei. Unter den Teilnehmern war auch der Rabbi des Kaliningrader Oblasts, sowie David Shvedik und Yelena Podnebesny, Dozenten an der Kaliningrader Universitaet.



Neues Informationsheft ueber das Holocaust Zentrum

14 November 2012

14. November 2012

Zum Anlass des 20. Jubilaeums des Moskauer Holocaust Zentrums wurde ein neues Heft ueber die Geschichte und die Aktivitaeten des Zentrums herausgegeben, das einen Ueberblick ueber alle Programme und Aktivitaeten von der Gruendung im Jahr 1992 bis heute bietet.



Russische Lehrer absolvierten einen Lehrgang in den USA

11 November 2012

11. November 2012

An der Rutgers University (New Jersey) wurde ein internationales Seminar mit Teilnehmern aus den USA, Russland, Finnland und Armenien, ueber die Probleme des Unterrichtens ueber den Genozid und den Holocaust gehalten.

Professor Alex Chinton (Rutgers University), Vorsitzender der „International Association of Genocide Researchers“, dozierte ueber den Genozid in Kambodscha, Professor Ilya Altman analysierte das System des Unterrichtens des Holocausts im gegenwaertigen Russland, der stellvertretende Direktor der armenischen Genozid Museen in Yerevan, Suren und Manukyan grenzte die Bedeutung des Holocausts und anderer Formen des Voelkermords im 20. Jahrhundert in den Lehrbüchern fuer die armenischen Schulen ab und Dr. Igor Kotler, Praesident und Direktor des „Museum of Tolerance“ (New Jersey), dozierte ueber spezielle Aspekte des Unterrichtens des Holocausts in den USA.

Ein wichtiger Teil des Lehrgangs war der Besuch der Museen und Forschungszentren der Holocaustbildung in Washington D.C. („Holocaust Memorial Museum“) und New York („Anne Frank Center“ und „Museum of Tolerance“)

Im „Museum of Tolerance“ wurde die Gruppe durch den Direktor Mark Weizman empfangen. Der Leiter des „Anne Frank Centers“ informierte ueber seine Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, wobei er Literatur fuer Schulkinder vorstellte. Ein Runder Tisch im „Holocaust Memorial Museum“ bietete die Moeglichkeit, um sich ueber Erfahrungen auszutauschen und Perspektiven der Zusammenarbeit von Lehrern aus Russland und den USA zu diskutieren.

Tatyana Pasman



Thema der Diskussion, die im Sitz der UN in New York stattfand, waren die Geschichte des Holocaust in der ehemaligen Sowjetunion und die Entwicklungen des Lehrens des Holocaust an russischen Schulen u

08 November 2012

Am 8. November 2012 nahm Ilya Altman, Gruender und stellvertretender Vorsitzender des Zentrums „Holocaust“, erfolgreich an einer Diskussion, organisiert vom Holocaust and United Nations Outreach Programme, teil. Thema der Diskussion, die im Sitz der UN in New York stattfand, waren die Geschichte des Holocaust in der ehemaligen Sowjetunion und die Entwicklungen des Lehrens des Holocaust an russischen Schulen und Universitaeten. Seit dem Ende der Sowjetunion besteht die Moeglichkeit, zuvor verschlossene Quellen zu nutzen und Zeitzeugen zu befragen, die vorher kaum zu befragen waren. Auf diese Weise konnten Historiker auf bisher unbekannte Seiten der Geschichte der Sowjetunion hinweisen und in Zusammenarbeit mit einer Vielfalt von Organisationen und Institutionen eine oeffentliche Auseinandersetzung zu diesem Thema foerdern.

Eine Einleitung stellte Ramu Damodaran, Deputy Director for Partnerships and Public Engagement der United Nations Department of Public Information's Outreach Division, vor. Es folgte ein Beitrag von Botschafter Vitaly Churkin, dem Repraesentanten der Russischen Foederation in der UN, und dann eine Diskussion mit Ilya Altman.

 


XIII. Sommerschule ueber den Holocaust fuer russiche Lehrer

20 August 2012

20th August 2012

Ein dreitaegiger Workshop fuer Lehrer aus 24 Regionen Russlands wurde in der Gedenksynagoge auf dem Poklonnaya-Huegel in Moskau organisiert. Die Vortraege ueber den Holocaust, Xenophobie und moderne Erinnerungsarbeit fanden ein interessiertes Publikum.

 Das Seminar wurde organisiert von der internationalen Schule an Yad Vashem, dem Moskauer Holocaust-Zentrum und dem Museum „Holocaust und juedisches Erbe“ und durchgefuehrt mit Hilfe der Claims Conference.


VII. internationale Konferenz “Die Geschichte des Holocaust im Nord-Kaukasus und das Schicksal der juedischen Intellektuellen im 2. Weltkrieg“

17 August 2012

17th August 2012
Vom 12. bis zum 14. August fand in Rostow die siebte Konferenz der Reihe “Lehren aus dem Holocaust und das heutige Russland” statt.

Prof. Altman begruesste den regionalen Bezug der Konferenz und stellte das Buch “Das Feuer beim Namen nennen” von Elena Ivanova vor, das mit Hilfe des Russisch-Juedischen Kogresses gedruckt wurde.

Yuri Kanner, Praesident des Kongresses unterstrich die Wichtigkeit der zum Holcaust forschenden nicht-Juden, da ihnen Befangenheit nicht vorgeworfen werden koenne.

Der Kongress beschaeftigte sich mit den Herausforderungen des Erinnerns heute, den Spezifika des Holocaust im Nordkaukasus, sowie dem Schicksal und der verschiedenartigen Behandlung juedischer Intellektueller.

Zusaetzlich zur Konfrenz fanden eine Fortbildung fuer Lehrer statt, sowie ein Filmfestival mit holocaustbezogenen Filmen.


VII. internationale Konferenz “Die Geschichte des Holocaust im Nord-Kaukasus und das Schicksal der juedischen Intellektuellen im 2. Weltkrieg“

17 August 2012

17th August 2012
Vom 12. bis zum 14. August fand in Rostow die siebte Konferenz der Reihe “Lehren aus dem Holocaust und das heutige Russland” statt.

Prof. Altman begruesste den regionalen Bezug der Konferenz und stellte das Buch “Das Feuer beim Namen nennen” von Elena Ivanova vor, das mit Hilfe des Russisch-Juedischen Kogresses gedruckt wurde.

Yuri Kanner, Praesident des Kongresses unterstrich die Wichtigkeit der zum Holcaust forschenden nicht-Juden, da ihnen Befangenheit nicht vorgeworfen werden koenne.

Der Kongress beschaeftigte sich mit den Herausforderungen des Erinnerns heute, den Spezifika des Holocaust im Nordkaukasus, sowie dem Schicksal und der verschiedenartigen Behandlung juedischer Intellektueller.

Zusaetzlich zur Konfrenz fanden eine Fortbildung fuer Lehrer statt, sowie ein Filmfestival mit holocaustbezogenen Filmen.


Resolution der VII. Internationalen Konferenz “Lehren aus dem Holocaust und das heutige Russland” zum Gedenken an den Holocaust

14 August 2012

14th August 2012

Wir, die Repraesentaten von 13 Staaten (Weissrussland, Grossbritannien, Deutschland, Israel, Lettland, Moldawien, Russland, USA, Ukraine, Finnland, Frankreich, Schweiz, Estland) – die an der Konferenz zur Geschichte des Holocaust im Sueden Russlands und dem Schicksal der juedischen Intelligentsia im zweiten Weltkrieg teilnehmen, sehen es als notwendig an, dass:

1) Sich an die Parlamente der postsowjetischen Staaten gewand wird, die noch nicht den von der UN beschlossenen Holocaustgedenktag eingerichtet haben. Wir unterstuetzen die Versuche einiger Organisationen einen Nationalfeiertag in Russland, im Gedenken an die Opfer des Holocaust und des Krieges, sowie die Befreier der Vernichtungslager, einzurichten.

2) Alle staatlichen Institutionen in den postsowjetischen Laendern dazu anzuhalten, jede Form von Holocaustleugung und – relativierung zu bestrafen und Informationen ueber den Holocaust in Museen und Bildungsmaterialien zu verbreiten.

3) Die regionalen Regierungen dazu anzuhalten, alle Orte des Massenmords an den Juden zu erhalten und die Texte auf Gedenkplaketten zu vereindeutigen.
4) Auf die Regierung von Rostov-on-Don zuzugehen, damit dort die Gedenkstaette "Zmievskaya Balka" auf das Niveau moderner, geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse ueber die Massenermordungen gebracht wird.

5) Die oeffentliche Forderung, Alexander Aronivich Pecherskz, dem Anfuehrer des Aufstandes in Sobibor, posthum den Titel des Helden Russlands zu verleihen und diesen unter seinen noch lebenden Genossen aufzuteilen - S. Rosenfeld (Israel), A. Vayspapir(Ukraine) and A. Weitzen (Russland).

 


“Es ist Zeit, alle Akten im Wallenberg-Fall zu oeffnen und seinen Namen in ewiger Erinnerung in Moskau zu behalten”

03 August 2012

3rd August 2012
Dies wurde von den Teilnehmern der Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag Raoul Wallenbergs am 3. August in der Gedenksynagoge am Poklonnaya-Huegel gefordert.

Die Vorschlaege zur Tilgung weisser Flecken im Fall Wallenberg und zur Erinnerung an ihn werden an den Premierminister von Russland geschickt werden.

Etliche internationale Gaeste drueckten ihre Unterstuetzung fuer diese Unternehmungen aus.

Der Abend endete mit einer Vorfuehrung des Films „Solo fuer einzelne Eulen“, vorgestellt vom Regisseur Grigorz Ilugdin.

 


Gedenken an den Holocaust: Probleme des Erinnerns Remembrance of the Holocaust: problems of memoralization

26 Juli 2012

26th July 2012

In der Reihe “Russische Bibliothek des Holocaust” erschein vor kurzem der Reader “Gedenken an den Holocaust: Probleme des Erinnerns. Materialien der 6. internationalen Konferenz ‚Lehren aus dem Holocaust und das heutige Russland’ St. Petersburg, 2.-5. Oktober 2011“.

Das Buch richtet sich an alle, die zum Holocaust arbeiten, Wissenschaftler, Lehrer, Museumsangestellte, Schueler und jene, die Namen von Opfern und Gerechten sammeln.

Das Buch stellt die Erinnerungskultur in der juengeren Geschichte Russlands dar und konzentriert sich auf neue Optionen des Erinnerns, etwa die Sammlung von Namen und Durchfuehrung von Gedenkveranstaltungen.

Das Buch wurde veroeffentlicht mit Hilfe des Russisch-Juedischen Kongresses, der Claims Conference und der internationalen Organisation „TASK FORCE“.

 




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