Adresse: 115035, Russland, Moskau, Sadovnicheskaya St. 52/45
Russisches Forschungs-und Bildungszentrum "Holocaust"
(map).
Fernruf/Fax: (499) 995-21-82, (495) 953-33-62
E-mail: center@holofond.ru
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Geschichte des Zentrums

 Das Russische Forschungs- und Bildungszentrum „Holocaust“ ist eine wissenschaftliche Organisation, die in Moskau 1992 gegr?ndet wurde und seitdem an der Aufnahme des Themas „Holocaust“ in die russische Gesellschaft arbeitet. Bis heute ist es die einzige nichtstaatliche Organisation in der Russischen F?deration, die sich mit der Erforschung des Lebens der sowjetischen Juden w?hrend des Gro?en Vaterl?ndischen Krieges besch?ftigt. Zu diesem Themenbereich hat das Zentrum bereits mehrer B?cher publiziert.
  Das Zentrum hat sich in erster Linie die Aufkl?rung ?ber den Genozid an den Juden w?hrend des Zweiten Weltkriegs zur Aufgabe gemacht. Ein wichtiger Pfeiler dieser Arbeit ist die Fachbibliothek. Sie wird seit der Gr?ndung gef?hrt und verf?gt ?ber eine Vielzahl an B?chern in verschiedenen Sprachen zum Thema Holocaust in der Sowjetunion.
  Die wichtigste Zielgruppe in der Bildungsarbeit stellen LehrerInnen dar. F?r diese werden laufend Projekte entwickelt, in denen sie an Kursen teilnehmen k?nnen, um sp?ter als Multiplikatoren das neue Wissen an ihre Sch?ler weiterzugeben. Somit soll Antisemitismus entgegengewirkt und Bewusstsein f?r die Geschehnisse der Vergangenheit geschaffen werden. Eines dieser Projekte ist der internationale Wettbewerb Lehren des Holocausts – ein Weg zu mehr Toleranz.
  Die B?ro-, Bibliotheks-, Archiv- und Kursr?ume befinden sich im Zentrum Moskaus und wurden 2008 dank der Unterst?tzung von JOINT und dem Open Society Institute renoviert. Das Zentrum verf?gt neben der Bibliothek ?ber eine fachspezifische Videosammlung und ein Archiv pers?nlicher Gegenst?nde ehemaliger Ghettobewohner, Teilnehmer am Gro?en Vaterl?ndischen Krieg und Widerstandsk?mpfern. Au?erdem gibt es einen Seminarraum mit einer regul?ren Ausstellung, in dem auch immer wieder Wanderausstellungen pr?sentiert werden.
  Weiters finden monatlich Treffen der Diskussionsrunde „Der unbekannte Holocaust“, der Jugendgruppe und der Gemeinschaft der Gerechten unter den V?lkern statt. Dar?ber hinaus  halten f?hrende Experten aus der ganzen Welt regelm??ig Vortr?ge (u.a. Prof. Michael Berenbaum, einer der Gr?nder des Memorial Holocaust Museums in den USA; der ehemalige Direktor des Yad Vashem Museums Dr. Izhak Arad; Paul Levin und Stephane Bruhfeld (Schweden), die Autoren des Buches „Tell Your Children About it“ und Dr. Shimon Samuels, Direktor des European Bureau of the Simon Wiesenthal Center).




 

 
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