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Новости

Alla Gerber ueber die Gefahren des Neo-Nationalsozialismus

05 Dezember 2012

5. Dezember 2012

Am 3. Dezember nahm Alla Gerber an einer Diskussion im Ersten Russischen Fernsehkanal teil. „Lass sie reden“. Das Thema war die Ermordung eines unschuldigen Studenten durch eine Gruppe von Jugendlichen, die Hakenkreuze an den Zaun am Haus des Opfers malten. Alla Gerber hebte die Gefahr der Verbreitung solcher Gruppen in Russland hervor. Desweiteren gab sie ein Interview ueber das Thema im Kanal „Oblast Moskau“.



Praesentation von Alla Gerbers Buch “Damals und Heute” bei der Moskauer Sachbuechermesse

29 November 2012

29. November 2012

Alla Gerbers neues Buch wurde durch den Vorsitzenden des „Text“ – Verlages, O. Lobkin, dem Kritiker Lev Anninsky, welcher das Vorwort geschrieben hat, und Ilya Altman vorgestellt.

Lev Anninsky sagte: „[…] Leser kennen Alla Gerber durch ihre klugen Artikel, Interviews und Radio- und Fernsehpraesenz. Ihr soziales Temperament ist weithin bekannt in ihren oeffentlichen Auftritten und der Politik. Wo liegt die Quelle dieser Energie? Alla Gerbers auffallend demonstrative und hin und wieder herausfordernde Liebe fuer das Leben; […] eine Warnung vor aufkeimenden Probleme, auf die ein menschliches Wesen vorbereitet sein und die es ertragen muss. […] ‚Du kannst dir die Zeit in der du lebst nicht aussuchen’, sagt der Poet und ein unbekannter weiser Mann, der viele Jahrhunderte vor dem Poeten gelebt hat, lehrte seine Leute, sich nicht durch irgendwelche schlechten Dinge ueberraschen zu lassen, sondern sich an allem was gut ist zu erfreuen.“

Der Vorsitzende des „Text“ Verlages, Olgert Lobkin, sagte seinerseits: „Alla Gerber hat ein wundervolles Buch der Erinnerungen fuer ihre Freunde und Verwandten geschrieben. Aber ihre Geschichte scheint vielen Menschen bekannt zu sein. Das Buch beinhaltet die Geschichte ihrer Eltern, Dokumente aus dem Leben ihres Vaters, der durch das Lager gehen musste und zurueckkehrte, um‚ zu leben’ und auch Anerkennung fuer sie.“

Alla Gerbers kluge und farbenfrohe Vorstellung stiess auf ein lebhaftes Echo und Interesse, weswegen sie eine Menge Fragen beantworten und Autogramme verteilen musste.

 

 




Alla Gerber nimmt an einem Runden Tisch in der Duma ueber Massnahmen gegen Nationalsozialisten teil.

27 November 2012

27. November 2012

Am 27 November wurde in der Duma ein Runder Tisch ueber Massnahmen und Methoden durch oeffentliche und Staatsorganisationen einberufen. Das Treffen wurde besucht von Repraesentanten des Federal Security Service (FSB), des Innenministeriums, der Staatsduma und oeffentlicher Organisationen.

Alla Gerbers Beitrag wurde von dem Angehoerigen der Duma in Wladimir, Tatyana Sidorova, kommentiert: „In solch gluecklichen Stunden, die man mit dir bei einem solchen Treffen verbringt, geniesse ich einfach diese bemerkenswerte Staerke des Willens, den kraftvollen Intellekt und die endlose Liebe fuer das Leben und die Menschen, sichtlich von ihnen fuer all jene bestimmt, die dazu faehig sind, den kraftvollen Ruf nach Handeln anzunehmen, unsere unangenehme, auseinanderstrebende und noch naive Gesellschaft  zu harmonisieren und zu veraendern.“

 


Gratulationen aus Israel zum zwanzigjaehrigen Jubilaeum des Holocaust Zentrums

26 November 2012

26. November 2012

Der Gruender und Direktor des Museums fuer Militaergeschichte „The Energy of Courage“ in Hadera, David Zelvensky, gratulierte dem Vorstand des Holocaust Zentrums zum zwanzigjaehrigen Jubilaeum. „Wir sind gluecklich, mit dem Russischen Holocaust Zentrum einen freundlich gesinnte Partner fuer den Austausch von Informationen bekommen zu haben, der sich der selben Sache wie wir verschrieben hat: die Erinnerung an die heldenhafte und tragische Vergangenheit des Holocaust zu bewahren, sowie das Gedenken an die kommenden Generationen weiter zu geben, sodass es nie wieder passieren wird.“

Als ein lebendiges Beispiel fuer die Zusammenarbeit beizeichnete Zelvensky die Gedenklesungen der Memoiren des russischen Militaerhistorikers Fyodor Sverdlov.

Auf dem Bild: I. Altman spricht bei der 4. Internationalen Lesung der Memoiren Fyodor Sverdlov, 29. Mai 2012, Hadera, Israel. Foto von Mr. Karalnik



In Erinnerung an Raoul Wallenberg

22 November 2012

22. November 2012

Am 22. November wurde ein Gedenkabend zu Ehren Raoul Wallenbergs im Ungarischen Zentrum in Moskau veranstaltet. Ilya Altman steuerte eine Vorlesung ueber Nina Borovko-Langlet, die Frau des schwedischen Rot-Kreuz Repraesentanten in Budapest, dem ersten Russen, der den Titel „Gerechter unter den Voelkern“ 1965 erhielt, bei. Der Abend wurde unter anderem durch den Ausserordentlichen Gesandten Ungarns und Minister Plenipotentiary in Russland, Istvan Ijgyart und den Minister Plenipotentiary Israels in Russland, Olga Slov, besucht.



Das Holocaust Zentrum und „Hillel“: Ein Runder Tisch ueber Probleme des Holocaust

20 November 2012

20. November 2012

Im Moskauer Holocaust Zentrum wurde ein Runder Tisch zu einer Diskussion mit „Hillel“ (Stiftung fuer juedisches Campus-Leben) und dem „Jugendform Holocaust“ ueber die Moeglichkeiten der Zusammenarbeit organisiert. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Ilya Altman und den Direktor des Moskauer „Hillel“ – Verbandes, Elena Krulevich.



Dr. Kiril Feferman bei einem Yad Vashem Workshop

20 November 2012

20. November 2012

Vom 19. bis 20. November 2012 wurde ein internationaler Workshop ueber „Briefe und Tagebuecher als Quellen fuer das Studium des Holocaust und den Zweiten Weltkrieg in der Sowiet Union“ im Zentrum zum Studium der sowjetischen Juden bei Yad Vashem mit der Unterstuetzung durch Genesis (einer philanthropischen Gruppe, die juedische Identitaet unter russischsprachigen Juden unterstuetzt) veranstaltet. Das Moskauer Holocaust Zentrum wurde durch Dr. Feferman repraesentiert, der eine Praesentation ueber „Briefe als Quellen zum Studium der Entscheidungen von sowjetischen Juden ueber auf die Evakuierung“.



„Holocaust. The Teachers’ Perspective“, 2. Edition

17 November 2012

17. November 2012

Mit der Unterstuetzung einer Spende durch den Praesidenten Russlands, wurde eine Kollektion von Beitraegen von Lehrern aus Russland, der Ukraine und Belarus, die bei dem internationalen Wettbewerb „Lessons of the Holocaust – The Way to Tolerance“ von 2006 bis 2011 gewonnen haben, veroeffentlicht. Das Buch beinhaltet ein Programm von Kursen und Lehrplaenen, Textaufgaben und ausserplanmaessigen Aktivitaeten. Russland repraesentiert unter Mithilfe von Lehrern aus Wladimir, Iwanowo, Pskow, der Chabarowsk Region und Chanty-Mansijsk. Die erste Edition mit Texten der Gewinner von 2001 bis 2005 erschien vor 6 Jahren.



Kaliningrad: Gedenken an die Opfer des Holocausts und ihrer Retter

16 November 2012

16. November 2012

Ilya Altman hielt im Museum der Kunstgeschichte in Kaliningrad einen Vortrag zum Anlass des „Internationalen Tags der Toleranz“. Er stellte neue Dokumente und Vorgehensweisen der Aufdeckung der Geschichte der Rettung juedischer Fluechtlinge durch den japanischen Botschafter in Kaunas, Chiune Sugihara und sein Leben in Beziehung zur Soviet Union vor.

Die Botschafter Lettlands und Polens in Kaliningrad, die Vorsitzenden des regionalen Schriftstellerverbandes, Boris Bartfeld und des Kaliningrader PEN-Zentrums, Vjatcheslav Karpenko, nahmen an der Veranstaltung teil. Der Direktor des Museums in Kaunas, Simonas Davidavicius, praesentierte eine Ausstellung ueber den japanischen Preistraeger der Auszeichnung „Gerechter unter den Voelkern“ vor. Als er den Wohnsitz Sughiharas besuchte, den dieser vom Maerz bis zum November 1941 bewohnte, drueckte Ilya Altman des Weiteren den Wunsch aus, das an dieser Stelle ein Denkmal errichtet wird.



Leonid Terushkin bei der Konferenz zu Ehren des 100. Geburstags Raoul Wallenbergs in Paris

16 November 2012

16. November 2012

Die Konferenz „Raoul Wallenberg als der Retter der Juden Ungarns“ wurde durch die Schwedische Botschaft, das Schwedische Institut in Frankreich und das Institut der Internationalen Beziehungen und europaeischen Zivilisation (IRICE) an der Sorbonne organisiert.

L. Terushkin sprach ueber die Aktivitaeten des Holocaust Zentrums, Retter von Juden im besetzten Russland zu identifizieren, indem er sich besonders auf die Juden im Budapest des Jahres 1945 und die Analyse von Materialien aus russischen Archiven bezog.

Waehrend der Konferenz wurde beschlossen, ein weiteres Seminar an der Holocaustgedenkstaette fuer russische Lehrer vom 1. bis zum 4. Juli 2013, sowie eine Anzahl gemeinsamer Konferenzen russischer und franzoesischer Kollegen ueber den Holocaust zu organisieren.





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